
Story:
June (Cameron Diaz) will eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Schwester fliegen, jedoch gerät sie zuerst an einen durchgedrehten Geheimagenten namens Roy (Tom Cruise) und steigt dann noch in eine Maschine voller Agenten, die Roy allesamt umbringt. Auf einmal denkt jeder June ist Roys Komplizin und immer mehr Leute wollen nun June töten...
Fazit:
Ein Mittelklasse Action-Fun-Filmchen mit 2 wunderbar aufgelegten Stars, auch wenn Cameron die Hälfte des Films unter Drogen gesetzt wird und man hier keine großen Ansprüche stellen sollte, außer ein wenig unterhalten zu werden - was auch gelingt. Es kracht, man kämpft, man schießt, Dinge explodieren, Mimiken lassen einen schmunzeln und das ist so ziemlich alles. Der Film lebt durch seine Darsteller und bietet eigentlich nichts Neues. Dem alten Cruise kauft man den Mission: Impossible (1996) Agenten immer noch ab, Respekt. Hält Scientology etwa jung? Ebenso Cameron Diaz überzeugt voll und ganz, einfach ein Mensch mit einer sehr fröhlichen Ausstrahlung. Wer Action an die Frau bringen will, der sollte es mit diesem Film probieren. Nichts großes, aber nett und unterhaltsam.
Bemerkung:
- Cameron Diaz ist immer noch sexy
http://www.imdb.com/title/tt1013743/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Knight and Day (2010)
From Paris with Love (2010)

Story:
In Paris bekommt James (Jonathan Rhys Meyers) endlich die Chance auf seinen ersten Auftrag als Geheimagent. Doch als er nur den Chauffeur für Charlie Wax (John Travolta), einen amerikanischen Agenten spielen soll, will er eigenlich aussteigen. Doch kaum ist Wax in Paris hagelt es Kugeln und tote Bösewichte. Eine verrückte Jagd auf Terroristen beginnt...
Fazit:
Ein krachender Ballerfilm ohne Highlight, aber dafür mit glatzköpfigem John Travolta und jeder Menge Bum. Hier kam es anscheinend nur darauf an das Travolta Leute umlegt, denn von kleinen Straßengangstern bis hin zu Terroristen stellt Travolta nur Fragen, die seine Waffen übersetzen können. Zusammengezogen ballert man hier mind. 25 Minuten lang nur durch, aber ein paar Kampfszenen können sich durchaus sehen lassen. Der krampfhafte Versuch skurril zu wirken, frech und frisch, u.a. durch die Vase voller Kokain als Wegbegleiter, nervt. Die vorhersehbare Wendung am Ende des Films fast ebenso. Dazu kommt die absurde Vorstellung der Drehbuchautoren das bei unmittelbarer Gefahr Sicherheitsbeamte abwarten, anstatt den Verdächtigen in schweizer Käse zu verwandeln. Aber egal, wer an den Filmkühlschrank um Mitternacht muss, um sich einen Action-Snack zu holen, der kann sich diesen Film ruhig greifen. Keinerlei Hirnkalorien vorhanden, einfach Kopf abschalten und beballern lassen oder wie es die Franzosen sagen würden: "J'aime bäm!".
http://www.imdb.com/title/tt1179034/
The Tournament (2009)

Story:
Alle 10 Jahre wird in einer kleinen Stadt ein Wettkampf abgehalten. Die 30 besten Killer der Welt töten sich gegenseitig, bis nur noch einer steht und den erwartet ein Preisgeld von 10 Mio. Dollar und natürlich der Titel des Besten. Der Sieger vom letzten Turnier, Harlow (Ving Rhames), nimmt wieder daran teil, da er dort den Mörder seiner Frau zu finden hofft. Die Killer tragen Peilsender in ihren Körper und durch einen dummen Zufall bekommt ausgerechnet ein Feigling, ein Priester namens MacAvoy (Rober Carlyle), diesen in seinen Kaffee. Nun ist er ein potentieller Mitspieler...
Fazit:
Ein rotzhohler Actionfilm, mit einem unnötigen Priester als Ballast für Killer, die erstaunlich viel Herz zeigen. Hier wird nur geballert, das war's. Die Killer sind zum Großteil scheinbar Anfänger, da sie wie die Fliegen sterben, aber wer solche Fehler begeht verdient es nicht anders. Die Kameras, die das Event für klischeehafte reiche Schnösel zeigen, sind an den unmöglichsten Orten angebracht. Die Kameraperspektive ist manchmal so nah das der Killer sein Gesicht in die Linse presst und überall, auch in dem winzigsten Eckchen ist eine Kamera. Einfach unglaubwürdig. Und die Bullen lassen sich Zeit, ist ja nur eine kleine Stadt. Die Cast bietet so manches B-Movie-Face, wobei hier auf Kelly Hu verwiesen sei, eine niedliche Asiatin - hat mich voll überzeugt. Tja, der Rest ist schlecht, vor allem Ving Rhames goßer Showdown ist ein Witz. Fakt ist, die ersten 5 Minuten rocken (Warum hat man DAS nicht so beibehalten?) und der endlos lange und lahme Rest ist wie Techno, nur Gewummer und das nicht mal cool arrangiert. Selbst Hirnlose Ballerfreunde wollen mal einen vernünftigen Dialog. Für Action-Flauten vielleicht noch als Notlösung zu verwenden.
