aka Die Macht aus dem All
Story:
Als die Navy 1000 Fuß tief im Meer ein ca. 800m langes unbekanntes Objekt aus Metall ortet, vermutet man außerirdisches Leben. Nach dem Notfallplan von dem Psychologen Dr. Goodman (Dustin Hoffman) wird ein Team aus 4 Wissenschaftlern, Dr. Harpder (Sharon Stone), Dr. Adams (Samuel L. Jackson) und Dr. Fielding (Liev Schreiber), sowie Goodman selbst zusammengestellt um den ersten Kontakt aufzunehmen. Doch schnell folgt ein Todesfall nach dem anderen und der erste Kontakt wird zu einem wahren Alptraum...
Fazit:
Die Verfilmung von Michael Crichton's Roman kann sich dank der dichten Atmosphere und den genial besetzten Schauspielensemble durchaus sehen lassen. Hier wird einem ein cooler Psycho-Thriller mit Alien-Meer-Hintergrund geboten und auch wenn es nicht wirklich ein Alien gibt, kriegt man so etwas in der Art und eine Menge feuchten Grusel dazu. Wer The Abyss (1989) mag, der ist hier genau richtig und dank Hoffman bekommt man solide Schauspielkunst als spritziges Extra.
Bemerkung:
- Giotto di Bondone (*1266, †1337), ital. Maler, eine Legende die sich um sein Lebenswerk rankt, besagt, er soll freihändig einen perfekten Kreis gemalt haben (Giottos O)
http://www.imdb.com/title/tt0120184/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Sphere (1998)
Shutter Island (2010)

Story:
1954, U.S. Marshal Daniels (Leonardo DiCaprio) soll dem Verschwinden einer Insassin der Anstalt für wahsinnige Verbrecher auf Shutter Island auf den Grund gehen. Doch bei seinen Untersuchungen auf der Insel stößt er auf mehr und mehr Geheimnisse, die mit seiner Vergangenheit verbunden sind und bald beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln...
Fazit:
Oh man, da hat mich ein Trailer wieder einmal wundersames glauben lassen und der dazugehörige Film hat mich mittels immenser Gewaltanwendung in Form von Plotlosigkeit und Logiklöchern in die Realität zurückgeholt. Altmeister Martin Scorsese hat bei seinem Werk wohl ab und an kräftig einen durchgezogen, vor allem bei dem schlechten und fehlenden Schnitt merkt man das deutlich. Manch eine Szene zieht sich ewig hin, würde man alle unnötigen Szenen streichen, dann wäre der Film glatt um eine halbe Stunde kürzer. Es wird einem ein gruseliger Mystery-Fall versprochen, doch in Wahrheit bekommt man eine bittere Pille zu schlucken, die mangelndes schauspielerisches Talent offenbart, sowie eine schöne Grundidee kaputt spielt. Im Grunde ist das Ende für jeden vorhersehbar der bis 2 zählen kann. Es gibt hier und da einige nette Bilder, aber ansonsten nur unnötige Verwirrung und Langeweile, die mit einer mittelmäßigen und endlos langgezogenen Auflösung enden. Unterhaltsamer als eine leere Wand anzustarren, aber auch nicht mehr. Da helfen Pillen und Gitter nichts, einfach: Klappe zu - Affe tot!
Bemerkung:
- Nebenrollen: Ben Kingsley, Max von Sydow und Jackie Earle Haley
http://www.imdb.com/title/tt1130884/
In the Mouth of Madness (1994)
aka Die Mächte des Wahnsinns
Story:
Sutter Cane (Jürgen Prochnow) ist ein gefeierter Horrorautor, jedoch ist er vor einiger Zeit verschwunden. John Trent (Sam Neill), ein Versicherungsermittler, wird damit beauftragt Cane oder wenigstens sein letztes Werk zu finden. Doch was auf ihn wartet ist die Hölle selbst. Je näher Trent dem verschwundenen Autor und dem Chaos das von ihm ausgeht kommt, desto mehr beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln...
