Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

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Iron Man 2 (2010)



Story:
Nun weiß die ganze Welt das Milliardär und Erfinder Tony Stark (Robert Downey Jr.) Iron Man ist und die U.S. Regierung verlangt seinen Kampfanzug, doch vorerst kann sein Kumpel Lt. Col. Rhodey (Don Cheadle) die Armee davon abhalten sich die Rüstung mit Gewalt zu holen. Dazu kommt Stark's Herzersatz-Reaktor der seinen Körper langsam vergiftet. Während Stark so lebt als wäre jeder Tag sein letzter, will ein verrückter Erfinder namens Vanko (Mickey Rourke), Sohn eines ehemaligen Kollegen von Starks Vater, Stark vernichten. Als ein Waffenhersteller Vanko auch noch die neuste Generation von Kampfrobotern anvertraut ist nicht nur Stark in Gefahr, sondern die Sicherheit der ganzen Welt...

Fazit:
Tja, ich höre nur Lobeshymnen von dem Schrott, also muss ich wohl diese magere Fortsetzung des Blechmannes schälen. Für echte (Comic-Film)Fans sollte Teil 1, Iron Man (2008), immer noch das Maß aller Eisen-Supermännner sein und nicht dieses verrostete Action-Spar-Box-Sequel. Hat es im Vorgänger noch mächtig gekracht, wird hier erst am Ende ein kurzweiliges Feuerwerk in die Zuschauerränge geballert. Der Endkampf mit dem Oberbösewicht und Oberdrogenopfer Rourke ist in gefühlten 30 Sekunden vorbei, seinen ersten Auftritt (längerlastig) hätte jeder gute Schütze per Kopfschuss beenden können (ein Spinner mit Laserpeitschen ohne Rüstung!). Viel Geduld muss der geneigte Fan aufbringen und verlässt den Film dann doch mit einem Kopfschütteln, denn es fehlt einfach die eisenharte Action, die dem Ballerwahni und Macho-Playboy Stark doch so ausmachen. Der lange Weg der Selbstfindung verläuft hier nervig lahmarschig, mal abgesehen von Logikfehlern wie die 'Geduld' der U.S. Regierung, denn die hätten Stark schon lange umlegen lassen um die Rüstung zu bekommen, außerdem kam das Superhelden-Coming-out viel zu früh. Aber egal, es mangelt hier an guten Gegnern, sowie Feuerkraft und einer guten Story (Die Verantwortungsfindung verliert zu schnell den Fokus). Für alle Action-süchtigen und Comic-Superhelden-Liebhaber aber dennoch erträgliche Bronze.

Bemerkungen:
- Nebenrollen: Scarlett Johansson, Gwyneth Paltrow, Samuel (Schlangenmann) L. Jackson
- Rhodey (War Machine) wird in Teil 1 von Terrence Howard gespielt (Impuls hat das bemerkt!)
- Teil 3 bitte mit dem Mandarin als Gegner

http://www.imdb.com/title/tt1228705/

Kick-Ass (2010)



Story:
Dave Lizewski (Aaron Johnson) wollte schon immer ein Held sein, doch hat er keine besonderen Fähigkeiten. Jedoch hält ihn das nicht davon ab sich einen Superheldenanzug zu bestellen und sich als selbsternannter 'Kick-Ass' den Gangstern der Straße entgegenzustellen. Doch die Realität ist viel brutaler als er denkt und nach seinem ersten Rückschlag und Krankenhausaufenthalt stolpert er über richtig harte Gangster und noch härtere Superhelden, wie Big Daddy (Nicolas Cage)...

Fazit:
Cage spielt einen coolen Superhelden-Daddy und Christopher Mintz-Plasse ist ein genial-trotteliger Superschurke, alle halt nur ohne jegliche Superheldenpower. Auch gibt es einige Botschaften, vom blendenden Superheldenglanz und der bitteren Realtiät, sowie vom Internet und seinem einfachen Wege berühmt zu werden, wenn man nur verrückt genug ist. Nur das kleine Superheldenmädchen nervt, mit oder ohne Kostüm sieht sie einfach nur Scheiße aus, aber ignoriert man diesen stylischen Fauxpas, dann kriegt man einige freshe Helden und so manchen belehrenden Witz! Die Action ist satt und es fliegen neben zahlreichen Kugeln auch ne Menge Fäuste, Blut und coole Sprüche. Die Comicadaption würde ich mal als durchaus gelungen bezeichnen und so hoffe ich das der Film eine Fortsetzung findet. Wenn es je Zeit war Superheld zu werden, dann jetzt und einen guten Vorgeschmack bietet dieser Arschtritt von einem Film, auch wenn er in mehr Ärsche hätte treten können!

Bemerkung:
- der Comic wurde von Mark Millar geschrieben und von John Romita, Jr. illustriert, veröffentlich durch Marvel Comics (2008-2010)

http://www.imdb.com/title/tt1250777/

Watchmen - The Motion Comic (2008)



Stroy:
Damals waren die Watchmen die Helden der USA und schützten sie vor allem Übel, doch heute sind sie offiziell verboten und die Menschheit steht kurz vor dem dritten Weltkrieg. Als einer der bekanntesten und brutalsten Helden umgebracht wird beginnt Rohrschach, der letzte aktive Held, mit seinen Ermittlungen und stößt bald auf einen teuflischen Plan, der die gesamte Welt für immer verändern und Millionen Opfer fordern wird...