Bemerkungen:
- Tits
- Wenn ein Reifen getroffen wird, dann reißen die Fahrer das Lenkrad rum als müssten sie einem plötzlich erscheinenden Fels ausweichen
http://www.imdb.com/title/tt0471041/
Iron Man 2 (2010)
Story:
Nun weiß die ganze Welt das Milliardär und Erfinder Tony Stark (Robert Downey Jr.) Iron Man ist und die U.S. Regierung verlangt seinen Kampfanzug, doch vorerst kann sein Kumpel Lt. Col. Rhodey (Don Cheadle) die Armee davon abhalten sich die Rüstung mit Gewalt zu holen. Dazu kommt Stark's Herzersatz-Reaktor der seinen Körper langsam vergiftet. Während Stark so lebt als wäre jeder Tag sein letzter, will ein verrückter Erfinder namens Vanko (Mickey Rourke), Sohn eines ehemaligen Kollegen von Starks Vater, Stark vernichten. Als ein Waffenhersteller Vanko auch noch die neuste Generation von Kampfrobotern anvertraut ist nicht nur Stark in Gefahr, sondern die Sicherheit der ganzen Welt...
Fazit:
Tja, ich höre nur Lobeshymnen von dem Schrott, also muss ich wohl diese magere Fortsetzung des Blechmannes schälen. Für echte (Comic-Film)Fans sollte Teil 1, Iron Man (2008), immer noch das Maß aller Eisen-Supermännner sein und nicht dieses verrostete Action-Spar-Box-Sequel. Hat es im Vorgänger noch mächtig gekracht, wird hier erst am Ende ein kurzweiliges Feuerwerk in die Zuschauerränge geballert. Der Endkampf mit dem Oberbösewicht und Oberdrogenopfer Rourke ist in gefühlten 30 Sekunden vorbei, seinen ersten Auftritt (längerlastig) hätte jeder gute Schütze per Kopfschuss beenden können (ein Spinner mit Laserpeitschen ohne Rüstung!). Viel Geduld muss der geneigte Fan aufbringen und verlässt den Film dann doch mit einem Kopfschütteln, denn es fehlt einfach die eisenharte Action, die dem Ballerwahni und Macho-Playboy Stark doch so ausmachen. Der lange Weg der Selbstfindung verläuft hier nervig lahmarschig, mal abgesehen von Logikfehlern wie die 'Geduld' der U.S. Regierung, denn die hätten Stark schon lange umlegen lassen um die Rüstung zu bekommen, außerdem kam das Superhelden-Coming-out viel zu früh. Aber egal, es mangelt hier an guten Gegnern, sowie Feuerkraft und einer guten Story (Die Verantwortungsfindung verliert zu schnell den Fokus). Für alle Action-süchtigen und Comic-Superhelden-Liebhaber aber dennoch erträgliche Bronze.
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Scarlett Johansson, Gwyneth Paltrow, Samuel (Schlangenmann) L. Jackson
- Rhodey (War Machine) wird in Teil 1 von Terrence Howard gespielt (Impuls hat das bemerkt!)
- Teil 3 bitte mit dem Mandarin als Gegner
http://www.imdb.com/title/tt1228705/
Banlieue 13 - Ultimatum (2009)
aka Ghettogangz 2 - Ultimatum
Story:
Kurz vor seiner Beförderung werden dem Pariser Cop Damien (Cyril Raffaelli) Drogen untergeschoben, doch schafft er es noch rechtzeitig seinen alten Kumpel Leïto (David Belle) zu Hilfe zu rufen, bevor er eingesperrt wird. Leïto hat jedoch seine eigenen Probleme, denn ihm ist eine Videoaufnahme in die Hände gefallen, die ein inszeniertes Verbrechen zeigt, durchgeführt vom französische Secret Service um Distrikt 13, einem mit einer riesigen Mauer umzogenen Stadteil von Paris den Verbrecher anstelle von Cops kontrollieren, im Namen der Regierung endgültig zu zerstören...
Fazit:
Die düstere und bis auf die Mauer gar nicht mal so abwegige Zukunftsvision mit Parkour- und Kampfeinlagen ist eine Actionreiche Fortsetzung, die aber beileibe nicht an seinen Vorgänger Banlieue 13 (2004) heranreicht. Die Story ist eher Nebensache, die Action fett, aber irgendwie flasht es mich nicht so wie in Teil 1. Tja, ich zähle mal einige Sachen auf die mich gestört haben: die Bombe sah extrem unecht aus, die Bosse der Gangs kämpfen (aber nicht ihre Untergebenen) und es werden erfolgreich Headbutts gegen Helme ausgeführt. Für Fans von Teil 1 und Action Freunde sehr unterhaltsam, aber wer so ein Feeling wie im ersten Teil erleben will, der muss den ersten Teil eben nochmal schauen.
http://www.imdb.com/title/tt1247640/
Kick-Ass (2010)
Story:
Dave Lizewski (Aaron Johnson) wollte schon immer ein Held sein, doch hat er keine besonderen Fähigkeiten. Jedoch hält ihn das nicht davon ab sich einen Superheldenanzug zu bestellen und sich als selbsternannter 'Kick-Ass' den Gangstern der Straße entgegenzustellen. Doch die Realität ist viel brutaler als er denkt und nach seinem ersten Rückschlag und Krankenhausaufenthalt stolpert er über richtig harte Gangster und noch härtere Superhelden, wie Big Daddy (Nicolas Cage)...