Fazit:
Brillanter Horror, mit genialen Darstellern, fiesen Momenten und bösen Monstern - der wohl beste Film von John Carpenter. Eigentlich ist schon alles gesagt, denn die Besetzung überzeugt voll und ganz, die Story ist gut und spannend aufgebaut. Die Monster sind fast schon OldSchool-kultig animiert und es gibt Momente zum erschrecken. Für jeden, der sich Horror-Fan schimpft ein MUSTSEE!
Bemerkungen:
- der dt. Wilhelm Von Homburg spielte u.a. den bösen Obergeist in Ghostbusters 2 (1989) und einen der dt. Terroristen in Die Hard (1988)
- Charlton Heston war zwar ein affenliebender, gebotezerschmetternder, Gladiatorenarsch, aber wenigstens war er Präsident der NRA (National Rifle Association) von 1998 bis 2003 ;)
Wilhelm Von Homburg
R.i.p
Charlton Heston
R.i.p
http://www.imdb.com/title/tt0113409/
Cirque du Freak: The Vampire's Assistant (2009)
aka Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire
Story:
Der Spinnenbegeisterte Darren (Chris Massoglia) und sein bester Freund Steve (Josh Hutcherson), der von Vampiren fasziniert ist, finden einen Flyer vom mysteriösen Mitternachtszirkus. Doch die Freakshow führt die Beiden in die Welt der Vampire in der sie zu Feinden werden. Darrens Mentor und Vampir Crepsley (John C. Reilly) bereitet ihn nur widerwillig auf die Schlacht vor, doch auch die Bösen wollen Darren auf ihrer Seite haben und schnappen sich dessen Familie...
Fazit:
Vampire. Vampire. Vampire. Vampire. Der nächste Vampirfilm, den ich sehe, sollte definitiv mehr Story haben - sonst beiße ich Jemanden! Also, es gibt nicht viel über den Film zu sagen, denn der Film schafft von der ersten Minute an die Grundlagen für Teil 2 und Teil 3 und Teil etc.-Vampir-Bye-Bye. Die Schauspieler sind Dreck, bis auf Reiley (der auch ernst sein kann) und Watanabe (der auch einen Superbösewicht spielen könnte). Die Effekte sind nett, manche Ideen (u.a. Bluttransfer) sind originell, aber nicht revolutionär, die Story kreist vorhersehbar um die große (irgendwann mal stattfindende) Schlacht und das innere Ringen des Hauptdarstellers (Emo-Junge) um sein Leben als Vampir oder Mensch. Ich hoffe es wird besser, ansonsten nur was für Vampirfreunde (ohne große Vampir-Action-Erwartungen). Dank Reiley findet der Film genug Schatten um als netter Durchschnitts-Walker den Kinoalltag überstehen zu können.
Bemerkungen:
- basiert auf der bisher 12-teiligen Vampir-Buchreihe von Darren O’Shaughnessy (aka Darren Shan), der ertse Teil erschien 2000 und die ersten 3 Teile wurden in dem o.g. Film verarbeitet
- Nebenrollen: Salma Hayek, Ken Watanabe und Willem Dafoe
Impuls meint: John C. Reilly mal ganz anders aber trotzdem lustig. Früher hätte ich ihn mir nie in halbwegs ernsthaften Rollen vorstellen können, hingegen er jetzt gute Arbeit geleistet hat. Wenn ich Leuten von diesem Film berichte, wird für mich immer die Schauspielerische Leistung seinerseits im Mittelpunkt stehen.
http://www.imdb.com/title/tt0450405/
Sherlock Holmes (2009)

Story:
Londons berühmter Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) hat gerade den Serienmörder Lord Blackwood (Mark Strong) vor Gericht gebracht. Plötzlich geschehen mysteriöse Morde und der schwarze Magie betreibende Lord Blackwood -der eigentlich hingerichtet wurde- scheint wieder unter den Lebenden zu wandeln. Ein unheimlicher Fall für Holmes und seinen Assistenten Dr. Watson (Jude Law) beginnt, der ihren größten Feind erst noch offenbart...
