Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

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How to Train Your Dragon (2010)

aka Drachenzähmen leicht gemacht


Story:
Hiccup will, wie sein Vater, ein großer Drachentöter werden. Doch alles was er anfässt geht schief. Als er es schafft einen legendären Nachtschatten Drachen zu verwunden glaubt ihm niemand. Schnell stellt Hiccup fest das er keinen Drachen töten kann und freundet sich mit dem schwarzen Drachen an. Sein Vater sucht derweil nach dem Versteck der Drachen um sie ein für alle Mal zu vernichten, jedoch wartet dort etwas viel schlimmeres als ein paar Drachen...

Fazit:
Ein wunderbarer Film mit rührseeliger Story, viel Spaß und Action - ideal fürs 3D-Format und nimmersatte Kinderaugen! Der ca. 100 Minuten lange Streifen handelt von Freundschaft in exellent-weich animierten Bildern. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die ein oder andere Stimme, vor allem aber die vom Protagonisten. Dennoch ein Film für Groß und Klein in Punkto Animationen und Fun-Faktor. Definitiv ein heißer Tipp für 3D-Fans und mein Favorit auf den Titel 'Bester Animationsfilm 2010!'.

http://www.imdb.com/title/tt0892769/

Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief (2010)

aka Percy Jackson - Diebe im Olymp


Story:
Wir schreiben das 21. Jahrhundert und es gibt Streit auf dem Olymp, denn dem obersten Gott Zeus (Sean Bean) wurden seine Blitze gestohlen und der Jugendliche Percy Jackson (Logan Lerman), ein Halbgott auf Erden, ist der Hauptverdächtige. Zu allem Übel wird auch noch Percy's Mutter entführt. Mit seinen Freunden macht er sich auf eine gefährliche Reise durch das ganze Land, um den wahren Dieb und seine Mutter zu finden...

Fazit:
Ist das ein Quatsch, anstatt eine ansehnliche Verfilmung der griechischen Mythologie für Kinder zu produzieren steckt man ein paar Kids der Moderne in die viel zu großen Schuhe wahrer griechischer Helden und gibt uralte Geschöpfe (u.a. Medusa) der Lächerlichkeit preis. Der Film sorgte für so manchen Blutrausch bei mir, z.B. verschwindet Percy's Mutter in einem Feuersturm (bei dem die meisten Menschen sterben) doch ist das dem Jungen egal (keinerlei Trauer ist zu erkennen), dann noch einen guten Ex James Bond Darsteller mit Pferdekörper zu sehen ist schon starker Tobak. Hinzu kommt enorm viel Brutalität für Kinderaugen und dann wieder lauter Momente die soft sind, als könne man kein Wässerchen trüben und würde jeden Kampf mit klugem Dialog meiden können, nur um im nächsten Moment mit echten Schwertern zu üben, sich fast umzubringen und darüber zu lachen. Der Film ist für Kinder ab 6 unterhaltsam und voller schlechter Schauspielkunst (vor allem vom Protagonisten), aber im Endeffekt nur Kinderkacke mit hübschen Effekten. Wäre ich Zeus, würde ich dem Schöpfer der Story einen Blitz in den Arsch schieben!

Bemerkungen:
- Nebenrollen: Pierce Brosnan und Uma Thurman
- basiert auf einer 5-bändigen Buchreihe des amerik. Autors Rick Riordan und verfilmt wurde, na? Genau! Der erste Band! Und ihr könnt wetten das die Anderen auch noch verfilmt werden

http://www.imdb.com/title/tt0814255/

Alice in Wonderland (2010)

aka Alice im Wunderland


Story:
Alice (Mia Wasikowska) wird seit ihrer Kindheit von einem unheimlichem Traum gequält. Als sie 19 Jahre alt wird soll sie verheiratet werden, doch plötzlich folgt sie einem weißen Hasen, der sie in eine fantastische und ihr seltsam vertraute Welt bringt. Dort trifft sie alte Freunde und Feinde, durch die Alice ihre wahre Bestimmung erfährt, nämlich die Schreckensherrschaft der roten Königin (Helena Bonham Carter) zu beenden...