Fazit:
Cage spielt einen coolen Superhelden-Daddy und Christopher Mintz-Plasse ist ein genial-trotteliger Superschurke, alle halt nur ohne jegliche Superheldenpower. Auch gibt es einige Botschaften, vom blendenden Superheldenglanz und der bitteren Realtiät, sowie vom Internet und seinem einfachen Wege berühmt zu werden, wenn man nur verrückt genug ist. Nur das kleine Superheldenmädchen nervt, mit oder ohne Kostüm sieht sie einfach nur Scheiße aus, aber ignoriert man diesen stylischen Fauxpas, dann kriegt man einige freshe Helden und so manchen belehrenden Witz! Die Action ist satt und es fliegen neben zahlreichen Kugeln auch ne Menge Fäuste, Blut und coole Sprüche. Die Comicadaption würde ich mal als durchaus gelungen bezeichnen und so hoffe ich das der Film eine Fortsetzung findet. Wenn es je Zeit war Superheld zu werden, dann jetzt und einen guten Vorgeschmack bietet dieser Arschtritt von einem Film, auch wenn er in mehr Ärsche hätte treten können!
Bemerkung:
- der Comic wurde von Mark Millar geschrieben und von John Romita, Jr. illustriert, veröffentlich durch Marvel Comics (2008-2010)
http://www.imdb.com/title/tt1250777/
Defendor (2009)
Story:
Arthur Poppington (Woody Harrelson) ist geistig nicht wirklich auf der Höhe und eher unterdurchschnittlich intelligent, doch er will um jeden Preis den bösen Captain Industry dingfest machen. Als selbsternannter Superheld 'Defendor' durchstreift er die Straßen bei Nacht um die Leute der Stadt zu schützen. Doch immer wieder landet er auf der Polizeistation, wo man jedoch noch nichts gegen ihn in der Hand hat. Als eine Prostituierte ihm verät das der größte Gangsterboss der Stadt Captain Industry ist, stellt er sich zum Showdown...
Fazit:
Diese Tragikomödie bietet sehr kreative Ideen zur Verbrechensbekämpfung, einen eher traurig-tragischen Verlauf über das Leben oder besser den Gerechtigkeitssinn eines geistig zurückgebliebenen Mannes und einige ganz kleine Lacher. Der Streifen platzt nicht gerade vor Action, aber es reicht um das Thema abzudecken und Harrelson unterhält gekonnt als Protagonist mit IQ-Defizit. Die Botschaft kann sich ruhig sehen lassen, denn wenn ein geistig Behinderter Gerechtigkeit erkennt und für sie kämpft, dann muss das doch ein Weckruf für eine Gesellschaft voller Weggucker und Feiglinge sein. Dieser stille Weckruf ist ein Tribut für Viele die sich im Namen der Zivilcourage erhoben haben und im Angesicht der Ungerechtigkeit 'Nein' zu sagen wagten, nur um alleingelassen zu Grunde zu gehen. Für Leute die das Kick-Ass(2010)Prinzip mögen, sehr zu empfehlen, aber auch nur wenn man mit viel, viel weniger Action auskommen kann.
Zitate:
"There are at least 8 ways to break out of that dump. I'm taking th front door!"
"Guns are for cowards!"
http://www.imdb.com/title/tt1303828/
Eagle Eye (2008)
aka Außer Kontrolle
Story:
Als Jerry (Shia LaBeouf) nach Hause kommt und seine Wohnung mit Waffen, falschen Ausweisen und Sprengstoff gefüllt vorfindet, da vermuten die Behörden Jerry sei ein Terrorist. Eine mysteriöse Frau ruft ihn ständig an, um eine ihm unbekannte Mission zu erfüllen. Als Jerry sich weigert 'zwingt' ihn die Frauenstimme zur Kooperation, denn sie scheint auf alle Computer zugreifen zu können, ob Ampeln, Handy oder Stromleitungen. Agent Morgan (Billy Bob Thornton) versucht alles um Jerry aufzuhalten, doch der Feind ist viel mächtiger als alle glauben...
Fazit:
Ein Action-Krach-Film, der Angst vorm bösen Überwachungsstaat schafft und Kritik am technischen Fortschritt [alla Live Free or Die Hard (2007)] übt, sowie amerik. Patriotismus nicht zu zelebrieren vergisst. Der Film startet schnell, verliert jedoch nach der Hälfte eine Menge an Fahrt. Die aufdringliche Botschaft kann man erahnen, doch wird sie einem immer wieder aufgezwungen. Aber mal im Ernst, BigBrother ist watching you! Und den Rest übernimmt man doch gerne selbst in dem man ein Profil auf MySpace, Studi und sonst wo erstellt. Tja, Handys abhören, Rechner und Mails anzapfen. Polizeistaat...Hallo! Ach, ich drifte ab, schließlich sind WIR eine Demokratte. Zurück zum Film, LeBeouf ist kein Action-Held und wird auch nie einer und der Rest der Cast ist nicht besser. Die Überwachungsfiktion ist nett, doch ein wenig abgespaced, z.B. da wissen die Bösen genau welches Auto wann wo steht und wer gerade wo ist, parallel kann man natürlich Dutzende Leute auf dem Handy anrufen und mit persönlichen Dingen erpressen, die nun mal nobody knows. Für mich ist der Film wie ein Kaugummi, der schnell seinen Geschmack verliert - aber hey, es knallt ein paar Mal richtig! Eure Niezu-Filmaugen sind wachsam, seid ihr es besser auch!
