aka Blast - Wo die Büffel röhren
Story:
Der Journalist Hunter S. Thompson (Bill Murray) nimmt das Leben leicht und regelmäßig Drogen dazu. Mit seinem Freund und Anwalt Carl Lazlo (Peter Boyle) arbeitet er an einem großen Artikel, doch bald trennen sich ihre Wege, da Lazlo gewaltig abdreht. Nichtsdestotrotz kreuzen sich immer wieder ihre Wege und Hunter gerät auf einen seltsamen Trip nach dem anderen...
Fazit:
Ein witzige Komödie, angelegt auf das wahre Leben von Hunter S. Thompson, die klasse beginnt und am Ende leider etwas an Schwung verliert. Bill Murray liefert eine super Vorstellung als Hunter, Boyle ist sogar noch etwas cholerischer als Del Toro's spätere Lazlo-Version. Tja, leider kommen die Drogen-Exzesse in dem Film ein wenig zu kurz, in dem späteren Remake (s.u.) gibt's davon mehr als genug. Die Gags sind teilweise witzig, teilweise seltsam, aber dennoch sehr unterhaltsam! Den Film sollten sich Murray-Fans, Hunter-Fans und Schriftsteller geben!
Zitate:
Auf die Frage ob Hunter da sei: "This is a party! Not a safari! Nobody ist hunting here!"
Bemerkungen:
- es gibt ein Hammer Remake bzw. Alternativ-Version des Films mit Johnny Depp und Benicio Del Toro: Fear and Loathing in Las Vegas (1998), und eine reine Doku namens: Breakfast with Hunter (2003)
- es ist eine Kunst gut zu schreiben und dabei a.) zu fahren, b.) einen Drink zu mixen und c.) einen Joint zu drehen
- jeder hasst Richard Nixon
Hunter S. Thompson
R.i.p
http://www.imdb.com/title/tt0081748/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Where the Buffalo Roam (1980)
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Copyright © 2008-2010
"niezu.blogspot.com" weist ausdrücklich darauf hin, dass das jeweilige
Copyright der gezeigten Bilder beim jeweiligen Rechteinhaber liegt. Außerdem distanziert sich "niezu.blogspot.com" insbesondere von der Verwendung der Cover für Raubkopien oder ähnlichen strafbaren Handlungen!
"niezu.blogspot.com" weist ausdrücklich darauf hin, dass das jeweilige
Copyright der gezeigten Bilder beim jeweiligen Rechteinhaber liegt. Außerdem distanziert sich "niezu.blogspot.com" insbesondere von der Verwendung der Cover für Raubkopien oder ähnlichen strafbaren Handlungen!
1 Kommentar:
ein schöner thompson film mit überzeugender darstellung durch murray, obwohl doch noch zu wenig spleen und gestik+mimik in seiner darstellung liegt. thompsons kumpel und anwalt acosta (hier lazlo) immer bedrohlich nahe am wahnsinn, ist auch gelungen dennoch zieht del torro in fear and loathing die überzeugendere show ab.
dieser film basiert auch nicht auf dem buch fear and loathing in las vegas sondern besteht aus lose zusammen gewürfelten stories die thompsons abgedrehtes leben in den 60ger/70ger jahren nacherzählen, wobei thompson diese ganze scheiße wirklich mitgemacht hat, zb konnte er damals wirklich mit nixon reden und sie quatschten die ganze zeit nur über football. das ganze ist also keine frühere version von fear and loathing, obwohl in diesem film auch einige auszüge daraus auftauchen, zb der ängstliche "did you see his eyes?" oakie tramper, einiges stammt auch aus fear and loathing on the campain trail 72 zb der flug des mr harris (von der post). es macht spaß murray dabei zuzusehen wie er (ab und zu sogar unfreiwillig) von einer skurielen situation in die nächste stolpert und eines hat murray geschafft was depp nicht konnte, den fiesen sabbel dialekt von hunter so gut zu imitieren und dabei dennoch für das publikum verständlich zu bleiben.
neben der bereits erwähnten doku "breakfast with hunter" gibt es noch einige weitere dokumentationen über das leben und den einfluß von hunter s thompson zb "buy the ticket, take the ride" und "gonzo". in kürze kommt auch eine verfilmung des buches "the rum diary" herraus, depp wird erneut die hauptrolle spielen wobei dies eine fikive geschichte und kein biografischer bericht hunters ist. obwohl man gewisse parallelen zwischen den charakteren und thompson erkennen kann.
Kommentar veröffentlichen