Fazit:
In 12 Episoden, je ca. 25min. Laufzeit, wird das Comic Seite für Seite eindrucksvoll dargestellt und hier und da passend bewegt. Passend bewegt umfasst mehr als mit dem Bild zu wackeln, hier bewegt sich etwa alles halb so oft und halb so viel wie in einem Trickfilm - hauptsächlich: Münder, Körper, Wetter, Schrift, etc. Mehr als ein abgefilmter Comic, ein sich bewegender Comic! Bei der Synchro hätte man versuchen können Frauenrollen auch von Frauen sprechen zu lassen, ansonsten überzeugt der Ton auf ganzer Linie. Die komplexe und spannende Story, die verrückten Charaktere, die große, bittere Botschaft und der coole Zeichenstil (der der Mangawelt locker Paroli bieten kann) machen den Motion Comic zu einem unvergesslichen Event im Leben eines jeden Comic-, Animations- und Superheldenfreundes! Watch it, man!

Bemerkungen:
- empfohlene Reihenfolge: 1. Graphic Novel - 2. Motion Comic - 3. Movie; ich hab's genau umgekehrt versucht, boing!
- die Graphic Novel wurde von DC Comics zwischen September 1986 und Oktober 1987 veröffentlicht, geschrieben von Alan Moore und gezeichnet von Dave Gibbons

http://www.imdb.com/title/tt1322240/

Spider-Man 2.1 (2004)

aka (recut version/ extended cut)


So ziemlich jeder kennt die Geschichte um Peter Parker.
So würde ich es mal aus Spider-Man Heft 66 (SPIDEY VS. PUNISHER) zitieren:
"Nach dem Biss einer radioaktiv verstrahlten Spinne, der mir unglaubliche Kräfte verlieh, musste ich die wichtigste Lektion meines Lebens lernen: Mit großer Kraft kommt große Verantwortung. Und so wurde ich der erstaunliche Spider-Man."

Plot: Peter (Tobey Maguire) ist sehr gestresst vom Spinnendasein und genervt davon, wie wenig Zeit für sein eigentliches Leben übrig bleibt. Er hängt sein Kostüm an den Nagel und lernt sein Leben wieder zu leben. Meanwhile arbeitet der geniale Dr. Otto Octavius (Alfred Molina) an einem Projekt, das Energie für die ganze Menschheit liefern. Es geht etwas schief und die Tragödie geht ihren Lauf.

Bottom line: Ich will hier eigentlich nur den Vergleich zwischen Spider-Man 2 und Spider-Man 2.1 ziehen. Spider-Man 2 ist der eigentliche Film und 2.1 sind nur extra Szenen, die schon im Kasten waren aber vorher nicht verwendet wurden. Hat 2.1 ein Kaufgrund? Ja, für einen Fan. Es gibt längere Kämpfe, neue Kamerablickwinkel, J. J. Jameson im Spidey-Outfit (wertvollster Anblick) und eine verlängerte Fahrstuhlszene, in der Elevator Passenger (Hal Sparks bekannt aus Queer as Folk, und auch dort fanatischer Comicsammler) ein Gespräch mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft führt.
Der Extended Cut ist bereichernd und man kann zwischendurch die Aufgabe der Cutleute ganz gut nachvollziehen.

Übrigens um solches Moves wie der Spinner auszuführen, gibt es 3 Tipps:
- bisschen Training
- viel schlafen
- naja und schön den Spinat aufessen

kleine Bemerkungen:
- Jamesons Sekretärin, Miss Brant (Elizabeth Banks mit braunen Haaren) ist richtig heiß
- Alex Ross, Comic-Zeichner und -Autor (mit beinahe fotorealistischen und epischen Zeichenstil) fertigte 15 Zeichnungen an, welche die Handlung des Vorläuferfilms Spider-Man im eigentlichen Intro zusammenfassen - die Originale wurden zu Gunsten der „United Cancer Front“ auf eBay versteigert
- Bruce Campbell hat genauso wie Ted Raimi, in jedem Spider-Man-Teil einen Cameo-Auftritt, Letzterer ist der jüngere Bruder vom Regisseur Sam Raimi und Campbell war Protagonist in der Tanz der Teufel Triologie, die Raimi erst zu dem gemacht hat was er heute ist.

Genaue Details der Szenen gibt es auf: Schnittberichte.com

http://www.imdb.com/title/tt0316654/

Superman/Batman: Public Enemies (2009)



Story:
Die USA befindet sich in einer Wirtschaftskrise und Lex Luthor wird mit seinen Versprechungen von einer besseren Zukunft der neue Präsident der Vereinigten Staaten. Als ein riesiger Meteor aus Kryptonit auf die Erde zusteuert und sie zu zerstören droht, will Luthor die Sache im Alleingang erledigen. Superman wird derweil ein Mord angehängt und daraufhin ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Nun ist nicht nur der Staat sondern auch fast jeder Superschurke aus dem DC Universum hinter seinem Kopf her...

Fazit:
Tja, der Zeichstil ist aus Japan (und irgendwie eckig) und nicht ganz so mein Fall, doch wenigstens haben ihre Augen eine durchschnittliche Größe. Batman und Superman treten gegen viele Helden u.a. Hawkman und Captain Marvel und viele (No)Names aus der Schurkenwelt u.a. Grey Hulk, Metallo, Mr. Freeze und Gorialla Grodd an. Ein Augenfang ist Powergirl und ihre riesig gezeichneten Brüste ;) Ansonsten ist die ganze Idee zwar gut, aber das Potential (coole Schurken und coole Helden aufzufahren die gegen die beiden Protagonisten kämpfen) nicht wirklich ausgeschöpft worden. Somit bekommt man nur einen durchschnittlichen Comic-Crossover zu sehen. Fans haben besseres verdient, für den Rest ist es nen Versuch wert.