http://www.imdb.com/title/tt1059786/
Cop Out (2010)
aka Geladen und entsichert
Story:
Polizist Jimmy (Bruce Willis) und sein durchgeknallter Partner Paul (Tracy Morgan) jagen einer gestohlenen, sehr seltenen Baseballkarte hinterher, damit Jimmy die unglaublich teure Hochzeit seiner Tochter bezahlen kann. Auf ihrer Jagd geraten sie an einen Latino-Gangsterboss, der eine große Lieferung Drogengeld erwartet und dummerweise Jimmy's Karte hat...
Fazit:
Regiesseur dieser kleinen, feinen Komödie ist Kevin Smith, der sicherlich einigen von euch noch als Silent Bob bekannt sein dürfte, er führte ebenso Regie bei den Clerks I+II (1994/2006), Dogma (1999), Jay and Silent Bob Strike Back (2001) und Zack and Miri Make a Porno (2008). Ich würde den Streifen gekonnt als Action-Blockpuffer bezeichnen und ihn als Action-Zwischenkost, mit vielen Humor-Vitaminen und Peng-Peng-Ballaststoffen empfehlen. Bruce nimmt sich hier ab und an selbst auf die Schippe, Tracy Morgan ist mir weniger im Gedächtnis bis unbekannt und überzeugt nicht wirklich als 'Der lustige Spinnercop', dafür ist Bruce teilweise witzig. Die Story stürzt zwar an so mancher Ecke und man fragt sich berechtigter Weise woher man die Drehgenehmigung geklaut hat, aber schaltet man den Story-Erwartungs-Modus aus, dann steht einem Buddy-Cop-Film-Abend nichts im Weg. Wer die (um einiges bessere) vierteilige Reihe von Lethal Weapon (1987/89/92/98) mochte, wird hier voll bedient, einzige Unterschiede sind hier die Explosionsknappheit und die lockere Gangart des Films, die eben nicht auf so viel Adrenalin setzt. Ein Actionfilm mit dem Genrefreunde einfach mal einen anspruchslosen Abend verbringen sollten, so wie mit Stiflers Mom!
Bemerkungen:
- in einer sehr lustigen und überraschenden Nebenrolle: Seann William Scott
- Wieso steckt kein Filmstudio Bruce Willis noch mal mit ein paar deutschen Terroristen in ein Hochhaus? Ach, ich vergaß, Hollywood hat ja soooo viel besseres!
http://www.imdb.com/title/tt1385867/
Clash of the Titans (2010)
aka Kampf der Titanen
Story:
Die Menschen verlieren den Glauben in die Götter der Antike und aus Zorn lässt Zeus (Liam Neeson) seinen Bruder Hades (Ralph Fiennes) auf die Menschen los. Perseus (Sam Worthington), Halbgott und Sohn des Zeus, erreicht Argos, als Hades den Menschen der Stadt droht entweder ihre Prinzessin zu opfer oder durch sein Kraken-Monster, das einst die Titanen tötete, vernichtet zu werden. Auf der Suche nach einer Waffe gegen den unbesiegbaren Kraken muss er sich unzähligen Gefahren stellen...
Fazit:
Ein solides Remake das unterhält, aber hier und da an Phantasielosigkeit überläuft und anstatt sich von alten Fesseln zu befreien, nur magere Neuerungen einbaut. Nimmt man sich die Originalgeschichte von Perseus zur Hand, dann fällt auf das sie voller Lücken ist, aber leider nutzt man diese hier nicht um richtig kreativ zu werden. Zwar sind die Effekte um einiges besser als im Vorläufer von 1981 (vor allem der Kraken rockt sowas von derbe), aber die Story stolpert über sich selbst. Die Rachegefühle von Perseus für Hades verschwinden einfach und er gibt sich mit einer Inhaftierung von diesem zufrieden und es wird ein komisches Magier-Wesen eingebaut, das sich wie Chewbacca verständigt. Die Action ist satt (z.B. als Perseus sich durch einen Riesenskorpion schneidet), die Emotionen okay und die zaghaften Humorelemente klischeehaft. Es gibt hier und da Warnungen vor dem Film in 3D, da er nicht mit 3D Kameras gedreht, sondern nur im Nachhinein bearbeitet wurde. Man merkt zwar den Unterschied, aber die Effekte kommen trotzdem gut zur Geltung. Kein Titan unter den Filmen, dennoch für alle Action-Freunde ein Muss.
Bemerkung:
- Nebenrollen: Mads Mikkelsen, Pete Postlethwaite und Jason Flemyng
http://www.imdb.com/title/tt0800320/
Little Big Soldier (2010)
aka Da bing xiao jiang
Story:
Nach einer schrecklichen Schlacht gibt es nur 2 Überlebende. Ein alter Soldat (Jackie Chan), der sich lieber tot stellt als zu kämpfen und sich sonst auch eher nur mit diversen Tricks verteidigt, nimmt den jungen und verletzten General (Lee-Hom Wang) der gegnerischen Seite gefangen um sich seine Belohnung für diese Heldentat abzuholen. Jedoch warten eine Menge Gefahren auf dieser Reise auf die Beiden, doch mit der Zeit schweißen diese sie immer mehr zusammen...