Fazit:
Für alle Sherlock Holmes Fans ein Muss, obwohl man hier extrem viel Wert darauf legt Holmes als verqueren Kampfsportler und Memory-Gott wirken zu lassen. Hier wird ein etwas anderer Holmes dargestellt, denn die traditionelle Variante konnte nie so kämpfen, war viel mehr Gentleman und hat die Fälle mittels seiner Kombinationsgabe gelöst, und nicht dank seiner Erinnerung, z.B. hat er sich vor 2 Wochen bei Dunkelheit detailliert die Schuhe eines Randcharakters aus 20m Entfernung eingeprägt, während gerade eine junge Frau getötet werden sollte - etwas deplazierte und übertriebene Auffassungsgabe meines Erachtens! Jude Law ist eine coole Ergänzung und Jr. passt in die Rolle des schrägen Detektivs, dabei könnte er fast Depp Konkurrenz machen. Eisklat baut man nebenbei den Rahmen für Teil 2 auf, den ich mir aber auf jeden Fall ansehen werde, denn hier gibt's Spaß, Action und halbwegs nette Rätsel. Elementar, meine Lieben. Elementar! (insider)
Impuls sagt: Sherlock Holmes war klasse Action. Guy Ritchie's Adaptation ist sehenswert. Robert Downey Jr. hat zurecht den Golden Globe für Best Performance by an Actor in a Motion Picture - Musical Or Comedy bekommen. Ein 2.Teil wird auf jeden Fall genial mit Homo und Pornoralle.
http://www.imdb.com/title/tt0988045/
Franklyn (2008)

Story:
Zwei Welten, zum einen das gegenwärtige London, in dem sich die Wege von 4 unterschiedlichen Charakteren schicksalshaft kreuzen und zum anderen Meanwhile City, eine finstere von religiösen Fanatikern regierte Stadt, prallen aufeinander. Nur ein maskierter Detektiv versucht das Schlimmste zu verhindern, merkt jedoch nicht das er alle Teile zusammenführt...
Fazit:
Ein bis zum Abspann sehr verwirrender Film, der danach noch im Kopf umhergeistert - im negativen Sinne. Verdammt, es hätten 2 Filme sein sollen, denn die Grundideen beider Welten sind wirklich gut, doch vermischt ein totaler Rotz, sodass man nur dem verschwendeten Potential - vor allem der Maske und der futuristischen Welt - hinterher weinen kann. Stattdessen kommt es zu einem dummen Treffen von verrückten (aber planlos eingesetzten) Charakteren, die sich in einer Art Selbstfindung verlieren. Die Auflösung nervt, die Gesamtstory nervt und die teils tollen, aber hier verlorenen Bilder nerven einfach nur unendlich. Der Trailer verspricht mehr als der Film zu bieten hat und es scheint an geistige Umnachtung meinerseits zu grenzen dass ich dem Film nicht in die DANGER-Zone gepackt habe, aber zu meiner Verteidigung, die Zukunftsversion und der maskierte Held (wenn auch nur 1/3 des Films vertreten) haben mich beeindruckt. Alle Mystery-FutureCity-Fans seien vor der Langatmigkeit gewarnt, aber eine mikroskopische Chance hat das Teil verdient. An die Filmemacher: Bitte legt das Ding neu auf und gebt uns Detektiv Franklyns Welt!
http://www.imdb.com/title/tt0893402/
The Box (2009)
aka Du bist das Experiment
Story:
Norma (Cameron Diaz) und ihre Mann Arthur Lewis (James Marsden) stehen trotz ihrer guten Jobs als Lehrerin und NASA-Techniker vor großen finanziellen Problemen. Eines Tages steht ein Fremder (Frank Langella) vor ihrer Tür und bietet ihnen eine Million Dollar dafür dass sie einen Knopf drücken. Dafür wird jemand den sie nicht kennen sterben. Doch damit ist der Test noch lange nicht vorbei...
