aka Stoßtrupp Gold
Story:
Während des 2. Weltkrieges schleicht sich eine kleine amerikanische Einheit, angeführt von Soldat Kelly (Clint Eastwood) hinter die feindlichen Linien um eine Bank der Nazis zu plündern. Die Chaostruppe um Big Joe (Telly Savalas) und den irren Oddball (Donald Sutherland) trifft aber auf ein Hindernis nach dem anderen, die alle einen Anteil am Gold fordern. Ganz nebenbei beeinflussen sie den Verlauf des Krieges...
Fazit:
Ein netter kleiner Kriegsfilm, bei dem es um die menschlich-gierige Seite geht und Assis den wichtigsten Krieg der Menschheit entscheiden. Sutherland spielt sie als König der Spasten alle an die Wand, einfach nur ein Charakter zum reinschlagen. Eastwood und Savalas geben ihr bestes um halbwegs die 'ernste Stimmung' zu halten, doch dieser Krieg macht einfach nur Spaß. Für alle Kriegsfans Gold wert.
http://www.imdb.com/title/tt0065938/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Kelly's Heroes (1970)
Rambo III (1988)

Story:
Rambo (Sylvester Stallone) hat sich nach der POW-Rückführung zurückgezogen. Als sein alter Freund und ehemaliger Vorgesetzer Colonel Trautman (Richard Crenna) ihn darum bittet eine letzte gemeinsame Mission durchzuführen, lehnt er die Bitte ab - denn Frieden ist das Einzige was er noch will. Doch als Rambo erfährt dass Trautman den Soviets in Afghanistan in die Hände gefallen ist, macht er sich auf ihn zu retten. Als er die dortigen Rebellen trifft lernt er ein neues Gesicht des Krieges kennen...
Fazit:
Dieser Rambo ist wohl der Teil der die stärkste Verbindung zum Kriegsgenre pflegt und ebenso die umfangreichste Anti-Kriegsbotschaft liefert, dabei aber immer noch alles und jeden wegbombt und den bösen Soviets in den Arsch tritt. Oh man, hier gibt's wieder eine Menge Klischees was Amis und ihre einseitige Weltanschauung betrifft, dennoch lenken die ganzen Explosionen und Toten einen schnell davon ab.
Ihr müsst zum Krieg werden, wenn ihr keine Rambo-Fans seit, damit ihr diesen Film mögen lernt. Ansonsten kein Muss für Action Freunde, aber Leute die Wert auf knallige Fortsetzungen legen - die jedoch leider hinter ihren Vorgängern zurückbleiben. Rambo = (Privat)Krieg
Zitate:
"Who do you think this man is? God?" (Soviet's question about Rambo) - "No, god would have mercy!" (Colonel's answer about Rambo)
"They have surrounded themselves!" (Rambo über die Armee, die ihn gerade umzingelt hat)
Bemerkungen:
- Rambo vs. Soviets
- auf Rambo's Körper ist nie Dreck, egal wie lange er irgendwo rumkrabbelt, aber dafür glänzen seine Muskeln immer wie frisch poliert
- seit 1978 herrscht ein andauernder Krieg in Afghanistan, der eine Reihe von zusammenhängenden bewaffneten Konflikten umfasst, hier geht's speziell um den sowjetisch-afghanischen Krieg: eine militärische Intervention der Sowjetunion in Afghanistan zwischen 1979 und 1989
http://www.imdb.com/title/tt0095956/
Inglourious Basterds (2009)

Story:
Zur Zeit des 2. Weltkriegs im von den Nazis besetzten Frankreich versetzt eine Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, genannt "The Basterds", die dt. Einheiten durch ihr brutales Vorgehen (aus Rache an den Greultaten der Nazis an den Juden) in Angst und Schrecken. Die Basterds, angeführt von Lt. Raine (Brad Pitt) bekommen bald die Chance den Krieg im Alleingang zu beenden, der Einzige der zwischen ihnen und Hitler steht, ist der SS-Standartenführer Landa (Christoph Waltz), der eine gewaltige Bedrohung für das ganze Unternehmen darstellt...