Fazit:
Vorweg eine Warnung, denn dies ist kein Back-to-the-roots-Movie! Wer die alten Filme von Chan liebt, wo Spaß und (endlos) lange Kämpfe den Bildschirm und die Story regierten, der wird hier enttäuscht. Man bekommt nur Sehnsucht nach eben diesen alten Tagen, denn bis auf die Zeit in der das Filmchen spielt und dem Humor hat es nichts mit Chans frühen Arbeiten gemein. Erstaunlich ist das Ende des Films, was Chan eigentlich nur selten in seinen Filmen einbaut. Ein kleiner Bremsklotz von Anfang an ist die Beinverletzung des jungen Generals, der aufgrund eben dieser Behinderung nicht viel zu den Kämpfen beitragen kann. Mit Hilfe der liebevollen Kostüme, Chans lustigen Einlagen, der Landschaft und einigen netten Akrobatik-Kämpfen, sowie den Outtakes, ist der Film für Jackie Chan Fans okay und kommt als solider Mainstream mit einem immer mehr zu Chans Markenzeichen werdenden Ernst&Spaß Gemisch als mit Kämpfen daher.
Bemerkung:
- die Idee zum Film stammt von Chan selbst (seit 20 Jahren in der kreativen Mache)
http://www.imdb.com/title/tt1319718/
Air Force One (1997)
Story:
Die Air Force One, die Maschine des amerikanischen Präsidenten, wird auf seinem Rückflug von Moskau von russischen Terroristen entführt. Doch scheinbar kann der Präsident, James Marshall (Harrison Ford), im letzten Moment in einer Rettungskapsel entkommen. Ihr Anführer Ivan (Gary Oldman) verlangt die Freilassung eines gefährlichen russischen Generals, ansonsten tötet er alle Passagiere, unter ihnen befindet sich auch die Famile des Präsidenten. Doch Präsident Marshall hat das Flugzeug nie verlassen und versucht es mit den Terroristen im Alleingang aufzunehmen...
Fazit:
Ein geiler Actionknüller mit Harrison Ford, als Ex-Soldier und amerikanischer Präsident, der die Todesstrafe mal selbst in die Hand nimmt. Die Sinne eines jeden Actionfans werden hier satt, es fliegen Kugeln für die Augen, es knallt für die Ohren, es gibt Spannung für Nerven und eine der coolsten Ford-Rollen aller Zeiten, neben Indiana Jones I-III (1981/84/89) und Blade Runner (1982). Keine Gnade für die ollen Terror-Fuckers, denn Mr.OneManArmy is here (und ich meine nicht Arnold Schwarzenegger)! Wer auf Action steht und sich nicht daran stört das ein älterer Herr ne Menge Leute platt macht, der sollte an Bord kommen!
Bemerkung:
- Nebenrollen: Glenn Close und Jürgen Prochnow
http://www.imdb.com/title/tt0118571/
Universal Soldier (1992)
Story:
Die U.S.-Regierung arbeitet seit einiger Zeit an einem besonderen Einsatzteam. Die Universal Soldier sind im Krieg gefallene und wiedererschaffene bzw. modifizierte Supersoldaten. Doch als Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme) einer neugierigen Reporterin, die das Geheimprojekt gefährdet, das Leben rettet und seinen eigen Willen wiederentdeckt, macht das Militär Jagdt auf ihn. Doch Lucs alter Feind und brutales Gegenmodell Andrew Scott (Dolph Lundgren) erinnert sich auch wieder langsam an seine eigene mörderische Vergangenheit...
Fazit: (SPOILER!)
Krach-Knall-Peng vom alten Roland Emmerich, an seiner Seite der Augen auskickende Jean-Claudia Fun Biberdamm. Tja, vorweg muss Lundgren's hervorragende Leistung als Bösewicht festgehalten werden, die fast so beeindruckend ist wie seine wundersame Rückkehr in Universal Soldier: Regeneration (2009), da er ja hier eigentlich in seine Einzelteile zerlegt wird. Die Action ist nett und hier und da ein bissl brutal, es knallt kräftig und JC kann sogar mit einigen (kickenden!) Kampfeinlagen gegen ein paar Bauerntölpel überzeugen. Von der Story und vom Spreng- und Ballerpotential her wirklich gut umgesetzt. Ein universaler Actionfilm bei dem es nur an den Dialogen hapert.
Bemerkung:
- nichtige Nebenrolle: Ralf Möller (unserem Mann in Hollywood!) ;)
http://www.imdb.com/title/tt0105698/
Dante's Inferno: An Animated Epic (2010)

Story:
Dante, ein Tempelritter, kehrt gezeichnet von den Kreuzzügen zurück und findet seine Familie ermordet vor. Auf einmal wird er Zeuge wie der Teufel die Seele seiner Frau Beatrice in die Hölle entführt. Sofort macht sich Dante auf den Weg durch die 9 Reiche der Hölle um seine Frau zu befreien, dabei muss er sich nich nur unzähligen Dämonen, sondern auch seiner Vergangenheit stellen...