Fazit:
Tim Burton verliert entweder langsam aber sicher den Riecher für sein Handwerk oder die Ehe zu Carter und die Freundschaft zur Kamerasau Depp haben ihm die letzte Phantasie geraubt. Hier wird mächtig viel Potential in Punkto Effekte und solide Irrsinnsstory verschwendet, der phantasieloseste Burton seit langer Zeit - bedenkt man die Vorlage! Ebenso zweifle ich immer mehr daran dass Johnny Depp noch in der Lage ist eine ruhige, geistig vernüpftige Rolle zu übernehmen. Das Storywriting ist ein Alptraum und viel zu vorhersehbar, es werden sinnlos neue Figuren erfunden, anstatt die alten mehr auszubauen und die die vertieft dargestellt werden (wie die Leidensgeschichte des verrückten Hutmachers) tragen nichts zur Story bei! Auch die optische Verfremdung bzw. Entfremdung mancher Charaktere (z.B. Kartensoldaten) hat mich einfach nur wütend zurückgelassen. Daher kommt schnell Langeweile auf, die noch durch die schlechten (3D)Effekte verstärkt wird - der Film ist müder Durchschnitt und ist ausreichend in HD-Qualität. Manchen Kindern wirds gefallen, obwohl so einige Szenen (u.a. Blut-Burggraben gefüllt mit abgehackten Köpfen) nichts für die Kleinen ist. Allen anderen sei die liebevolle Disney-Version von 1951 ans Herz gelegt. Die 2010-Neuverfilmung ist ein Film den man, für eine Tee-Party mit Freunden, ruhigen Gewissens verpassen kann.

Highlights:
- The Cheshire Cat (eine coole und chillig fliegende Grinse-Zauber-Katze)
- The March Hare (bekloppter Tee-Kampf-Trinker-Kumpel vom Mad Hatter)

Bemerkungen:
- basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Lutwidge Dodgson (aka Lewis Carroll), von 1865
- "Through the Looking-Glass, and What Alice Found There" ist der Name der eher unbekannten Roman-Fortsetzung von 1871

http://www.imdb.com/title/tt1014759/

Little Monsters (1989)

aka Kleine Monster


Story:
Wer hat den Kaffee verschüttet? Wer hat mein Frühstück aufgegessen? Diese und andere Fragen werden täglich von Eltern überall auf der Welt gestellt und immer wieder kommen sie auf dieselbe Antwort - die Kinder. Auch Brian (Fred Savage) wird für jedes noch so kleine Unglück verantwortlich gemacht, doch als er die Ursache für alles -ein Monster namens Maurice (Howie Mandel)- fängt, betritt er einen Welt voller Monster und fieser Streiche. Dabei merkt er nicht wie jede weitere böse Tat ihn in monströse Gefahr bringt...

Fazit:
Ein Außenseiter-Film der besonderen Sorte, der trotz fieser Streiche, lustiger Monster und halbwegs kindergerechter Action nicht so richtig in Fahrt kommen will. Als Kind hätte ich den Film nicht spannend gefunden, dennoch ein guter Film, den jedes Kind mal gesehen haben sollte. Nicht wirklich hat mich der ehemalige Kinderstar Savage, vielen sicherlich noch aus der Serie The wonder years (1988-1993) auf RTL2 bekannt, überzeugt, der hier von dem blauen Punk-Monster einfach überspielt wird. Daniel Stern hätte eine größere und lustigere Rolle bekommen sollen, die ernsten Aspekte (u.a. Scheidung) zerstören den sonst auf Kinder-Spaß angelegten Film. So mancher Gag ist etwas hart, aber erträglich und so trickst man sich sehr langsam bis zum guten Finale. Dennoch hätte ich es besser gefunden hätte man die Monsterwelt weiter ausgebaut. Für Kinder okay, für Erwachsene eine Schlaftablette, die nur halb wirkt.

http://www.imdb.com/title/tt0097758/

Tooth Fairy (2010)

aka Zahnfee auf Bewährung


Story:
Derek (Dwayne 'The Rock' Johnson) ist nicht nur beim Eishockey ein harter Knochen, doch als er versucht den Glauben eines kleinen Mädchens an die Zahnfee zu zerstören wird er von der Welt der Zahnfeen bestraft. Er muss für eine Woche den Job einer Zahnfee übernehmen und gerät dabei von einem Schlamassel in den anderen...

Fazit:
Disney's neuer Dauerersatz für Arnorld Schwarzenegger in Komödien ist definitiv Johnson, und er passt perfekt. Soviel Charakter in nur einer Augenbraue ist selten! Die Gags sind solide und fruchten dank der gut aufgelegten Schauspieler, man ärgert sich bei der rührseligen und vorhersehbaren Story mit den Darstellern und lacht ebenso mit ihnen. Meines Erachtens etwa auf dem selben Level wie Daddy ohne Plan (2007), ergo für die ganze Familie sehenswert.