Fazit (Vorsicht SPOILER am Ende!):
Wohl bisher der schlechteste Film von Tarantino, von dem ich mir vor allem mehr versprochen hatte. Dieser Kriegsfilm ist meine Filmenttäuschung des Jahres, sehnlichst erwartet und dann voll verkackt, ich habe sogar einige coole Szenen aus dem Trailer vermisst. Die Dialoge sind zu lang und für diese Länge zu unbedeutend (Viertelfünder sind wichtig, nicht 'Wer-bin-ich-Spiele'), die Gewalt ist an mancher Stelle gut (sodass sogar Til Schweiger einige nette Szenen hat, trotzdem ist der Typ shit), die Story ohne wirkliche Überraschungen (außer das die Geschichtsschreibung verfremdende Ende) und die Charaktere sind nicht sonderlich tief dargestellt (no Bad Motherfucker), außer Waltz der wirklich gut spielt, dennoch nicht so brillant wie es mir von scheinbar Fan-sein-geblendeten Menschen erzählt wurde. Der Film ist für mich nicht mehr als Mittelklasse, da kaum originelle Ideen zu Tage treten. Kein Kult, aber ein erträglicher Kriegsfilm für Nazi-Hater und Amerikaner, denen Tarantino mit Adolfs letzten Facelifting mächtig die Eier lutscht.
Bemerkungen:
- Bo Svenson (Protagonist aus dem Original von 1978) und Enzo G. Castellari (Regiesseur vom Original von 1978) haben Cameos; dennoch ist Tarantino's Film KEIN Remake, da eine vollkommen andere Story erzählt wird! Boing!
- coole Nebenrolle von Mike Myers, wo ich die ganze Zeit drauf gewartet habe das er seine Haut isst oder einen Witz über Kacke macht; Cameo von Bela B.
Impuls hat nen Pasta-Bart:
Inglourious Basterds hat mich enttäuscht. Das einzig typisch Tarantinoartige ist die Gewalt. Die Schauspieler enttäuschen. Brad Pitt als Mensch und in seiner Rolle eine sehr nervige Person. Mit Eli Roth hätte ich nie einen Film gedreht. Wenn es ein Erschießungskommando gäbe dann bitte hier ist die Liste:
Brad Pitt,
Mélanie Laurent,
Eli Roth,
Diane Kruger,
Til Schweiger,
Gedeon Burkhard,
und natürlich den Rest der Inglourious Basterds (B.J. Novak, Omar Doom, Samm Levine und Paul Rust) die für mich wie eine Reihe von absoluten Spasten aussehen.
Nur wenige Schauspieler haben überzeugt - allen voran Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa. Dieser Mann ist die pure Verkörperung des Bösen. Spricht mehrere Sprachen fließend und sollte damit ein Vorbild für andere Schauspieler sein. Der ganze Film zieht sich in unglaubliche Länge weil sinnlos langweilige Dialoge geführt werden. Nein, das ist Tarantinos Markenzeichen. Ich weiß aber anscheinend hat der Meister es verlernt, diese interessant zu gestalten.
Ein Film, der nicht mal halb soviel Aufsehen verdient hat.
http://www.imdb.com/title/tt0361748/
The Inglorious Bastards (1978)
aka Quel maledetto treno blindato
aka Ein Haufen verwegener Hunde
Story:
Während des 2 Weltkrieges sollen einige amerikanische Deserteure, u.a. Lt. Yeager (Bo Svenson) und Pvt. Fred Canfield (Fred Williamson), aus Frankreich geschafft werden um ihnen in der Heimat den Prozess zu machen. Jedoch wird der Transport von den Nazis angegriffen und Yeager und seine Männger können fliehen. Als sie auf ihrem Weg in die neutrale Schweiz einige franz. Söldner treffen schließen sie sich mit ihnen zusammen um Nazi-Technik aus einem Zug voller Nazis zu stehlen. Ein Fahrschein in den sicheren Tod...