Fazit:
Warum ändert man den Zeichenstil in einem Film? Und dann noch mehrmals? Vielleicht versucht man einfach nur alle anzusprechen, was aber schier Bullshit ist und den Gesamteindruck des Films beschmiert. Man hat die bekanntesten Zeichenstile eingebaut, angefangen beim kantigen Zeichenstil der Amerikaner bis hin zu japanischen Standardformen, die an alte Videospielcharas und Saiyajins erinnern. Die knapp 88 Minuten vergehen schnell, da viel gekämpft wird, die Höllenebenen sehr originell sind und man sich an die mittelalterliche Sprachweise sehr schnell gewöhnt. Ignoriert man einmal den Zeichenstilwechsel, die überraschende Freundlichkeit in manch einer Höllenzone und die Tatsache, das der Held wahllos einige Verdammte erlöst und den Rest der Verdammnis überlässt, dann hat man einen guten Film für Anime Fans, die mit 2 weiteren Teilen rechnen sollten. Amen.
Bemerkungen:
- Dante wird von Mark Hamill gesprochen (Batman Fans als Jokerstimme und StarWars Fans als Luke-One-Hand bekannt)
- basiert auf der 'Komödie' (später: Die Göttliche Komödie) von dem italienischen Dichter Dante Alighieri (1265-1321). Eine in 3 Werke aufgeteilte Geschichte, die in Versform und aus der Ich-Perspektive über seine Reise durch die 3 Jenseitsreiche [Inferno (Hölle), Purgatorio (Fegefeuer) und Paradiso] berichtet. Sie gilt als bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur
- Wer grob den Anime nachspielen will sollte sich Dante's Inferno (VG/2010) besorgen
http://www.imdb.com/title/tt1401113/
The Book of Eli (2010)

Story:
In einer post-apokalyptischen Welt muss sich Eli (Denzel Washington) in den Trümmern Amerikas gegen Mörder und Diebe zur Wehr setzen. In seinem Besitz befindet sich ein Buch das diese Welt verändern kann, der Verbrecherboss Carnegie (Gary Oldman) kennt sein Geheimnis und will das Buch um jeden Preis in seine Hände bekommen...
Fazit (SPOILERGEFAHR!):
Oh shit! So ein Müll! Bis auf die Kampfszenen (insgesamt ca. 2 Minuten) bietet der Film nichts interessantes. Der Streifen ist durchzogen mit Bibelgequatsche und wenig Action. Der Trailer ist besser als der Film, denn er zeigt tatsächlich eine Art Zusammenfassung bzw. Film-Best-Of. Das Ende ist minimal überraschend, aber doch lahm und der Schlag ins Gesicht nachdem man einen Teil seiner wertvollen Lebenszeit diesem Film gewidmet hat. Die Trümmerlandschaften und ein Endzeitfeeling das schwach an Mad Max (1979) erinnert, sowie die harten Kampfszenen retten den Film vor einer DANGER-Platzierung. Wegen solchen Filmen entstehen Kriege! Definitiv eins der schlechtesten Bücher das ich je gesehen habe!
Bemerkungen:
- Religion, Believe and Deliver - all include ELI
- nette Nebenrolle von Tom Waits (bekannter Folk/Bluegrass-Musiker)
Impuls nannte das Licht Tag und diesen Film schlecht. Eli stinkt. Ich will hier nur klarstellen, dass ich mir diesen Film nie anschauen würde, wenn mich nicht zwei Ungläubige zum Sichten gezwungen hätten. Book of Eli existiert in meinem Film-Kosmos nicht, genauso wie Denzel Washington. Oh man... seufz, wann hört dieser shit endlich auf.
http://www.imdb.com/title/tt1037705/
The Spy Next Door (2010)

Story:
Bob Ho (Jackie Chan) hat genug vom Leben als CIA Agent und beschließt nach seinem letzten Auftrag sich ins Privatleben zurückzuziehen, damit er sich um seine Freundin und ihre Kinder kümmern kann. Jedoch finden die 3 Kinder kein Gefallen am Freund ihrer Mutter und als sie aus Versehen die Datei eines Verbrechers downloaden bringen sie Bob und sich selbst in Gefahr...
Fazit:
Wo sind die alten Jackie Chan Filme? Wo die 10-minütigen (End)Fights? Alles nur noch Slapstik, keine ebenbürtige Konkurrenz und nach knapp 30 Sekunden (Möbel werfen) besiegt. Oh je, wie ich die alte Filmmachart vermisse. Hier ist alles so lieb und bunt, sodass Kinder voll auf den Kinderhumor abgehen werden, der Rest wird den Film als sehr schlechten Scherz abtun. Keine Story, keine richtigen Fights, Albernheiten auf ekligem Disney-Niveau und grottenschlechte Schauspieler zeichen den Film aus. Die Kinder nerven, Jackie kann nicht einmal einen Bruchteil seiner Fähigkeiten zeigen und die Gewalt ist sowas von gewaltfrei, dass man sie nicht mal mehr als Gewalt bezeichnen kann. Die Story ist so vorhersehbar und soo lahm. Doch die Härte kommt noch, nämlich benutzt man hier Seile für Tricks - Seile! Jackie Chan an Seilen - Warum? Das hat der Mann doch nicht nötig! Und dann noch ein Jackie Chan Double für einige miese Bike-Tricks. Unglaublich. Nur Jackie und seine Kunst, mit beliebigen Haushaltsgegenständen alles und jeden zu vernichten, bewahren diese Schlaftablette in Filmlänge vor der DANGER-Kategorie - aber wenn er weiter solche Filme macht, dann wird DANGER sein Ruhetempel. Bitte finde zum alten Style zurück, Jackie! Bitte!