Zitat:
"You can't handle the tooth!"

Bemerkung:
- Nebenrollen: Seth MacFarlane und Billy Crystal

Impuls meint das The Rock Mickey Maus die Milchzähne den Rachen runterschlägt. Disney's neuer Kinderstar hat's voll raus. Charisma, Charme und Authentizität.

Trivia:
- Johnson feiert mittlerweile sein 10-jähriges in der Filmbranche
- Dwayne Johnson bestritt in seiner Wrestlingkarriere 839 Kämpfe
- The Rock ist 5facher WWF Tag Team, 7facher WWF/WWE Undisputed Champion und Sieger des 2000er Royal Rumble

http://www.imdb.com/title/tt0808510/

The Spy Next Door (2010)



Story:
Bob Ho (Jackie Chan) hat genug vom Leben als CIA Agent und beschließt nach seinem letzten Auftrag sich ins Privatleben zurückzuziehen, damit er sich um seine Freundin und ihre Kinder kümmern kann. Jedoch finden die 3 Kinder kein Gefallen am Freund ihrer Mutter und als sie aus Versehen die Datei eines Verbrechers downloaden bringen sie Bob und sich selbst in Gefahr...

Fazit:
Wo sind die alten Jackie Chan Filme? Wo die 10-minütigen (End)Fights? Alles nur noch Slapstik, keine ebenbürtige Konkurrenz und nach knapp 30 Sekunden (Möbel werfen) besiegt. Oh je, wie ich die alte Filmmachart vermisse. Hier ist alles so lieb und bunt, sodass Kinder voll auf den Kinderhumor abgehen werden, der Rest wird den Film als sehr schlechten Scherz abtun. Keine Story, keine richtigen Fights, Albernheiten auf ekligem Disney-Niveau und grottenschlechte Schauspieler zeichen den Film aus. Die Kinder nerven, Jackie kann nicht einmal einen Bruchteil seiner Fähigkeiten zeigen und die Gewalt ist sowas von gewaltfrei, dass man sie nicht mal mehr als Gewalt bezeichnen kann. Die Story ist so vorhersehbar und soo lahm. Doch die Härte kommt noch, nämlich benutzt man hier Seile für Tricks - Seile! Jackie Chan an Seilen - Warum? Das hat der Mann doch nicht nötig! Und dann noch ein Jackie Chan Double für einige miese Bike-Tricks. Unglaublich. Nur Jackie und seine Kunst, mit beliebigen Haushaltsgegenständen alles und jeden zu vernichten, bewahren diese Schlaftablette in Filmlänge vor der DANGER-Kategorie - aber wenn er weiter solche Filme macht, dann wird DANGER sein Ruhetempel. Bitte finde zum alten Style zurück, Jackie! Bitte!

http://www.imdb.com/title/tt1273678/

Bedtime Stories (2008)



Story:
Skeeter (Adam Sandler) ist als Handwerker in einem Luxushotel beschäftigt, als seine Nichte und sein Neffe bei ihm übernachten werden die Gute-Nacht-Geschichten, die er mit ihnen erzählt zur Realität. Durch sie erhält er die Chance in die Fußstapfen seines Vaters, dem vorherigen Besitzer des Hotels, zu treten. Die Kinder, die von ihren Fähigkeiten nichts ahnen, erfinden jedoch für Skeeter immer bedrohlichere Geschichten...

Fazit:
Dank der vielen bunten Farben, dem Meerschweinchen und Rob Schneider wird einem ein feiner kleiner Kinderfilm geboten. Reality Disney, nur ohne Zeichentrick und allzu hohen Knuddelfaktor, dennoch für Groß und Klein, mit lustigen Ideen, die dem Zuschauer den einen oder anderen Lacher entlocken können. Den Film kann man sich also ruhig vor dem zu Bett gehen ansehen - wenn's mal wieder an der Phantasie der Eltern hapert. ;)

Highlight:
- Rob Schneider als Häuptling "Running Mouth"

Bemerkungen:
- Skeeter's Handyklingelton ist halbwegs lustig
- Nebenrollen: Lucy Lawless, Courteney Cox, Carmen Electra, Jonathan Pryce und Rob Schneider

http://www.imdb.com/title/tt0960731/

Where the Wild Things Are (2009)

aka Wo die wilden Kerle wohnen


Story:
Max (Max Records) ist ein Kind voller Phantasie, doch er neigt zu Übertreibungen und treibt damit sein Umfeld in den Wahnsinn. Als es zu einem Streit mit seiner Mutter kommt, beißt er sie und läuft von Zuhause weg. Er steigt in ein Boot und steuert aufs offene Meer zu. Bald findet er eine kleine Insel die von Monsten bewohnt wird. Die Monster machen ihn zu ihrem König und der Spaß beginnt, doch auch Monster haben Probleme...