Zitat:
Superman: "You just killed my best friend!"


Impuls meint: Was mich immer an den Film erinnern wird, sind die Brüste von Powergirl. Die war wirklich heiß und es gab ein bis zwei Momente an denen sich die Macher kleine Anspielungen nicht verkneifen konnten. Um mal von den Brüsten weg zu kommen. Die Story ist schnell erzählt und wird nicht mit langweiligen Dialogen überstrapaziert. Der Zeichenstil ist nett und man bekommt einen kleinen Einblick in doch so große DC Universe.

http://www.imdb.com/title/tt1398941/

Green Lantern: First Flight (2009)



Story:
Nach dem Tod des Green Lantern Abin Surs wird Testpilot Hal Jordan das neueste Mitglied des Green Lantern Corps, welcher, berufen von den Wächtern des Universums, für Recht und Ordnung sorgen soll. Unter der Aufsicht Sinestros wird Hal ausgebildet, unwissend das Sinestro plant die Wächter des Universums mit dem gelben Element zu stürzen, um eine neue Ordnung zu schaffen...

bottom line:
GL:FF beschreibt sozusagen, in sehr kurzen Abschnitten, den Anfang Hal Jordans als Lantern. Die Zeichnungen wirken liebevoll und nicht auffällig computeranimiert.

Und nicht vergessen:
IN BRIGHTEST DAY
IN BLACKEST NIGHT
NO EVIL SHALL ESCAPE MY SIGHT
LET THOSE WHO WORSHIP EVIL'S MIGHT
BEWARE MY POWER
GREEN LANTERN'S LIGHT!


Mr. Halfasleep formt seine Meinung:
Mir gefiel ebenfalls der saubere und mühevoll detaillierte Zeichenstil. Die Story ist wie bereits erwähnt kompakt, aber dennoch gut verpackt. Nur die Menschen fehlen ein wenig in diesem Film, wir sind schließlich das was Superhelden schützen sollen - dafür haben wir sie ja auch geschaffen! Dafür gibt's aber ne satte Packung Alien Rassen zu sehen. Trotz einiger unangenehmer Tode immer noch Kindgerecht gehalten. Für Fans ein MustSee und ne gute Einführung für Neulinge.

Bemerkung:
- das mit der Vorstellungskraft ist ja okay, aber warum so detailgetreu, z.B. um das abgestürzte Raumschiff zu transportieren musste es wirklich ein Weidenkorb sein? Einfach eine Schüssel o.ä. und gut, aber vielleicht fehlt mir da die Fantasy!

http://www.imdb.com/title/tt1384590/

Transformers: Revenge of the Fallen (2009)

aka Transformers - Die Rache


Story:
Nach ihrem Sieg über Megatron und seine Decepticons (böse Riesenroboter), lebt Sam (Shia LaBeouf) ein normales Leben, doch durch einen übrig gebliebenen Energiesplitter erwacht Megatron erneut zum Leben und attackiert die Menschheit mit den restlichen Descepticons seines Planeten. Die Autobots (gute Riesenroboter), angeführt von Optimus Prime, versuchen alles um ihre Feinde aufzuhalten, doch scheinen diese in der Überzahl zu sein...

Fazit:
Die Fortsetzung des schicke-Autos-verwandeln-sich-in-Kampfroboter-Films von 2007 mit Effekteüberflussgarantie ist ein wahrer Alptraum für Epileptiker. Hier wird geballert, zerlegt und sich durchs komplette Bild bewegt dass die Kinoleinwand bebt. Der Streifen hat natürlich 0,0 Story und ebenso viel schauspielerische Leistung zu bieten, mal abgesehen von dem animierten Maschinen die mehr Gefühle und Ehre haben als jeder Mensch in dem Streifen. Nach den ganzen Effekten fühlt man sich wie nach einer Nacht voller Alk und es brummt einem der Schädel - ein wahres Effekte-Hangover! Sachen die mich gestört haben: es tauchen so viele Transformers auf das man leicht den Überblick verliert, die Maschinen machen Tiergeräusche und Schmerzensschreie (!), anscheinend kann JEDE Maschine ein Transformer werden (z.B. Mikrowelle), in den Kämpfen werden übelst alte Kulturen (Gebäude) vernichtet und es werden seltsame Formulierungen verwendet wie: "Große Gewalt". Megan Fox ist absolut sexy, die andere Schnalle hat da 0 Chance, aber Shia denkt halt nicht in normalen Bahnen. Der Film versucht neben einer Menge Witzchen noch sich selbst und das Genre auf die Schippe zu nehmen, hier gibt es so viele peinliche Parallelen: Toy Story (Mini-Roboter), Terminator 3 (Transformers in Form der Terminatrix T-X) und Star Wars (R2D2-Projektion), aber absolut vorbei war es als der Rentner-Transformer aufgetaucht ist. Damit hat sich der Film selbst jeder Seriosität (Tod und so) entzogen! Action-Fans können das Ding gucken, es is hirnloser Mist für die Augen, der Gefühle durch Maschinen versucht zu vermitteln (was aber nur bei Arni in Terminator 2 klappt)!

Zitat:
Optimus Prime als er gegen einen Decepticon kämpft: "Ich will dein Gesicht!" Danach reißt er ihm das Metal-Gesicht vom Kopf!