http://www.imdb.com/title/tt1273678/
Legion (2010)

Story:
Ein weit abgelegenes einfaches Restaurant wird zum finalen Showdown für die Menschheit, als Gott das Vertrauen in die Menschen verliert und beschließt diese durch seine Engel auslöschen zu lassen. Erzengel Michael (Paul Bettany) stellt sich als Einziger gegen Gott und flieht auf die Erde um die Kellnerin Charlie (Adrianne Palicki) zu beschützen, denn sie soll der einzigen Hoffnung für die Menschheit das Leben schenken. Doch die Zeit drängt, da die finsteren Armeen des Himmels dem Diner immer näher kommen...
Fazit: (Vorsicht SPOILER!)
Bisher meine Enttäuschung des Jahres 2010, und es ist erst Mitte Februar! Oha, da hat mal wieder jemand mächtig viel Potential mächtig verkackt, denn anstatt hier gewaltige Schlachten zu inszenieren, gibt es einige Ballereien, in denen sich eine Handvoll Menschen gegen Hunderte (!) von Dämonen/Engeln wehren. Die Statisten in den Massenszenen hätten eine kurze Einweisung -was genau sie tun sollen- gut gebrauchen können, denn das Verhalten einiger Leute am Rande ist geradezu lächerlich. Anstatt die paar Hanseln zu zerschmettern, vor allem wenn man unter Zeitdruck steht, lassen sich die Armeen des Himmels viel Zeit sich Tricks einfallen zu lassen, wie man wohl die ihnen unterlegene Zahl aus dem mit Brettern verbarrikadierten Restaurant herausbekommen könnte. Das Ende ist die absolute Krönung der Langeweile, da es 'so clever' durchdacht ist - vor allem bedenkt man das Gott allwissend sein und einmal die Flut gesendet haben soll um die Menschen auszurotten und nun Wert auf einen einzigen Menschen legt. Trotz des Ballerns und des einen Kampfes zweier Engel ein extrem langatmiger Film ohne Höhepunkt, in dem auch noch unnötig Charaktere ausgebaut und sinnlose Glaubens-Gespräche geführt werden. Bevor ich den Film nochmal schauen muss, da helfe ich lieber bei der Apokalypse.
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Dennis Quaid, Tyrese Gibson und Kevin Durand
- Legion: 1. Dämon von Gadara, oder (übersetzt) Viele, ist eine im Neuen Testament erwähnte dämonische Erscheinung; 2. militärischer Großverbund der Römer (aus ca. 3000 bis 6000 Mann) ...die Armeen des Himmels und der Hölle werden in der Bibel oft als Legionen bezeichnet
- sehr viele nervige Anspielungen, u.a. das Restaurant namens Paradise Falls, welches in der Nähe von Los Angeles liegt
Impuls ist der Dämon von Gadara und rät jedem von diesem Film ab. Zum Glück habe ich im schlechten Trailer schon gesehen um was für einen Scheissfilm es sich dreht. So langweilig, mit miesen Schauspielern, pää (verächtliches Spucken)... die Oma am Anfang war lustig, mehr aber auch nicht. Bitte Hände weg von diesem Film.
http://www.imdb.com/title/tt1038686/
Ninja Assassin (2009)

Story:
Raizo (Rain) ist ein Ninja und tötet für Geld. Doch er hat sich gegen seinen Clan und dessen brutalen Anführer (Randall Duk Kim) gestellt. Als Mika (Naomie Harris), eine junge Agentin, dem Treiben des Ninja Clans auf die Spur kommt ist ihr Leben in Gefahr, doch Raizo stellt sich auf ihre Seite um den Clan ein für alle Mal zu vernichten...
Fazit:
Ein Ninja-Zerhacker-Film mit Racheplot. Hier fliegen nur so die Körperteile durchs Bild, ständig wird der Held tödlich verletzt und dann atmet er die Wunde einfach weg. Auch das der aus 25 Mann bestehende Clan in Kämpfen auf über 100 Mann anwächst - alle extrem skilled (können ein ganzes schwerbewaffnetes SWAT-Team ausschalten), fallen aber wie die Fliegen (da sie nacheinander angreifen, was Fair-Play-Ninjas nun mal machen) gegen ihren verstossenen Bruder (der nicht einmal die Ausbildung zu Ende gebracht hat) - ist ein Logiklöchlein. Der Höhepunkt der Ninja Techniken zeigt sich im ersten Auftragsmord des Helden, in welchem er sich einen Faust-Messer-Kampf mit irgendeinem Muskel-Fatso liefert und ein Ding nach dem anderen in die Fresse kriegt - übrigens besiegt er ihn da er wie ein Wilder auf die Arterien seines Gegners einsticht. Keine gute Story, kein Gesicht zum einprägen (Glück das die anderen Ninjas Masken tragen) und zu schnelle Fights (zum Großteil Waffen), bei denen man nicht wirklich mitbekommt was gerade passiert ist, sind Markenzeichen dieses Films. Etwas höherwertig als Ninja (2009), aber immer noch nichts hochkarätiges! Wer Blut und Kampfsportwaffen-Action mag, keine besonderen Ansprüche an den Plot stellt, der sollte Ausschau nach dem Schatten der DVD halten.