Fazit:
Ok, vorab sei bemerkt das Quentin Tarantino nicht wirklich mehr als halbwegs den englischen Titel des Films okkupiert und daher kein Remake geschaffen hat, denn die Story ist eine vollkommen andere, na ja, abgesehen von der Zeit (WW II) und dem Ort (Frankreich). Die Charas sind nicht sonderlich überzeugend, bis auf den wohl kultigsten Dieb aller Zeiten unter ihnen. Ansonsten hat der Streifen bis auf das große Spielzeug-Finale nicht viel zu bieten, alles ist irgendwie unrealistisch, die schlechten Schauspieler verfestigen diesen Eindruck schnell. Als Hardcore-Kriegsfilm-Fan ist er einen Versuch wert, aber die Chance enttäuscht zu werden ist verdammt hoch. A bastard who deserves a hand grenade between the eyes.
Bemerkungen:
- Fred Williamson ist der Typ der in From Dusk Till Dawn (1996) den Typen mit den "Fetzen von gelben Fleisch" an der Hand spielt
- die Amis müssen ihren Feinden immer Nicks geben: Vietnamesen = Charlies, Nazis = Krauts
http://www.imdb.com/title/tt0076584/
The Dirty Dozen (1967)
aka Das dreckige Dutzend
Story:
Major Reisman (Lee Marvin) wird beauftragt mit einer Gruppe zum Tode Verurteilter für 'gute Kriegspromotion' einige Nazi-Offiziere zu töten, dafür erhalten die Gefangenen dann ihre Freiheit. Doch bald zweifeln einige U.S.-Offiziere an der Schlagkräftigkeit dieses Haufens und so muss sich Reisman mit seinen Männern beweisen. Glück im Unglück, dass allesamt zu jeder dreckigen Tat bereit sind...
Fazit:
Ein guter Kriegsfilm, mit wenig Krieg, aber klasse Chara-Darstellern. Im Film geht's hauptsächlich darum aus den Gefangenen ein Team zu formen und ihre Ausbildung, erst im letzten Viertel gibt's Kriegsähnliche Zustände und ein paar Nazis kriegen uffs Fressbrett! Allesamt sind ein Dreamteam und mit ein bissl mehr Krieg wär der Film ein Meilenstein in meinen Augen geworden. Trotzdem ist der Film für alle Kriegsfreunde, Nazi-Feinde und Chara-Actors-Lovers ein Muss!
Zitat:
"It's like the cops, if you need them you can't find them!"
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Ernest Borgnine, Charles Bronson, Telly Savalas und Donald Sutherland
- beim letzten Essen der Gruppe sitzt Telly Savalas auf dem Judas Platz
Lee Marvin
R.i.p
http://www.imdb.com/title/tt0061578/
Force 10 from Navarone (1978)
aka Der wilde Haufen von Navarone
aka Force 10 - Die Spezialeinheit
Story:
1943 wird eine amerik. Spezialeinheit, angeführt von Lt.Col. Barnsby (Harrrison Ford), nach Navarone geschickt um eine Brücke zu sprengen, als kurzfristig 2 Offiziere (u.a. Robert Shaw) mit einem Geheimauftrag dazustoßen geht alles schief. Scheinbar gibt es einen Verräter unter ihnen...
Fazit:
An sich ist der Filmtitel Quatsch, denn 4 Leute reißen die Nummer, davon gehören 3 nicht mal zur Force 10! Aber egal, der Film ist absolut auf Krieg eingestellt, hier gibt es zwar keine übliche Anti-Kriegs-Einstellung, dennoch spührt man hier nur so den amerik. "Die-Nazis-müssen-verecken!"-Charme. Die Charaktere machen Spaß und sind alle gut besetzt, man kriegt ne coole Story mit fiesen Momenten und fiesen Gegnern, die dass ganze zu einem Kriegs-Thriller machen, ohne jegliche Moral. Für Kriegsfans und Nazi-Hater perfekt!
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Richard Kiel (bekannt als Beißer in den James Bond Streifen: Moonraker (1979) und The Spy Who Loved Me (1977)), Michael Byrne (bekannt als Ober-Nazi in Indiana Jones and the Last Crusade (1989)), Franco Nero
- man sieht kurz Barbara Bach's Brüste
- Hardcore: Tank-Taking
http://www.imdb.com/title/tt0077572/
Apocalypse Now (1979)

Story:
Vietnam, 1969. Der amerikanische Colonel Kurtz (Marlon Brando) hat sich auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges von den Vereinigten Staaten losgesagt und seine eigene Armee im Dschungel aufgebaut. Captain Willard (Martin Sheen) wird beauftragt ihn zu finden und zu terminieren. Eine Reise durch die Hölle beginnt...