Bemerkungen:
- Transformers sind Spielzeug-Action-Figuren, die seit 1984 von einer jap. und einer amerik. Firma hergestellt werden, um den Verkauf anzukurbeln entstand dann eine Zeichentrickserie und eigene Comic-Reihen (z.B. von Marvel vertrieben)

http://www.imdb.com/title/tt1055369/

X-Men Origins: Wolverine (2009)



Story:
Logan/Wolverine (Hugh Jackman) kannte seit Jahrhunderten nichts anderes als töten, das gipfelt im gemeinsamen Beitritt mit seinem Brude Victor/Sabretooth (Liev Schreiber) in eine geheime und mörderische Kampftruppe. Irgendwann hat Logan genug von dem Töten und verlässt die Einheit, wie auch seinen blutgierigen Bruder. Er zieht sich zurück und lebt ein friedliches Leben als Holzfäller. Eines Tages taucht sein alter Boss auf, denn scheinbar macht jemand Jagd auf die alte Truppe. Doch es geht um viel Monströseres als um Rache...

Fazit:
Ein klasse Film für alle Mutanten, Superhelden- und Action-Freunde. Die Effekte sind cool, die Story hat eingie Twists, es gibt ein paar schöne Cameos und Anspielungen, und ein paar unerwartet freaky Chars tauchen auf. Einer von ihnen ist Deadpool (Ryan Reynolds), der nie sein Maul hält und ständig zwischen schlechten und noch schlechteren Witzen wandelt. Gerüchten zufolge soll er eventuell nen eigenen Film kriegen. Sabretooth ist ebenso ein genialer Schurke, auch wenn er seinem späteren Ich bei den X-Men Teilen nicht mal annähernd ähnelt. Was der Penner von den Black Eyed Peas da zu suchen hat weiß niemand, aber egal. Der Film ist einfach nur Hammer, auch wenn ich mir noch mehr Verknüpfung mit den X-Men gewünscht hätte.

Bemerkungen:
- Hugh Jackman ist Australier und hat früher in Musicals mitgesungen
- Hugh Jackman hat ein Jahr lang (mind. 1 Stunde täglich) gebraucht um den Wolverine Körper hinzukriegen --> Respekt


Impuls meint: Wolverine hat ja mal alle Erwartungen übertroffen. Die Geschichte eines Mannes, der schon soviel erlebt hat, sich aber an nichts erinnern kann.
Origins hat ein paar schöne Storyturns, dazu kommt viel Action. Allein schon das Intro kann sich sehen lassen. Durch den Einbau beliebter Charaktere, wie Gambit oder Deadpool wird die Story nochmal richtig aufgefrischt - da man sich vorher schon fragte, warum es noch einen Film mit Logan geben wird, da er ja schon massig Story-Anteil an den vorherigen 3 X-Men Teilen hatte.
Auch wenn Sabretooth überhaupt nicht wie der Sabretooth aus X-Men (2000) aussieht und Gambit auch von der Comic-Art abweicht, bin ich voll zufrieden mit diesem Meisterwerk. Demnach wird X-Men Origins: Wolverine (2009) ein definitiver Hit.

http://www.imdb.com/title/tt0458525/

Watchmen (2009)

aka Die Wächter


Story:
Die Welt steht kurz vorm Nuklear-Krieg, das Einzige was die Russen davon abhält die USA anzugreifen ist die Existenz von Dr. Manhatten, eine Art wandelde Atomwaffe, der zu den Watchmen gehört, einer Gruppe amerikanischer Superhelden. Als einer aus ihren Reihen umgebracht wird, macht sich Rorschach (Jackie Earle Haley) daran dem nach zu gehen, doch die Spuren führen in die eigenen Reihen...

Fazit:
Momentan die beste Comicverfilmung dieses Jahres! Sehr sehenswert, doch da die Überlänge überlang ist sollte man viel Sitzfleisch mitbringen. Der Film kommt einem vor als würde er 5 Stunden lang gehen, dennoch wird er nie langweilig. Die Story ist gut, die Charaktere alle ehrlich und cool, die Kameraführung - wie auch der gesamte Erzählstil sind packend gehalten. Es gibt nur zwei Sachen die an dem Film nerven: 1. Der Soundtrack ist vollkommener Rotz und absolut unpassend gewählt (versaute Coversongs, falsches Timing in Dialogszenen) -sehr wahrscheinlich von einem Taubstummen ausgewählt. Problem Nummero 2 ist ein Mix-Problem der dt. Synchro: unnötige und fehlende Übersetzungen, und seit The Dark Knight (2008) müssen Superhelden anscheinend mit verstellter Bassstimme reden! Rorschach ist der coolste aller Helden, dreckig, clever und selbst grotten-hässlich noch verdammt cool! Für alle ComicFans, SuperheldenFreunde und Leute die auf einen cleveren Film, mit Botschaft (!), stehen ist Watchmen ein MUST-SEE!