Impuls schleicht der Gedanke, dass Ninja Assassin Unterhaltung bietet. Action und viel Blut. Die Story war schnell erzählt und man konnte abgetrennte Körperteile sehen. Auf jeden Fall die hochwertigere Produktion im Vergleich zu Ninja. Die Story wurde übrigens von den total revolutionären Matrix-Brüdern, Andy und Larry Wachowski geschrieben.
http://www.imdb.com/title/tt1186367/
Ninja (2009)

Story:
Casey (Scott Adkins), der von Kindesbeinen an Ninjutsu in Japan trainiert, wird von seinem Meister gebeten das Yoroi Bitsu, eine legendäre Ninja Rüstung, nach New York zu bringen und zu beschützen. Casey's Rivale, ein ehemaliger Schüler, tötet seinen Meister auf der Suche nach der Kiste und schon bald ist er hinter Casey her...
Fazit:
Ein Mittelklassefilm, der erstaunlicher Weise für Kampfsportler halbwegs interessant sein dürfte, da er die saubersten Ami-Old-School-Bewegungen seit Dudikoff abliefert. Was zunächst albern klingt, kriegt schnell Farbe betrachtet man einmal wie sich Adkins bewegt. Nicht Superspeed oder eine Mega verrückte Technik zeichnen ihn aus, nein, es sind die akkuraten, sauberen und wie eine perfekte Kata wirkenden Bewegungsabläufe. Ansonsten ist an der Choreographie nichts Besonderes, da ein Kick meist das Ende des Kampfes bedeutet. Es fließt Blut und hier und da kommen Waffen zum Einsatz. Storytechnisch ist das Ding das Letzte, u.a. habe ich keinen Sinn in dem Skinhead-Geheimbund erkannt und ebenso habe ich nicht verstanden warum eine riesige Organisation (mit Handfeuerwaffen) sich vor EINEM Mann fürchtet - ach, ja...er ist EIN Ninja! Egal, dank Adkins okay, was aber nicht heißt das er schauspielern kann - er kann es nicht, definitiv! Wer an der 'dunkelsten' der Kampfsportarten Interesse hat, der kann hier mal einen Blick riskieren, ansonsten gleich Knie in den Bauch = Ninjutsu kaputt.
Highlight:
- U-Bahn-Fight
Impuls sieht schwarz: Ninja war actionreich aber auch langweilig. Die Übertragung einer alten Kampfkunst in die Gegenwart ist einen Blick wert. Trotzdem bin ich bei dem Film eingeschlafen und im direkten Vergleich zu Ninja Assassin does Shinobi get stomped by Obie.
Trivia:
Scott Adkins hat Weapon XI (Deadpool) in X-Men Origins: Wolverine (2009) verkörpert, also der Typ am Ende, der mit der zugenähten Fresse und den krassen Moves, wie beamen und Laseraugen und Adamantiumschwertern in den Armen.
http://www.imdb.com/title/tt1182921/
Gamer (2009)

Story:
In der Zukunft gibt es 2 Arten von Menschen. Die Einen sind die Spieler und die Anderen die Gespielten, gegen Bezahlung lässt man sich (beinahe willenlos) von anderen Menschen fernsteuern. Das beliebteste Spiel ist "Slayers", in dem Sträflinge um ihr Leben kämpfen. Kable (Gerard Butler), der Star des Spiels, ist kurz davor das letzte Level und somit seine Freiheit zu erreichen. Doch der Erfinder des Spiels, Ken Castle (Michael C. Hall) hat andere Pläne mit ihm und dem Rest der Welt...
Fazit:
Hier haben wir eine ballerfreudige Kritik an der Spiele-&-Medien-Konsumgesellschaft, die auf mich wie ein unstrukturierter Mix aus Surrogates (2009), Running Man (1987) und The Sims (VG/2000) wirkt, jedoch an keinen der beiden Filme und ebenso wenig an das Reality-Game herankommt. Nicht zu vergessen dass es unterwegs seine Botschaft verliert. Dafür platzen aber eine Menge Köpfe, es gibt viele bunte Farben, einen eklig fetten Klischeespieler und Action über Action. Habe ich die Balleraction schon erwähnt? Eins der zahlreichen Opfer war die Moral. Egal, C. Hall ist der eklig-gute Bösewicht und Butler der Hirnlose Ballerprinz. Das Finale hätte ruhig knalliger ausfallen können, aber leider hat man ein Klischee-Ende vorgezogen. Für Actionfreunde hui, für Fans von Zukunftsvisionen und Spielen pfui. Dennoch sehr unterhaltsam und daher ein Peng-Peng-Schatz aus der Action-Restposten-Ecke.
Bemerkungen:
- Michael C. Hall ist als freundlicher Serienmörder aus der Serie Dexter (2006-ongoing) bekannt
- Nebenrollen: Ludacris (Rapper) und Keith Jardine (UFC-Kämpfer)
Impuls meint: In Zeiten von Avatar (2009) und Second Life wird es langsam zur Gewohnheit, dass Menschen Menschen steuern. Gamer ist ein bisschen abgedreht und die typischen Klischees werden mal wieder bedient. Fette Typen die eine Frau als Avatar nehmen. Es sind immer fette Typen die ein weibliches Avatar haben, immer!!!
http://www.imdb.com/title/tt1034032/
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