Fazit:
Eine Flussfahrt in die Hölle. Der Kriegsfilm beschäftigt sich zu 65% mit menschlichen Abgründen, der Rest wird weggebombt, -geballert und -gekillt was das Zeug hält. Also genau das was einen Krieg ausmacht. In dem Streifen laufen eine Menge kaputter Leute rum, Dennis Hopper wirkt eher wie aus Easy Rider (1969) mit viel Dope entflohen, Brando ist ein totaler Psycho und Sheen labiler als asiatische Erdbebenregionen. Die Musik ist chillig und die Bootsfahrt lässt einen kranken Roadtrip vermuten, bei dem nach und nach Mann für Mann und Menschlichkeit für Menschlichkeit über Bord geht. Die Landschaftsaufnahmen, denkt man sich den Tod und das Napalm mal weg, sind wunderschön. Hier passt alles, die Story, die Schauspieler, die Kamera und die Musik - nur schade dass Kriegsfilme immer so viel Sitzfleich kosten, denn mit knapp 4 Stunden zerrt nicht nur der Psycho-Terror im Film an den Nerven. Das seltsame Ende mit der Entscheidung über Licht und Schatten ist relativ cool und sehr blutig moralisch! Ein Muss für Kriegsfans!
Zitate:
"I love the smell of Napalm in the morning! Smells like victory!"
"A bullshit-pile here in Vietnam, you would need wings to step out of it!"
"'If' is a middleword in 'life'!"
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Laurence Fishburne, Harrison Ford, Dennis Hopper, Robert Duvall
- während des Vietnamkrieges wurde der Feind, der Vietkong, als Charlie bezeichnet (Charlie ist ein Teil des NATO-Alphabets, genutzt für internationale Kommunikation)
- ironisch: in einem 'modernen' Krieg durch Speer oder Machete zu sterben
- die 'Redux'-Version ist beinahe ne Stunde länger
Marlon Brando
R.i.p
http://www.imdb.com/title/tt0078788/
Das Boot (1981)
aka The Boat
Story:
1941. Der U-Boot-Krieg wird immer schwieriger für die Deutschen. Dennoch läuft die U-96 aus die Atlantik-Front vor dem Durchbruch der Briten zu schützen. Kapitän Heinrich (Jürgen Prochnow) und seine Crew erwartet aber beriets eine Übermacht, die den sicheren Tod bedeutet. Der dt. Journalist Werner (Herbert Grönemeyer) soll vom Kriegsalltag an Bord berichten, schnell wird ihm aber klar dass es nichts zu berichten gibt, ausser über Angst und Tod...
Fazit:
Einer der wenigen dt. Filme die Weltruhm erlangt haben und dabei handelt es sich noch um einen fast 4 Stunden langen Kriegsfilm! Zwar sollte man ein wenig Sitzfleisch mitbringen, aber das lohnt sich! Die Angst und der 'Druck' die hier schnell und beklemment aufgebaut werden sind die ständigen Filmbegleiter, jedesmal denkt man sie würden abkratzen und dann kommt es zu einem raschen und unerwarteten (ironischen) Ende. Der Film strotzt nur so vor Kritik am Krieg (aber auch an den Nazis). Die Titelmusik ist legendär, sogar unter Hollywood-Kriegsfilmen, die Schauspieler (allesamt) und das verwundert wohl am meisten, sind konstant überzeugend und die Story ist spannend und wirklichkeitsnah erzählt. Unheimliches Feeling kommt dabei auf dass nie die gegnerische Seite gezeigt wird und man wie die Leute im U-Boot nur raten kann was als nächstes passiert. Die englische Synchro hält sich leider nicht an die dt. Vorlage und stehlt die Nazis Nazi-hafter dar, als dies im Film rüberkommen sollte. Dennoch ist der Film ein Klassiker und sollte jeden Geschichtsfreund (bzw. auch 'Kriegsfreund') spannende Unterhaltung bieten, auf das man unter dem Druck implodiert!
Zitate:
"I'm not in the condition to fuck!"