Bemerkungen:
- Rorschachs Maske und Name sind angelegt auf den Rorschachtest
- philosophische Frage für Jedermann: Soll man Milliarden retten, indem man Millionen opfert, wenn dass die einzige Option ist?
- versucht die preisgekrönte Graphic-Novel oder den Motion Comic

Tribute to Rorschach:



Impuls meint:
Ich habe den Motion Comic gesehen und war danach beim gucken des Films sehr begeistert. Die Graphic Novel wurde wirklich 1 zu 1 umgesetzt. Szenenbilder direkt nachgestellt. Ein paar "unwichtige" Stellen gekürzt bzw. zusammengefasst. Alles in allem ein sehr langer Film, bei dem Doc Manhatten doch ein bisschen zu viel labert. Hat der Regisseur Zack Snyder vorher noch Morddrohungen von enthusiastischen Fans bekommen, denke ich mal das er jetzt bewiesen hat, dass Watchmen nicht mehr länger als unverfilmbar gilt. Auch zu bemerken, der weitaus unbekannte Cast.

http://www.imdb.com/title/tt0409459/

Hellboy Animated: Blood and Iron (2007)

aka Blut & Eisen


Story:
Hellboy, ein 1944 von den Nazis beschworener Dämon, der die Apokalypse bringen sollte, beschützt heute die Menschheit gegen jedgliche Bedrohung aus der Hölle. Sein neuster Auftrag führt ihn in die Schlacht gegen hinduisische Gottheiten und einen hässlichen Vampir. Jemand aus seinem Team spielt dabei eine tödliche Rolle...

Fazit:
Die Story ist a.) weit-weit-weit-hergeholt und b.) sehr-sehr-sehr-langatmig ausgebreitet. Der Zeichstil bleibt angenehm, die supranatural Skillz von Gastauftrittmitarbeitern nerven - aber der Blutgehalt ist höher und nett angedeutet. Immer noch Kinderfreundlich, aber eher ab 7 Jahre. Ein netter Zeitvertreib, aber mit den Filmen fährt man besser!

http://www.imdb.com/title/tt0817910/

Hellboy Animated: Sword of Storms (2006)

aka Schwert der Stürme


Story:
Hellboy, ein 1944 von den Nazis beschworener Dämon, der die Apokalypse bringen sollte, beschützt heute die Menschheit gegen jedgliche Bedrohung aus der Hölle. Sein neuster Auftrag führt ihn nach Japan, es geht um 2 alte dunkle Gottheiten die in einem Schwert versiegelt wurden und während Hellboy in einer Zwischenwelt sich deren finsteren Mächten stellt, brechen zeitgleich auf der Erde Drachen aus...

Fazit:
Sauber gemachter Animationsfilm, mit den Original-Filmstimmen (Hellboy [2004])! Der Zeichenstil erinnert an Bob Morane, sehr nett gemacht, mit ein bissl Blut hier und da. Die Story zieht sich aber ganz schön hin und Hellboys schierbare Unbesiegbarkeit nervt. Ein netter Zeitvertreib, aber mit den Filmen fährt man besser!

http://www.imdb.com/title/tt0810895/

Punisher: War Zone (2008)



Story:
Frank Castle (Ray Stevenson) ist der Punisher, der mittels Kopfschuss und Genickbruch für Gerechtigkeit in der Welt sorgt. Als er eines Tages aus Versehen ein Cop tötet, will er aussteigen. Doch Russotoi (Dominic West) will Rache für das was ihm der Punisher angetan hat, also entführt er die Familie des toten Cops und fordert den Punisher zum ultimativen Showdown...

Fazit:
Ein sehr brutaler und blutiger Film, jeder das Ballergenre liebt wird diesen Film also anbeten. Die Story ist zwar so flach wie Punishers Gegners (jaaa Gegners!), nachdem er diese, mit einem Waffenarsenal was selbst die Air Force erbleichen lassen würde, platt gemacht hat, doch die Action holt so ziemlich alles wieder raus. Die Todesszenen sind lustig und kompromisslos gemacht un die Schauspielerische Leistung kann man in die Tonne kloppen, also ist alles gegeben was einen hirnlosen Action-Kracher ausmacht. Männer werden vor Waffengeilheit platzten! Die Bösewichte ziehen durch ihren Wahnsinn (sich wie Kinder verhaltend) den Film ab und an ins Lächerliche, doch das ist ok, kann der Film gut gebrauchen. Also Feuer frei!

Bemerkung:
- Wayne Knight ist Micro (Punishers erster Partner), bekannt aus Jurassic Park (1993) - (der Dicke der den Park lahmgelegt hat)


Impuls meint:
Punisher: War Zone (2008) ist eine richtig gute Comicverfilmung. Man bedenke wie ähnlich Ray Stevenson dem gezeichneten Punisher (Bsp.: Garth Ennis Collection) sieht. Die Figur des Punishers an sich interessiert weniger, weil keine Superkräfte hat etc. aber die brutale Vorgehensweise macht alle Zweifel wieder wet.
Fazit: Kommt definitiv in die Comic-Movie-Collection, wohin Catwoman (2004) und Elektra (2005) nie kommen werden.

http://www.imdb.com/title/tt0450314/

The Batman/Superman Movie (1998)



Story:
Der Joker zieht nach Metropolis um für Lex Luthor Superman zu töten, doch Batman ist ihm auf den Fersen. Gegen die beiden Erzfeinde müssen die beiden Helden wohl oder übel ihre Differenzen beiseite legen...

Fazit:
Der Zeichenstil origentiert sich eher an der Superman: Animated Series (2006) als an der Batman: Animated Series (1992), daher nicht so düster, obwohl auch aus dieser einige Elemente übernommen wurden. Mit dem Joker kommt Spaß in die Sache und Superman/Batman sind ein Hammer Team! Sehr Kinder- und Stereo-Fan-freundlich gehalten! Angucken lohnt trotzdem!

Bemerkung:
- shitty Cover!
- Mark Hamill (Luke Skywalker aus den alten Star Wars-Filmchen) macht seit Ewigkeiten die englische Synchro für den Joker

http://www.imdb.com/title/tt0169590/

Superman: Doomsday (2007)



Story:
Durch Grabungen der Luthorcorp wurde nahe des Erdkerns eine versiegelte Kammer entdeckt, nachdem durch einen Unfall diese beschädigt wird, sieht sich die Welt ihrem ältesten Gefangenen gegenüber. Doomsday. Selbst Superman scheint ihm nicht gewachsen zu sein...