Fazit (Vorsicht SPOILER!):
Mystery die an einem Drogenwochenende geschrieben wurde ist meist nicht so gut, doch in dieser Schachtel steckt ein leicht abgedrehter, doch solide wirkender Trip, den sich jeder Twilight Zone Freund geben sollte. Cameron Diaz wirkt älter, aber immer noch sexy und überzeugt voll und ganz in ihrer dramatischen Rolle. Der Rest der Cast ist Durchschitt, außer der bekloppte Junge - der ist gut! Ein riesen Manko für mich an diesem Film ist noch die sinnlos ekelhafte Musik und die dümmlichen Sounds, die in absolut unpassenden Momenten eingespielt werden und so die Mystik einfach nur kaputt machen. Ein Film bei dem durch mehrmaliges Ansehen keine Antworten, sondern nur neue Fragen auftauchen. Hier und da sind ein paar Logiklöcher, vor allem welches Interesse die NSA daran hat die menschliche Moral zu testen. Egal, es ist schade dass der gute Plot um den Knopf und die Moralfrage sich schnell auflöst und nur am Ende kurz nochmal ins Spiel kommt, wenn auch als wichtiger Stolperstein. Die Effekte sind gut, die Story (die man zweigeteilt sehen sollte) und die Schauspieler bieten gute Unterhaltung. Sollte man vielleicht high sehen, ansonsten schwer eine passende Box für diesen Film zu finden, aber wer Donnie Darko (2001) gut fand sollte die Box aufmachen und den Play-Knopf drücken.
Bemerkung:
- based on Richard Matheson’s short story "Button, Button"
http://www.imdb.com/title/tt0362478/
Eden Log (2007)
aka Rezo Zero
Story:
Ein Mann erwacht in einer scheinbar verlassenen, unreal wirkenden und finsteren Welt, er weiß weder wo er ist noch wer er ist. Auf seiner Suche nach einem Ausgang und Antworten findet er eine furchtbare Wahrheit und bald schon finden ihn Wesen, mit einem mörderischen Hunger...
Fazit:
Da hab ich mich von dem netten Trailer und dem schönen Cover täuschen lassen, verdammt! Ein interessanter, aber langatmiger Film über eine mögliche Zukunft der Menschen, diesmal aus dem sonst so sauberen und hellen Frankreich. Es werden viele Fragen aufgeworfen, kaum welche (verständlich) beantwortet und an sich ist es vollkommen unsinnig sich den Film ein zweites Mal anzusehen. Nur was für Hardcore Sci-Fi-Grusel Fans, ohne euch zuviel Sci-Fi zu versprechen. Die Monster sind okay, aber bewegen sich unnötig langsam und haben den Verstand von einem Meter Feldweg. Somit liefern sie sich ein hartes Psychoduell mit dem Protagonisten, der hoffentlich nie wieder eine Rolle kriegt. Das gesamte Set wurde scheinbar mit einem Streichholz beleuchtet, denn man sieht nur selten mehr als ein aufblitzen von Dingen. Die Auflösung ist in Ordnung, aber kein Ausgleich für die schwächlichen Monster, den fehlenden Spannungsaufbau, das ungenutzte Potential und die verwirrenden (nie aufgeklärten) Momente. Egal, ein Film von dem man nichts erwarten und erst ab den Credits über das Gesehene nachdenken sollte! Der Verstand wird hier in etwas eingesperrt was nicht weiter vom Paradies weg sein könnte.
http://www.imdb.com/title/tt1087842/
Pandorum (2009)

Story:
Die letzten Menschen verlassen die Erde auf dem Weg in eine neue Heimat. Als Bower (Ben Foster) aus seinem künstlichen Schlaf erwacht ist jedoch niemand da um ihn zu empfangen. Nach ihm wacht auch Payton (Dennis Quaid) auf und beide finden ihr Raumschiff scheinbar verlassen vor. Die Tür raus aus der Kommandozentrale ist verschlossen und so macht sich Bower durch die Kabelschächte auf zum Reaktor, um den Strom zu aktivieren. Doch vor der Tür wartet das Böse...