Fazit:
Die filmische Umsetzung der niedlichen Kinderkurzgeschichte ist nur in Punkto Maske und Umgebung gelungen, was Schauspieler und vor allem die Story betrifft ist es für mich (und was ich mir unter der Vorlage vorgestellt habe) ein perfektes Fiasko. Natürlich ist es eine Monsteraufgabe aus knapp 20 Bildern und ein halbes Dutzend Sätzen einen ganzen Film zu basteln, aber was hier reininterpretiert wurde ist für mich nicht zu erklären, u.a. sind alle Monster hier ein Fall für den Psycho-Onkel und verbreiten eine Kugel-in-den-Kopf-Stimmung, es gibt mächtig brutale Szenen (bedenkt man das es sich hier um einen Kinderfilm handeln soll) und der Junge ist ein labiler Mix aus Heulsuse und geistige Umnachtung. Nur dank eines großen (unbeabsichtigten) Lachers am Ende haben es die wilden Dinger/Kerle/Monster knapp ins Mittelfeld geschafft. Der Film tendiert eher in Richtung eines Sozialdramas ohne Botschaft und lässt den Zuschauer unbefriedigt zurück. Ich bezweifle das sich Kinder in den Film verlieben werden, für Erwachsene, die depressive Monster mögen und eine Inhaltlose Handlung verkraften können, einen Versuch wert - aber erwartet nicht zu viel. Buchadaption in schönen Bildern Monstermäßig verkackt!


felt like: "Requiem for a Dream 2 - Where the wild drugs are"

Bemerkungen:
- basiert auf einer Geschichte von Maurice Sendak (1963)
- Max trägt einen Wolfschlafanzug (hier wirkt er wie eine Katze)
- der Junge sieht ab und an aus wie Macaulay Culkin (Kevin) zu Home Alone (1990)-Zeiten

Impuls warnt: Bitte Hände weg von diesem Scheissfilm. Ist das eine neue Kategorie? Was hat sich Spike Jonze nur dabei gedacht? Hammershit, unglaublich langatmig mit totalen kaputten Charakteren, die man nur mit Scheisse aufwiegen kann.

http://www.imdb.com/title/tt0386117/

Explorers (1985)

aka Ein phantastisches Abenteuer


Story:
Der von Comics und dem Weltraum Besessene Ben (Ethan Hawke) träumt eines Nachts von einem technischen Entwurf, dessen Sinn er nicht ganz erschließen kann. Dank seiner Freunde Wolfgang (River Phoenix), einem ergeizigen Wunderkind und Darren (Jason Presson) erkennen sie in dem Entwurf die Grundlage für ein Raumschiff. Sofort machen sie sich in Wolfgangs Keller an die Konstruktion und schon bald an die ersten Flugversuche. Sie sind sich sicher, dass sie eine fremde Intelligenz zu sich ruft - doch was sie finden ist alles andere als dass was sie sich in ihren kühnsten Träumen auch nur hätten vorstellen können...

Fazit:
Ein paar Kids bauen sich ein Raumschiff (u.a. aus Mülleimern und Waschmaschinentüren) und ignorieren so ziemlich alle physikalischen Gesetze, fliegen ins All und treffen ein paar Aliens - also 5 Punkte, ganz klar! Phoenix sieht hier aus wie ein kleingewachsener Grundschullehrer und die Aliens wirken wie aus dem Ü-Ei entsprungen und die Effekte wie ein 'modernes Daumenkino' - dennoch eine Glanzleistung, vor allem zu der Zeit! Was man alles mit Hilfe von Träumen erreichen kann ist schon verrückt, aber auch mit Vitamin AI (Alieninformationen). Ein Film für Kinder und die von uns im Herzen jung Gebliebenen, die ab und an sich daran erinnern sollten dass auch sie, die Großen, Eltern haben. Hier kann man über viele verrückte Sachen mächtig schmunzeln. Also Kinder (oder Sci-Fi-Kids-Freunde) holen, Lebensmittel in die Couch einbauen und abheben.