Fazit: (ACHTUING: SPOILER!)
Der Zeichenstil ist dem der Superman: Animated Series (2006) angepasst, womit von Anbeginn eine angenehme Atmosphäre entsteht. Die Story ist ein wenig weithergeholt, doch so ist das nun mal im Marvel-Universum. Ungewöhnlicherweise sterben hier viele Leute, in der Serie wurde das nur angedeutet. Superman stirbt nicht wirklich! Der Seriensohn kann sich hier in Spielfilmlänge behaupten, dennoch liebt man die Comics mehr. Let's go, Kiddos!

Bemerkung:
- Marvel ist ein Comicverlag; http://www.marvel.com/

http://www.imdb.com/title/tt0934706/

Shamo (2007)



Story:
Ryo Narushima (Shawn Yue) kommt wegen dem Mord an seinen Eltern in den Jugendknast, dort muss er um zu überleben Karate lernen. Doch beinahe jeder will ihn tot sehen, als er einige Zeit später entlassen wird, sieht er seinen Platz im Rampenlicht. Und da Kampfsport das einzige ist was er beherrscht fordert er den momentanen Weltmeister im Karate-Schwergewicht heraus. Die Veranstalter stimmen dem Kampf zu, denn auch sie wollen Ryo tot sehen - gut für die Einschaltquoten...

Fazit:
Oh man, erneut versucht sich die Kinowelt an einer Mangaumsetzung und das geht total schief! Ryo sieht nicht aus wie Ryo, der Meister der ihn trainiert ist nicht klein, alt und glatzköpfig - sondern ein Schönling, der stets raucht. Leider hat man den Grundgedanken des Mangas nicht erfasst, nicht nur das etwa 10 Bände auf etwa 100 Minuten gequetscht werden und so Entwicklungen einfach übersprungen werden, die Kämpfe sind nicht sonderlich choeographiert und die gedanklichen Einschübe fehlen. Der Film war wohl eher ein Independent Projekt, denn wenn man beim Endkampf das Stadion sieht, dann ist immer nur ein Blockabschnitt mit Fans zu sehen (wahrscheinlich die Filmcrew, könnte schwören Ryo stand auch mit dabei) und ansonsten sind alle Ränge dunkel und Fotoblitze täuschen Leben vor. Na ja, wenn man schon alles kürzt, dann sollte man kräftig Zeit verschwenden indem man Sachen einbaut die nie passiert sind - Ryo kriegt ne Freundin, die übelsten Einfluß auf ihn hat. Ach man, man hätte einen Mehrteiler machen sollen, zuerst die Gefängniszeit, welche mit seiner Entlassung enden würde, danach könnte man ja sehen ob es ankommt... Jedoch ein gutes hat der Film, außer das er auf den zu unrecht wenig beachteten Manga aufmerksam macht, das Ende bzw. die nebenbei mit einfließende übelst krasse Auflösung für "alles" - wenn der Manga so endet, flipp ich aus - aber es deutet nichts darauf hin. Man kann versuchen ihn sich anzugucken, doch würde ich auf ein Remake warten!

Was im Film fehlte:
- Vergewaltigung
- detailgetreue und krasse Verletzungen
- Charakterentwicklungen und Charakter-Charaktere

Bemerkung:
- Shamo (jap.) bedeutet Kampfhahn
- die Manga-Geschichte ist noch nicht abgeschlossen und ist viel weiterführender (Amazon.de - Link!)

http://www.imdb.com/title/tt1029238/

X-Men: The Last Stand (2006)

aka Der letzte Widerstand




















Das Finale der Triologie um die X-Men.
Für mich hat der Film noch eine andere Bedeutung, die ich aber keinem veraten kann.
Wie der Titel schon sagt: "The Last Stand" - der letzte Widerstand.
Es geht darum, dass eine sogenannte "Heilung" für das X-Gen entwickelt wurde, was für sehr viel Unruhe unter der Mutantengemeinde sorgt. Magneto nutzt diesen Zustand um Anhänger, für sich und seinen Krieg, gegen die Menschen, zu mobilisieren.

Sehr bemerkenswert ist die Beziehung zwischen Charles (Xavier) und Eric (Magneto), welche zwei alte Freunde sind, die aber verschiedene Interessen vertreten und andere Mittel nutzen, diese durchzusetzen.

Eine richtig gute Comic-Verfilmung. Man kann nicht viel gegen den Film sagen. Es sind wirklch geile Effekte und nach dem Film überlegt man glaub' ich selbst, welches X-Gen man hat.

Vorgeschmack auf Ende April wenn der erste Film der X-Men Origins-Serie "X-Men Origins: Wolverine (2009)" erscheint.

http://www.imdb.com/title/tt0376994/

Justice League of America (1997) (TV)

















Story:
Die Welt wird bedroht vom Weatherman (Miguel Ferrer) der -wer hätte es geahnt?- das Wetter kontollieren kann! Die Justice League of America hat den Kampf zwar bereits aufgenommen, jedoch haben die Superhelden vielmehr private und unlösbarere Probleme als den Kampf mit dem Weatherman...