Fazit:
Als ich den Trailer sah dachte ich sofort an Event Horizon (1997), nur halt mit Monstern. Doch das Cover sagt viel über den Film, man wird lange im Dunkeln gelassen, die Schnitte sind schnell und alles ist verdammt finster, alles um das Adrenalin zu pushen, doch nerven auch die hecktischen Verfolgungsszenen und das Dunkel verleitet einen dazu mit der Taschenlampe auf die Leinwand zu leuchten. Dennis Quaid rockt das Ding auch alleine! Die Monster erinnern mich an die Viecher aus The Descent (2005), mit Waffen. Der Film ist spannend und hat einige fette Twists am Ende, viel Blut und Dunkelheit. Zwar ist er nicht so gut wie Event Horizon (1997), doch nach langer Zeit wieder ein Klasse Horror-Sci-Fi-Film (mit Logik). Bitte mehr von dem Wahnsinn!
Impuls meint: Es ist wirklich wahr. Wo bleiben die Horror-Sci-Fi-Filme, wie Aliens etc.?
Der ganze Film lässt einen bis zum Ende so ziemlich im Dunkeln und das in beiderlei Hinsicht. Ich mag es heutzutage nicht, das Actionszenen gruseliger wirken sollen, weil es sich alles im kaum Sichtbaren abspielt. Szenen können auch spannend sein, wenn der Zuschauer sehen darf was passiert.
http://www.imdb.com/title/tt1188729/
9 (2009)

Story:
Die Welt ist ein Trümmerhaufen, es gibt kaum noch Menschen, die Maschinen haben die Macht übernommen. In einem alten Arbeitszimmer erwacht 9, eine lebendig gewordene Puppe mit einer 9 auf dem Rücken, und macht sich auf herauszufinden wer er ist. Auf seiner Reise begegnet er bald anderen seiner Art, ebenso mit mysteriösen Zahlen auf dem Rücken...
Fazit:
Hier hat der alte Tim Burton mitproduziert und es ist ein ca. 75 Min. langer Endzeit-Animationsfilm entstanden, der ein wenig Burton's Handschrift trägt. Kinder ab 8 können den gucken, aber ich glaube nicht dass die gesamte Tragweite der vermittelten Botschaften und Infos richtig verarbeitet werden kann, da Seelenwanderung, Tod, Menschwerdung, Machtgier und Co. etwas starker Tobak für Kinderhirne ist, obwohl ich Kids nicht unterschätzen würde! Der Film ist sehr düster gehalten, dennoch schön animiert. Alles ist relativ ernst aufgebaut und eher was für Erwachsene. Das Happy End ist nicht unbedingt ein Happy End, aber that's up to you! Maybe say 'Nein' to '9'.
Impuls meint: Ich sage Nein! Irgendwie habe ich genug von Animationsfilmen. 9 war zum Glück nicht so lang wie Igor od. Coraline, dennoch für mich von null Bedeutung.
http://www.imdb.com/title/tt0472033/
The Black Cauldron (1985)
aka Taran und der Zauberkessel
Story:
Taran träumt davon ein großer Held zu werden, doch ist er scheinbar für ein Leben als Schweinehirt bestimmt. Bis eines Tages eins der Schweine eine Vision hat, eine Vision vom schwarzen Zauberkessel, der unbeschreibliche Kräfte in sich birgt. Als der finstere gehörnte König davon erfährt, lässt er Taran und sein Schwein jagen. Nun muss Taran sich als Held beweisen und den gehörnten König davon abhalten durch den Zauberkessel die Welt in ewige Finsternis zu stürzen...