Bemerkung:
- ThunderRoad ist der Name ihres Raumschiffes

http://www.imdb.com/title/tt0089114/

Labyrinth (1986)

aka Die Reise ins Labyrinth


Story:
Sarah (Jennifer Connelly) soll auf ihren kleinen Bruder Toby aufpassen, während sich ihre Eltern unterwegs amüsieren. Als Toby nicht schlafen will und zu weinen beginnt, beschwört Sarah aus Versehen den Goblin König (David Bowie). Dieser entführt Toby und bringt ihn in sein Schloss, versteckt in einem gewaltigen Labyrinth. Sarah muss ihren Bruder unbedingt vor Mitternacht finden, sonst verwandelt er sich in einen Goblin (aka Kobold). Eine gefährliche Reise beginnt...

Fazit:
Ein wunderschönes Märchen mit tollen Figuren und einem nervigen David Bowie. Der Film würde die Topwertung kriegen, wenn Bowie nicht ab und an singen würde - und dann auch noch sooo schlecht. Die Monster, die Welt, das Abenteuer, die Cast - alles super, nur dieser verdammte Bowie-Penner hält einfach seine Fresse nicht und zerstört diesen knuddeligen Fantasyfilm für die Kinder mit seiner dummen rockig-schwuchtelig angehauchten Musik. Jeder sollte versuchen die Parts zu skippen und sich auf den Rest des Films konzentrieren, denn er bietet eine schöne Alternative zu den sonstigen Fantasy-Verfilmungen. Zwar gibt es ein paar Botschaften (u.a. Freundschaft und Verantwortung), aber das Mädel scheint nichts gelernt zu haben. Die Rätsel sind nett, auch wenn sie kein einziges richtig löst und in Wirklichkeit schon nach 2 Minuten tot wäre. Egal, hier gibt's viele gute Ideen und konfuse Charaktere für konfuse Menschen wie mich. Sehenswert.

Hightlights:
- Armloch
- Ludo (Hornmonster)

http://www.imdb.com/title/tt0091369/

Partly Cloudy (2009)

aka Teilweise wolkig


Story:
Der Storch bringt die Babies. Aber wo kriegt der Storch die Babies her?
Aus den Wolken! Ein wirklich harter Job...

Fazit:
Ein wunderschöner Kurzfilm (ca. 6 min) über die Entstehung von Babies und die Probleme, die sich mit ihrer Auslieferung einhergehen können. Detailverliebte, bunte und knuddelige Animationen, mit einer niedlichen Geschichte über einen harten Job, eigene Fähigkeiten und Solidarität. Für Kinder und Erwachsene einfach nur wertvoll!

http://www.imdb.com/title/tt1425244/

The Monster Squad (1987)

aka Monster Busters


Story:
Dracula lebt und will die Weltherrschaft an sich reißen, doch dazu braucht er ein magisches Amulett, sowie die Hilfe der legendärsten Monster aller Zeiten. Doch eine Handvoll Kinder entdeckt die alte Prophezeiung, die vor Dracula warnt und stellt sich dem Fürst der Finsternis und seinen dunklen Gesellen entgegen...

Fazit:
Als ich den Trailer sah dachte ich: "Ghostbusters (1984) meets The Goonies (1985), nur halt mit Monstern." - doch etwas zu früh gefreut. Zwar habe ich mich anfangs geärgert dass so ein Film an mir vorbeigegangen ist, doch im Nachhinein ist es okay, denn hier wird ein etwas langatmiger Kinder-Fantasy geboten. Scheinbar hat der Jugendbeauftragte während des Films ein paar Mal gewechselt, denn hier geben sich kindisches Kinderdenken mit (für Kinder) brutalen Toden die Hand. Der Film ist nicht gruselig, nur übertreibt die Maske ab und an. Für Kinder die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben ein halbwegs guter Film. Viele Schauspieler habe ich schon irgendwo mal gesehen, aber niemand nennenswertes darunter. Lässt man die kindliche Logik und die mies-niedlichen Effekte außer Acht, dann hat man eine solides und nettes Kinderabenteuer. Für Freunde der glorreichen 80'er Filmzeit definitiv einen Monster-Versuch wert, aber Lichtjahre von den o.g. Vorbildern entfernt!

Bemerkungen:
- die nennen ihren fetten Kumpel "FatKid" und der findet das okay
- die Zaubersprüche sind auf Deutsch - Warum kommt alles Böse aus Deutschland?

http://www.imdb.com/title/tt0093560/

Big (1988)



Story:
Der 12-jährige Josh (David Moscow) wünscht sich nichts sehnlicher als sofort groß zu sein, um all die schönen Dinge des Lebens machen zu können und so äußert er seinen Wunsch gegenüber einer Jahrmarkts-Zauber-Maschine. Doch als 'Josh' (Tom Hanks) am nächsten Morgen aufwacht und feststellt das er plötzlich 30 Jahre alt ist, entpuppt sich das Leben der Erwachsenen um einiges schwieriger als erwartet. Doch als er seinen Wunsch rückgängig machen will ist der Jahrmarkt weg...