Ein amerik. Kriegsschiff hat Wasserbomben abgeworfen und entfernt sich nun vom U-Boot, daraufhin fragt der Kapitän der U-96 im Monolog verwundert:
dt. Version: "Feierabend?" - engl. Version: "Running away?"
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Martin Semmelrogge, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Ralf Richter, Sky Dumont u.v.m. des dt. Kinos
- ohne Unterwasserradar (Sonar) war der U-Boot-Krieg soetwas wie ein Schiffe-versenken-Hörspiel
- Kriegserkenntnis fürs normale Leben: Anfangs: Yeah, am Ende: Boo!
- unter Wasser explodieren Dinge (z.B. U-Boote) nicht, sondern sie implodieren
- Herbert Grönemeyer ist ein Deutsch singender Musiker
- heutzutage gibt es Atom-U-Boote, von denen eins alleine einen Weltkrieg auslösen könnte und sie sind vollkommen leise unter Wasser
http://www.imdb.com/title/tt0082096/
Tropic Thunder (2008)

Story:
Tug Speedman (Ben Stiller) ist ein eher mittelmäßiger Schauspieler, als er die Rolle in einem Kriegsepos angeboten bekommt, will er seine mitwirkenden Schauspielkollegen, Hollywoodstar Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.) und den Drogenabhängigen Komiker Jeff Portnoy (Jack Black), an die Wand spielen und versaut den ganzen Dreh, wie auch dessen Produktionsbudget! Als der Regisseur erst entscheidet in einem echten Krisengebiet zu drehen, den Jungs nichts davon zu erzählen und dann noch einer Landmine Hallo sagt, beginnt ein Überlebenskampf für die Cast - jedoch nicht für Speedman, der denkt alles liefe nach Plan...
Fazit:
Ein sehr lustiger Film, mit einem wie üblich eher mittelmäßigen Ben Stiller (dessen Dialogsbeteiligungen aber witzig sind), einem perfekt gespielten Pseudo-Scharzen durch Downey (genial wie er es schafft die ganze Zeit in einem sooo coolen und komplexen Slang zu reden, Man!) und dem leider zu wenig beleuchteten, aber dafür wenn dann umso witzigeren Jack Black! Auch wirft der Film den interessanten Gedanken an einen Splatter-Kriegsfilm auf, denn das Blut am Anfang spritzt aus den Menschen wie beim Wasserrohbruch einer Hochdruckleitung und das kommt echt gut, Hollywood sollte so etwas mal in Betracht ziehen! Auch wenn es gewiss (Anti-)Anti-Kriegsfilmvertreter geben wird, die bei jeder surrealen Darstellung der traurigen menschlichen Vergangenheit gleich einen Herzinfarkt erleiden! Auch dieser Film hat seine Längen, doch helfen die Landschaftsaufnahmen, die Effekte, die schauspielerischen Leistungen und die witzig-kaputte Story über diese hinweg. Ein guter Film, der jedem, vom Softgaglacher bis zum Hardcore-Kopfschüttler, etwas zu bieten hat. Eher nichts für Kleinkinder!
Bemerkungen:
- Danny R. McBride (The Foot Fist Way (2006)) hat einen Gastauftritt als Sprengstoffexperte (auch sehr sehenswert in Hot Rod (2007) als Kult-Assi-Schläger)
- Tom Cruise hat als Producer einen richtig sympathischen Auftritt als Assi-DieArmbehaarungEinesBärenTragender-Mid40iger-HipHopPimp (mit Mönchsfrisur)
Impuls meint: Im nachhinein hätte ich den Film anders gemacht. So war er auch gut aber teils langweilig. Die Idee von einem sehr übertriebenen Hollywood-Splatter-Film sollte bald jemand aufgreifen. Ansonsten gibts nicht viel zu meckern. Ab und an haben mich das Gelaber und die elendig langen Dialoge schon genervt aber das ging mir bei Kriegsfilmen schon immer so.
Abschließend ist zu sagen: Tom Cruise ist absolut kultig als Hip Hopper. Musste sehr lachen und würde mir den Film nur deswegen noch mal angucken.
http://www.imdb.com/title/tt0942385/
The Silent City (2006)

The Silent City ist ein Kurzfilm (7:13) von Ruairi Robinson mit Cillian Murphy – und genau durch den bin ich auch drauf gekommen.