Fazit:
Ein schöner, aber düsterer Disney-Film für Kinder, indem es um Freundschaft und Mut geht. Alles sehr liebevoll und ohne PC gezeichnet, hat der Film tolle Charaktere zu bieten, eine gute und rasch erzählte Storyline, sowie einige an-Mami-festhalte-Momente, die den Film für Kinder ab 5 zu einer schönen, aber teils unheimlichen Nachtgeschichte machen. Ein nettes Süppchen, dass durch etwas mehr Action, anstelle von Charakterzeichnung noch würziger ausgefallen wäre!
http://www.imdb.com/title/tt0088814/
The Brothers Grimm (2005)

Story:
1811, Frankreich hält Deutschland besetzt. Wilhelm Grimm (Matt Damon) und sein Bruder Jacob (Heath Ledger) verdienen ihr Geld damit dass sie böse Geister und Dämonen vertreiben, die sie selbst durch simple Taschenspielerei erzeugen. Als die Franzosen sie gefangen nehmen stellen sie die Brüder vor die Wahl, entweder zu sterben oder das Geheimnis eines abgelegenen Waldes zu lüften. Die Beiden, die dahinter nur faulen Zauber vermuten, machen sich sogleich auf den Weg, doch in diesem Wald herrschen wirklich finstere Kräfte...
Fazit:
Im Film gibt es reichlich Anspielungen auf Dutzende Märchen, schöne Effekte, eine dunkle Story mit vielen witzigen Momenten und guten Schauspielern! Ein netter Fantasy Film, der einen leichten Hang zu unheimlichen Momenten hat, sodass wenn Kinder ab 6 sich den Streifen ansehen, sollten schon die Eltern zum Schutz dabei sitzen. Ansonsten erst ab 10. Allen anderen, wie Märchenfreunden und Fantasyfans wird hier ein schönes Abenteuer geboten!
Bemerkungen:
- Nebenrollen: Peter Stormare, Jonathan Pryce, Monica Bellucci
- Die Gebrüer Grimm zählen zu den bedeutensten Märchenschreibern der Welt und begründeten die Germanistik bzw. Philologie
- Regie: Terry Gilliam, bekannt für wundersame Filme ist ein Ex-Mitglied von Monty Python
http://www.imdb.com/title/tt0355295/
Harry Potter and the Half-Blood Prince (2009)
aka Harry Potter und der Halbblut-Prinz
Story:
Harry Potter (Daniel Radcliffe) ist zurück in Hogwarts, die Welt weiß von Voldemorts Rückkehr und eine finstere Mission liegt vor Harry und seinen Freunden, Ron (Rupert Grint) und Hermione (Emma Watson), die selbst den mächtigen Professor Dumbledore (Michael Gambon) in Gefahr bringt...
Fazit:
Ein sehr dunkler Kinderfilm, den ich persönlich erst ab 8 oder 10 empfehle, zum einen weil wichtige Handlungsstänge (nicht der Romantik-Mist) schwer nachzuvollziehen sind, wie auch eine sehr düstere Atmosphäre mit viel Tod und Gewalt den Streifen durchdringt. Das was die letzten Teil immer mehr gezeigt haben, eine Tendenz zur ernsthafen finsteren Seite, legt der 6.Steich der Reihe nun noch etwas höher und härter an. Zwar ist die Hälfe des Films nur mit Liebesquatsch ausgestattet, aber der Rest sehr finster und brutal (z.B. bricht Malfoy Harry die Nase indem er ihm, während dieser paralysiert am Boden liegt, ins Gesicht tritt) - leider ist durch diesen ganzen Romantikbezug der wichtige Gesamtüberblick auf die Story ins Hitnertreffen geraten und so werden einfach Geheimnisse aufgedeckt ohne dass es vorher Hinweise gab oder gar die Bemerkung dass es sich um ein Geheimnis gehandelt hat. Somit ist der Titel des Films nur für ca. 1 Minute Gesprächsthema im Film. Natürlich musste man auch wieder neue Handlungsstränge einbauen, sodass man hier von einer teilweise Buchunabhänigen 'Umsetzung' mit Eigencharakter sprechen muss. Nebenbei gesagt wäre ein Rückblick, der erste Potter lief 2001 in den Kinos an, doch etwas hilfreich gewesen. Daher sollten sich nur Fans, die entweder die Bücher kennen oder vorher die 5 Vorgänger geschaut haben, sich den Film antun und sich auf eine bittere Enttäuschung gefasst machen. Alle anderen haben keine Chance den Film zu verstehen, bestenfalls grob, ein Werk wirklich nur für (jüngere) Fans, die sich gefragt haben wie das Ganze wohl im Kino wirken könnte. Bleibt bei den Büchern und verhext euer Geld und eure Augen nicht im Kino!