Fazit:
Tja, man sollte doch aufpassen was man sich wünscht, denn es könnte in Erfüllung gehen. Jedesmal wenn ich Hanks hier sehe, denke ich an ein Prequel von Forrest Gump (1994). Schauspielkunst ist hier nicht nötig, da er sich wie ein Kind verhalten muss, obwohl manche Aktionen sogar für einen 12-jährigen übertrieben kindisch sind. Viel Fun mit ein paar ernsten Momenten der Erkenntnis. Ein unterhaltsamer (Familien-)Film für Kinder die zu schnell erwachsen werden wollen und für Erwachsene die vergessen haben dass auch sie mal Kinder waren.

Bemerkungen:
- Doppelstockbetten sind cool
- ich will auch mit soviel Spielzeug spielen und dafür bezahlt werden! Spielzeugtester for life!
- im Spielzeugladen in New York (FAO Schwarz® Toys): legendär ist die Riesen-Piano-Aktion; die Amerikaner hatten Spielzeug-Plattenbauten (looks like DDR)?
- sein älteres Ich (Tom Hanks) hatte mit der Alten mind. 1x Sex. Stellt das jetzt eine Straftat dar oder fallen magische Wunder nicht unter das Gesetz?

http://www.imdb.com/title/tt0094737/

The Princess and the Frog (2009)

aka Küss den Frosch


Story:
Tiana arbeitete ihr ganzes Leben hart dafür eines Tages ihr eigenes Restaurant eröffnen zu können, doch kurz vor ihrem Ziel bittet sie ein sprechender Frosch ihn zu küssen. Jedoch verwandelt sie sich ebenso in einen Frosch und zusammen mit dem verzauberten Frosch-Prinzen versucht sie wieder zum Menschen zu werden. Aber das wird nicht leicht, denn ein dunkler Voodoo Priester ist hinter ihnen her um an das Vermögen des Prinzen zu gelangen. Eine gefährliche Reise beginnt...

Fazit:
Ein altes Märchen in neuem Disney-Gewand, dass fast passt. Die Story wurde gewaltig verwändert und spielt zu den Anfängen des Jazz in New Orleans, was die wenigen Weißen erklärt. An sich wahrscheinlich ein Versuch die Trickwelt bunter zu gestalten (ich hoffe ich klinge nicht rassistisch!) und nicht nur immer von den Bleichgesichtigen Weißbroten regieren zu lassen. Das gelingt auch verdammt gut, bis auf die Dialoge, denn hier nutzen alle Charaktere (bis auf die Protagonistin) ihre eigene Umgangssprache und Slangs, was mir das Verstehen einiger Gespräche sehr erschwert hat. Nichtsdestotrotz ist die Story niedlich, teils unheimlich, voller Musik (schöne Songs) und enthält einige kleine Schmunzler. Disney zeigt wieder mal dass kaum jemand so schön weich, bunt und genau zeichnen kann wie sie. Natürlich darf die Botschaft nicht fehlen, hier ist es dass sich harte Arbeit auszahlt. Ein Film für Kinder jeden Alters, aber um alles zu verstehen empfehle ich ein Alter von mind. 5 Jahren. Nicht zauberhaft, aber ein wenig magisch.

http://www.imdb.com/title/tt0780521/

Cloudy with a Chance of Meatballs (2009)

aka Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen


Story:
Flint Lockwood träumt seit seiner Kindheit davon etwas zu erfinden dass das Leben aller Menschen für immer verändern wird. Als seine größte Erfindung, eine Maschine die aus Wasser jedes Essen herstellen kann, in den Wolken landet, regnet es jede Art von Gericht. Doch bald schon ist die Maschine überlastet und eine gewaltige Katastrophe braut sich über ihnen zusammen...

Fazit:
Tja, den Film gibt's auch in 3D, aber nun hab ich ihn allein geschaut. Ich brauchte einen tollen Abschluss für 2009 und ich bin froh das mir hier ein Glücksgriff gelungen ist. Schade ist nur das ich ihn allein schauen 'musste'. Egal, der Film ist nahezu perfekt. Die Animationen sind gewaltig, bunt und vielseitig, die Charaktere verrückt, süß und lustig und die Story ist clever, witzig und ein wahres Abenteuer. Es ist ewig her das ich bei einem Animationsfilm so gelacht habe, ich kann absolut nichts schlechtes an diesem Film finden. Sofort die Kinder schnappen und ab ins 3D(!)-Kino. Für mich ganz klar der Kinder-Animationsfilm des Jahres 2009! Lecker-lustige Aussichten für alle Junggebliebenen!