Plot: Die Erde befindet sich anscheinend im Krieg aber gegen wen?
In totaler Verwüstung begleitet man ein paar Soldaten auf ihrer Mission... –mehr erzähl ich nicht.
Die grausame Wirklichkeit wird sehr explizit dargestellt.
Der Soundtrack ist klasse. Unbedingt mal angucken!
http://www.imdb.com/title/tt0947076/
Letters from Iwo Jima (2006)

Story:
1945, kurz vor Ende des Krieges bereiten sich die Japaner darauf vor die Amerikaner an der Einnahme der Insel Iwo Jima zu hindern, jedoch sind sie ihnen in beinahe jeglicher Hinsicht unterlegen was Waffen, Soldaten, Medizin und Lebensmittel betrifft. Jedoch kämpfen sie mit Stolz und Ehre für ihr Land, wie die Amerikaner, im Glauben an die gerechte Sache - teilweise von der Regierung gezwungen - wie die Amerikaner! Was den gewöhnlichen Soldaten mit einem General vereint ist die Liebe zu ihren Verwandten daheim - in Form ihres Blutes und ihrer Briefe...
Fazit:
Ein Anti-Kriegsfilm der anderen Art, der mal die andere Seite zeigt, denn auf beiden Seiten gab es Monster aus Verzweiflung, Helden mit Mut und Ehre. Die schauspielerische Leistung der asiatischen No-Name-Crew spielt die Actors-Group aus Teil 1 (Flags of our Fathers) locker an die Wand - vom Nebendarsteller bis Hauptfigur (General: Ken Watanabe) überzeugen sie alle. Ein wunderbares Portrait was Hass, Angst, Verzweiflung, Trauer, Freundschaft, Ehre und Hoffnung für Menschen hervorbringen können. Die Sinnlosigkeit des Krieges, Männer die für ihr Land leben und sterben im Konflikt mit der Liebe zu ihren Kindern. Ein Film den jeder Kriegsvertreter sehen sollte, ein Film den jeder Anti-Kriegs-Typ sehen sollte und ein Film der zeigt das auch NoNames genial Schauspielern können!!!!
Hinweis:
- Teil 2 zeigt die Japan-Seite auf der Insel, Teil 1: Flags of our Fathers (2006) beleuchtet die Seite der Amerikaner
http://www.imdb.com/title/tt0498380/
Flags of Our Fathers (2006)

Story:
1945, kurz vor Ende des Krieges wollen die Amerikaner Iwo Jima einnehmen um von dort aus Japan anzugreifen, als sie den einzigen Berg erobern und ihre Fahne hissen - werden 3 von ihnen zu unfreiwilligen Helden für die gesamte Nation...
Fazit:
Ein Anti-Kriegsfilm vom erbarmungslosen Clint Eastwood, der die Kälte und Ignoranz des Krieges und dessen Opfer gut widerspiegelt, nicht nur an der Front sondern auch zu Hause. Die Story ist nicht nur bewegend und erstaunlich, sondern auch ein beweis dafür wie maipulierend die Regierungen mit den eigenen Völkern umgehen. Der Film kommt auch ganz gut ohne große Namen aus, Robert Patrick und Paul Walker passen durch ihre Ausstrahlung perfekt in solche sterben-und-weg-Nebenrollen, das macht den Film offen für Helden des Moments und nicht die Helden die von Anfang an wie festgelegt wirken! Der Film ist leider nicht so kritisch wie man sich ihn wünscht oder wie es die Presse lobpreist, er ist aber auch nicht beschönigend oder klischeebehaftet. Man hätte sich einen näheren Einblick in die Seelen auf dem Schlachtfeld gewünscht. Der verdammt gute aber bittere Plot und das Kriegsgemetzel das auch vore Stars nicht halt macht, lassen diesen Film zu einem klasse Anti-Kriegsboten mutieren!
Hinweis:
- Teil 1 zeigt die Ami-Seite auf der Insel, Teil 2: Letters from Iwo Jima (2006) beleuchtet die Seite der Japaner
http://www.imdb.com/title/tt0418689/
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