Bemerkungen:
- Alan Rickman (Snape) ist immer noch der Beste Actor in der Film-Reihe
- Ron könnte ich mir gut in einer britische Komödie wie Bube, Dame, König, Gras (1998), Hermoine als Chara-Drama-Schauspielerin und Malfoy in ein paar Jahren als neuen Bond-Gegner (Handlanger) vorstellen
- im Theaterstück "Equus" spielt Daniel Radcliffe (2007) einen Stallburschen der 6 Pferden die Augen aussticht und beim (nomalen) Reiten auf dem Pferd einen Orgasmus kriegt
http://www.imdb.com/title/tt0417741/
17 Again (2009)

Mike O'Donnell (Matthew Perry) ist unzufrieden mit seinem Leben. Jeden Tag denkt er daran wie es wohl gewesen wäre, wenn er sich anders entschieden und auf's College gegangen wäre, um Basketball zu spielen. Übernatürliche Kräfte erhören seine Bitte und geben ihm eine zweite Chance. Mike ist wieder 17 (diesmal gespielt von Zac Efron) und bemerkt schnell, dass eigentlich gar nicht darum geht sein Leben zu ändern.
17 Again überzeugt durch seinen Cast und ist sehr unterhaltsam, nicht die typische Jugendkomödie wie man sie erwartet.
Besonderheiten:
- es gibt einen Lichtschwertkampf
- Michelle Trachtenberg ist bereits mitte 20 und kann immer noch Teenager spielen
http://www.imdb.com/title/tt0974661/
Låt den rätte komma in (2008)
aka So finster die Nacht
Story:
Schweden, der kleine Oskar (Kåre Hedebrant) wird von seinen Mitschülern gequält, was nicht gerade förderlich für sein morbides Interesse am Tod ist. Als er zunehmend aggressiver zu werden beginnt begegnet er der mysteriösen Eli (Lina Leandersson), bald stellt sich heraus das Eli einen unstillbaren Durst hat...
Fazit:
Also ich bin während des Films ca. 2-3mal eingepennt und dann auch noch je 5 Minuten, so dass mir einige (wohl) wichtige Szenen fehlen - aber ich war wirklich müde, wirklich! Das ändert aber nichts daran dass der Film wirklich gut ist, er kommt still daher, baut langsam Spannungsmomente auf (stolpert manchmal sogar in diese) und überrascht dann mit ziemlich cooler Hintergrund-"Action". Gewalt wird hier eher still, schnell aber brutal gelöst - mit wenigen aber nichtsdestotrotz guten Effekten. Ein klasse Film, mit klasse (verstört wirkenden) Kindern in einer wunderbaren Schneekulisse - und einem irgendwie melancholischen Ende.
Impuls meint: Ich weiß nicht, was ich so richtig von diesem Film halten soll!? Er ist ziemlich lang gezogen und hat wirklich wenig Höhepunkte. So richtig unterhaltsam ist er auch nicht. Da kommt Langeweile schnell auf. Irgendwie schwer sich über den Film auszudrücken. Am Ende kommt die Einsicht, das Ahhh!!! aber nur auf Oskars Rolle im Leben, mehr dann auch nicht.