Bemerkung:
- based on a tale by Ron and Judi Barrett

http://www.imdb.com/title/tt0844471/

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Hier die Auswertung unserer Umfrage (für die die keine PC-Skillz haben),
ob jemand unseren Blog liest:

JA:
---25 (56%) Leute--- --> mehr als die HÄLFTE - SUCKERZ !!!
NEIN:
---12 (27%) Leute--- --> F I C K T _ E U C H !
Downloader
--- 7 (15%) Leute--- --> Es gibt hier keine Filme zum laden! ):

Wir danken allen 44 Votern für ihre Mühe bzw. dem einen Typen, der sich an 25 PCs gesetzt hat um uns am Leben zu erhalten. Thanx, we can go on and we will NEVERCLOSE!

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Das niezu.blogspot.com-Team präsentiert euch die Preise für den besten und den schlechtesten Film des Jahres 2009, ausgewählt nach Stunden langen Diskussionen und Schlägereien in denen sich die Redaktion beinahe selbst zerstört hätte...


The AWARD for the BEST MOVIE 2009 goes to:

<><><>Watchmen<><><>


The AWARD for the WORST MOVIE 2009 goes to:

<><><>Street Fighter: The Legend of Chun-Li<><><>

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HAPPY NEW YEAR!!!
wünscht euch euer niezu.blogspot.com-Team!
Feiert derbe, sauft hart und versucht unter Freunden oder wenigstens genug Alk zu sein! Wir danken unseren Lesern, die ein weiteres Jahr mit uns überstanden haben. Also bleibt uns treu oder verpisst euch!



Wir werden versuchen noch besser für euch zu werden, wenn das überhaupt noch möglich ist und wer weiß, vielleicht kriegt unsere kleine Redaktion nächstes Jahr einen dreckigen Filmnager dazu. Schließlich liegt hier schon ewig das Skelett von unserem alten 2-Post-Upper Weasel und setzt immer mehr Staub an. Ein Platz in der Hölle ist also noch frei!

Thanx & maybe cya next year!

Bridge to Terabithia (2007)

aka Die Brücke nach Terabithia


Story:
Jess (Josh Hutcherson) wird in der Schule nur geärgert und hat keine Freunde. Als eines Tages die leicht verrückt wirkende Leslie (Anna Sophia Robb) mit ihren Eltern in das Haus nebenan zieht, freunden sich beide an und flüchten sich in ihre eigene bunte Welt voller Abenteuer und Gefahren. Doch Jess's strenger Vater (Robert Patrick) will seinen Sohn nicht Tagträumend sehen...

Fazit:
Ein Kinderfilm für den ich mir zwar mehr Fantasy gewünscht hätte, der aber dennoch durch seine Bodenständigkeit überzeugt. Es ist schwer den Weg des Films vorherzusehen, denn bis zum überraschenden Ende kann man kein Ziel ausmachen. Sehr interessant, aber viel wichtiger ist dass man hier fast unbemerkt die Alltagsprobleme mancher Kids immer wieder vor Augen führt, ohne das es auffällt. Manches kann man ändern, manches nicht - doch die Phantasie gehört einem selbst und man erschafft sich hier eine schöne bunte Welt, die eine klare Verbindung zu unserer Realität hat. Sehr coole Art Probleme zu verarbeiten und vielleicht sogar zu besiegen. Ein Film für Kinder die erwachsen werden und doch noch was vom Kind sein behalten wollen. Für Kinder-Fantasy-Fans ein wichtiger Film.

Zitat:
"Free to pee!"

http://www.imdb.com/title/tt0398808/

Batman: Mystery of the Batwoman (2003)



Story:
Eine neuer Verbrechensbekämpfer namens Batwoman ist in Gotham City unterwegs und hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Als Batman versucht die Identität von Batwoman und ihre Pläne zu erfahren, führt ihn seine Spur zu einigen seiner alten Erzfeinde, Pinguin und Bane...