Fazit:
Lichtjahre von "Batman hält die Welt in Atem" entfernt! Entweder erhielt man nicht die Rechte für namenhafte Superhelden (ausser Flash) oder man hat sich nicht mal die Mühe gemacht sich mit der Materie auseinander zu setzen, denn es strotzt hier geradezu vor Fehlern! Die Kostüme wirken lächerlich, meist in falschen Farben (Green Lantern ist hier blau), die Masken reichen von einem grünen Klecks über den Augen bis zur Manhunter-Maske (eigentlich komplett grüner Marsianer) die nachdem Kinn aufhört, Flash wirkt fett und alle haben den IQ vom Taschenrechnermann! Die Schauspieler sind B-Movie Statisten, die Dialoge Schrott, die Effekte von Industriy Light & Tragic scheinbar mit Paint-Daumenkino erstellt - sind definitiv schwächer als die Atari-Grafik! Sonstige Filmfehler: Glass wird eingefroren (Glass,Kamera aus, neues eingefrorenes Glass hinstell, Kamera an) - ist jedoch kleiner als das Vorherige! ODER der am Rande des Bildes auftauchende Schatten des Kamerateams beweisen das keiner der Beteiligten zuvor einen (guten) Film gemacht hat! Darum sind Pilotfilme so wichtig, ansonsten würde es eine ganze Serie voll mit dem Müll geben - und ich meine nicht coolen Müll!

http://www.imdb.com/title/tt0118365/

The Incredible Hulk (2008)



Story:
Bruce Banner (Edward Norton) ist auf der Flucht, nachdem Gammastrahlung sich mit seiner DNS vermischt hat und ihn jedesmal -wenn er zu aufgeregt wird- in ein grünes Monster verwandeln lässt, das nichts als Zerstörung hinterlässt. Mit Supersoldat Major Blonsky (Tim Roth) bekommt er einen Gegner der nicht nur Bruce's Freundin Betty (Liz Taylor) sonderen auch die ganze Welt bedroht, und das nicht ohne Bruce's Verschulden, denn die Beiden verbindet mehr als man glaubt...

Fazit:
Überzeugt Norton als meditierender Bruce Banner? Nein! Ist Hulk 2 besser als Hulk 1! Ja! Hulk 2 versucht sich vollkommen vom ersten Teil zu distanzieren und das ist gut so! Norton ist und bleibt ein Chara-Schauspieler (Drama & Thriller) aber kein Held mit wenig Selbstbeherrschung! Die Story ist gut, obwohl Hulk in den Comics zerstörerischer und stärker ist als hier angedeutet! Banner ist zwar ein Weichei und Gefühlsmensch, aber nicht dumm! Jemand der Weltweit gesucht wird und Gammablut hat arbeitet doch nicht in einer Getränkefabrik! Um die Story flüssig zu halten kommt es zu absurden Wendungen und Momenten, z.B. ritzt(!) er sich am Finger, die Menge an Blut was in der Flasche und auf dem Fließband landet lässt eher auf eine Arterienverletzung schließen -ODER- Erzfeinde werden in ca. 15 Sekunden zu Verbündeten ohne Probleme -ODER- Banner, wie spontan er den Hulk hasst und dann sich doch in sein Schicksal fügt! Der Film ist schnell und psychisch glaubwürdig, aber leider kommt zu wenig 'kaputtschlagn' drinne vor und das ist sehr sehr schadè! Kann zwar nicht mit Iron Man und (definitiv nicht mit) Batman mithalten, aber schlägt locker die Fanta 4 und Gesocks in Effekten und Gefühl! Für die Kleinsten in der Familie vielleicht etwas zu dunkel!

Trivia: (Vorsicht! Spoiler!)
- Lou Ferrigno (Ex-Ex-Incredible Hulk) hat nen Gastauftritt als Sicherheitsbeamter (Fat Tribute!), ebenso Tony Stark (Robert Downey Jr.)
- Teil 3 wird hier mehrmals sehr aufdringlich angedeutet, Bösewichte überleben, Hulk's Power ist Supermarkt-fähig, Leute haben Chemie-Unfälle die an Comic-Schurken erinnern, er flieht am Ende - wäre er in einer Hyper-Zelle gelandet, dann wären Erwartungen geweckt worden - obwohl die Sache mit Iron Man cooles denken lässt...

http://www.imdb.com/title/tt0800080/

V for Vendetta (2005)



Story:
Unsere mögliche Zukunft. England. Die Regierung wird durch einen einzigen Mann gestellt, die Medien sind manipuliert, Angst herrscht auf den Straßen und die Demokratie is schon lange tot. Eines Tages taucht ein maskierter Mann auf der sich nur "V" (Hugo Weaving) nennt und damit droht das Londoner Parlamentsgebäude in die Luft zu sprengen. Die Regierung setzt alles daran V zu töten, doch dieser erhält bald unerwartete Hilfestellung von der bezaubernden Evey (Natalie Portman)...

Fazit:
DC Comicvorlagen haben wohl mit den größten Anteil an dunklen mysteriösen Welten mit ebenso abgedimmten Helden und Schurken. In diesem Falle gibt es nur einen düsteren Helden, dennoch mit einem NoName-Comic auf die breite Masse zuzugehen ist gar nicht mal so dumm, denn dies setzt keine Erwartungen voraus! Der Film bietet viel Action, Blut und KABOOM, dafür wenig Emotionen und noch weniger (clevere) Story. Das geschwollene Gelaber des Helden nervt, man müsste nicht mal den Namen des Schaupielers 'preisgeben', denn wie Michael Meyers, Jason und Co. kriegt man sein Gesicht nie zu sehn! Seine dumm-kindische Lache ist etwas provokativ, die Bösen sind klischeehaft gestrickt - sie können nicht lächeln und sitzen bei Bösewicht-Meetings im Dunkeln. Unser lebend verkohltes Grillwürstchen "V" kann nach 100 Schüssen immer noch die härtesten Kicks und Moves machen, als jedoch alle tot sind bricht er zusammen, taummelt den Rest des Weges und verblutet dabei fast - aber erst danach! Einmal gucken und gut ist, einer der Filme die umsonst gezeigt werden sollten, weil sie nicht gut genug sind um dafür Geld verlangen zu können! Und welch hässlich Maske er doch trägt...
Vielleicht verdient "V" viele verabscheuungswürdige Vergeltungsversuche von verlassenen Videovoyeuren voller Verstümmelung, Vakuum-Vergasung, vornehmlich vipernhafter Vergiftung?