Fazit:
Ein Batman-Film der aus der Reihe tanzt, aber dass im negativen Sinne, denn hier wird einem ein sehr unsauberer und teils eckiger Zeichenstil präsentiert, der sich doch stark von der Trickserie abhebt. Die Story ist gut und die Auflösung okay, es kracht kräftig und hat sonst auch alles was einen soliden Batman für Fans ausmacht. Aber ohne Robin und den Joker kann ich einfach keine 5 Sterne geben, es fehlt der brutale Witz.

http://www.imdb.com/title/tt0346578/

Dragon Hunters (2008)

aka Chasseurs de dragons
aka Die Drachenjäger


Story:
Lian-Chu ist Drachenjäger, begleitet von einem Team voller seltsamer Gestalten macht er sich auf den großen Weltenfresser, einen uralten riesigen Drachen zu töten. Ihre Reise ist voller Gefahren und Monster, doch die Gruppe scheint vor ihrem Ziel von innen her aus Angst und Gier zu zerbrechen...

Fazit:
Ein schöner Abenteurer-Animationsfilm, dem man -ungeachtet des gewöhnungsbedrüftigen Animationsstiles- eine Chances geben sollte. Hier geht's um Moral, Mut und Helden. Das beiseite gelegt begleitet man die Charaktere durch eine bunte, leicht verrückte und gefährliche Welt, die den einen oder anderen Gag zu bieten hat. Hoffentlich kommt irgendwann ein zweiter Teil, Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Für Kinder (ab 6) eine Abenteuerfahrt, obwohl hier und da Monster sterben - doch sieht man nie Blut. Wäre er etwas Kinderfreundlicher, etwas zurückhaltender im Ausdruck und hätte nicht so ein seltsames Ende, hätte er die Bestnote verdient. Doch die 80 Minuten bunte Hatz ist dennoch ein kleiner feiner Schatz.

Zitat:
"I do not fear you, ugly thing. My heart is pure like a fresh waterspring."

http://www.imdb.com/title/tt0944834/

The Sword in the Stone (1963)

aka Die Hexe und der Zauberer
aka Merlin und Mim


Story:
Merlin ist ein mächtiger Zauberer und als eines Tages ein Dienstjunge durch sein Dach fällt, beschließt er ihm das Wissen dieser Welt zu vermitteln, denn er sieht eine große Zukunft für den Jungen. Doch die Herren des Jungen legen ihm Steine in den Weg und dann gibt es ja noch die böse Hexe Madam Mim, die Merlin den Jungen stehlen will...

Fazit:
Ein wunderbarer Film von Disney, der durch liebevolle Zeichnungen, Humor und viel Zauber überzeugt. Vor allem Kinder werden ihren Spaß daran haben, auch wenn die Story nicht sonderlich tief ist, gibt es viele Abenteuer zu bestehen und Gefahren zu meistern. Botschaft des Films: Lernen fürs Leben. Für die Träumer unter uns und natürlich die lieben Kinderlein.

Highlight:
- Duell der Zauberer

Bemerkungen:
- der wohl berühmteste König Englands, umringt von etlichen Mythen: König Arthur
- Liebe tut immer weh

http://www.imdb.com/title/tt0057546/

The Spiderwick Chronicles (2008)

aka Die Geheimnisse der Spiderwicks


Story:
Nach der Scheidung ihrer Eltern ziehen die Brüder Jared und Simon Grace (Freddie Highmore) mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in das Haus ihres Urgroßvaters. Als sie ein altes Buch finden entdecken sie eine Welt voll fantastischer Wesen, die schon immer unter ihnen lebten. Jedoch erwecken sie auch aus Versehen finstere Mächte, die alles tun um dieses Buch zu bekommen. Ein Kampf um das Buch beginnt, dass in den falschen Händen das Ende dieser Welt bedeuten könnte...

Fazit:
Ein Film für die ganze Familie, mit schönen Ideen und toll animierten Wesen. Leider kommt der Kinderfilm auch mit einer ganzen Palette von Nachteilen daher: die Kinder nerven (wäre es so schwer gewesen Zwillinge aufzutreiben?), die Story zieht sich unnötig an einigen Stellen und bis auf eine Stelle am Ende ist alles doch recht vorhersehbar. Manch Kindlein krieg vielleicht sogar Angst, denn einige der animierten Kreaturen wirken unheimlich und springen aus dem Dunkel hervor. Wer aber seinen Kleinsten genug Mut zutraut, der sollte sich den Film mit ihnen am Wochenende ruhig anschauen.

Bemerkungen:
- basiert auf einer 5-teiligen Buchreihe von Holly Black and Tony DiTerlizzi
- fiese Nebenrolle von Nick Nolte als Oberbösewicht Mulgarath

http://www.imdb.com/title/tt0416236/

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