Zitate:
- "Ist es nicht etwas absurd einen Mann der sich hinter einer Maske verbirgt zu fragen wer er sei?" - hmmm, okay?! Also wenn "V" mal ein ominöser, schweigsamer Typ mit Maske gegenüber steht, was würde "V" tun? - "V" würde ihm winken, zunicken und fröhlich pfeifend seines Weges gehn...
- "Sucht euch einen eigenen Baum!"


Impuls meint:
Der Film war nicht schlecht. Ich kenn das Comic nicht aber es wird gesagt, dass er sehr Comic-orientiert geblieben sein soll. Positiv!
Ansonsten reichts wohl wenn man den Film einmal gesehen hat.

http://www.imdb.com/title/tt0434409/

Batman & Robin (1997)





















Story:
Batman (George Clooney) kriegt es diesmal mit Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger) zu tun, der eigentlich nur seine kranke Frau heilen will - dafür braucht er jedoch Riesendiamanten! Zu den sich häufenden Querelen zwischen Batman und Robin (Chris O'Donnell) drängt sich dann noch die irre 'Umweltschützerin' Poisen Ivy (Uma Thurman), welche auf dem bestenb weg ist die beiden zu trennen. Bald steht das Duo vor seinem eisigen Ende, woran nicht nur der schlagfertige Bane, sondern auch B(e)at(t)girl (Alicia Silverstone) Schuld ist...

Fazit:
Hier einige Auszüge clever versteckter Sprüche, die (so hoffen wir) das ganze Spruch-Genre dizzen sollen...
- Denkst du ich lass mich von dir kalt stellen?
- Der Eismann Hippie klingelt nicht zweimal.
- Ja Freunde, macht sie kalt! Macht sie kalt!
- Freut mich, dass du so reingeschneit bist!
- Bleib cool, kleiner Flattermann!
- Bist du so kaltblütig Batman?
- Du zeigst mir die Eiskalte Schulter, was?
- Es ist kühl hier draußen. Ha, Ha, Ha!!!
- Lasst mich das Eis brechen, Freunde!
- Deine Stimmung soll auf dem Gefrierpunkt sein!?
- Legen wir das für einen Augenblick auf Eis.
- Der Tanz geht los, ich spiele euch den Schneewalzer.
- Keine Spur vom Schneemann! - Vielleicht hält er ja nur seinen Winterschlaf!
- Unsere Wettervorhersage: Es wird eisig kalt!
- Hey Freeze! Das wird noch ne heiße Nacht!
- Erfriere in der Hölle, Batman!
- Der Winter wird dich nicht mehr aus seinen eisigen Klauen lassen!

BaNe’s gesamter Filmtext (Supersoldaten Wortschatz)beschränkt sich auf: Bane, Gas, Affenvergnügen, Schätzchen - Bitten, Ausgang, Kanone, Gelaufen, Warm (4x), Maus, Ahhhhhaaarrr – Ahhhhaaar!!! (3x) <> (als er seinen Giftdoping-Stoff verliert)

Dieser Batman Film versucht als coole Komödie rüberzukommen, verliert sich jedoch in zu vielen dümmlichen Dialogen, schlechten Slapstick-Ansätzen (z. B. Batman Visakarte), übertriebenen Darstellungen (z. B. Robin bricht ein Loch durch ein Tor mittels seines Motorrads = das Loch sieht aus wie das Nightwing Zeichen; Batschuhe haben Kufen = die sind auf alles vorbereitet, auch ohne den Feind zu kennen). Selbst bei den guten Ansätzen von Dramatik was die beziehung von freeze und seiner Frau angeht, wird alles versaut als er über ihren angeblichen Tod nur ca. 30 Sekunden trauert! Oder das Auftauen von Robin - wo es um sein Leben geht - wirkt einfach nur lächerlich! Die Stunts sind einfach nur crap! Ein schlechter Batman, gut sind nur Arni, O'Donnell, sexy Silverstone - letzten beiden wie auch Batman im Nippelkostüm -
und die ersten Streitereien zwischen Batman & Robin, Hinweis auf Nightwing , jedoch beziehen diese sich fälschlicherweise zum Großteil auf Poison Ivy und ein wenig auf die Sorge von Batman um Robin - aber nicht im Geringsten um den unterschiedlichen Gerechtigkeitssinn der Beiden!

Hinweise:
- Freeze Helfer sind ne Icehockey Mannschaft, coole Kostüme
- Alfred ist auf alle Zeiten verdammt den Batman-Generationen zu dienen, die lassen den einfach nicht sterben und wenn er erblindet oder gelähmt wird, dann holen die ein Gegenmittel – auf das Alfred ewig dient…ob die mit seiner Leiche gedreht haben?

http://www.imdb.com/title/tt0118688/

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