Fazit: Kann man sich angucken aber kein zweites Mal.
http://www.imdb.com/title/tt1139797/
The Uninvited (2009)
aka Der Fluch der 2 Schwestern
Story:
Anna (Emily Browning) und Alex (Arielle Kebbel) leben seit dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater (David Strathairn) allein. Dieser hat sich scheinbar eine ganz normale neue Freundin (Elizabeth Banks) angelacht, jedoch stoßen die Schwestern bald auf ihr mörderisches Geheimnis...
Fazit:
Das amerikanisches Remake des jap. The Tale of two Sisters (2005) ist eigentlich nicht sonderlich bemerkenswert. Jedoch sprechen einige Gründe für das Remake: Man hat die komplexe Story viel viel viel viel viel verständlicher gemacht, man hat Gesichter die man von einander unterscheiden kann und die mega-süße Elizabeth Banks spielt mit. Dagegen spricht die bereits erwähnte Mainstream-Logik (so dass 95% des Woah-Plots der jap. Version schon nach 5 Minuten klar sind) und es gibt kaum Gruselmomente. Dennoch ist der Streifen eine nette Ergänzung, wenn nicht sogar für die Meisten eine zu empfehlende Alternative.
Impuls meint: Wenn man sich die heutige Bandbreite an Horrorfilmen anguckt, ist fast nur Shit dabei. Da kann man sich doch mal wieder auf ein amerikanisches Remake einlassen. Momentan fehlt der Stoff für neue Gruselgeschichte, da nimmt man einfach erfolgreiche Vorgänger aus anderen Ländern. Und das gar nicht mal so schlecht. Wie schon oben erwähnt ist der gespürte Vorteil, das man die Menschen von einander Unterscheiden kann.
Vorhersehbar war es für mich auch nicht aber vielleicht bin dafür einfach zu naiv. Aber wünscht sich nicht genau das die Filmindustrie? Auf jeden Fall waren die beiden Schwestern echt süß. Elizabeth Banks nicht, die habe ich mir übersehen. Der Titel ändert eigentlich die komplette Einstellung auf den Film. Man merkt, dass die neue Schwiegermutter nicht willkommen ist. In dem japanischen geht's dann doch mehr um die Schwestern. Eigentlich geht es ja auch nur um die Schwestern und ihre Situation mit der Mutter. -etwas verwirrend, ich weiß- um zum Schluß zu kommen. Ich finde den Film gut aber nicht überragend. Eine nette Abwechslung zu dem sonstigen Dreck.
Knowing (2009)

Nicolas Cage, John, ist dabei wie an der Grundschule seines Sohnes eine 50 Jahre alte Zeitkapsel, mit gemalten Bilder der damaligen Schulkinder, geöffnet wird. Sein Sohn bekommt einen Umschlag indem sich ein Blatt mit etlichen Zahlen drauf befindet. John befasst sich damit und findet sinnloser Weise heraus, dass man jede Zahl auf ein Datum, Opferzahl und Ort von vergangenen Tragödien beziehen kann. 3 Zahlenreihen sind noch offen. Doch was passiert wenn keine Zahlen mehr übrig sind? ЗЗ
Meinung: Oh man, was für ein absolut beschissener Film. Die wirklich guten, pompösen Actionszenen können das Disaster (got it'?) nicht retten.
Mr Halfasleep kann auch in die Zukunft blicken:
...und zwar dass der Film an den Kinokassen untergehen wird, vielleicht nicht in einem Feuersturm, aber wenn der olle Cage weiter solche Filme macht, dann lässt die kluge Sonne bald viel Feuer auf ihn regnen! Der Grundgedanke, eine Mischung aus The Mothman Prophecies (2002) und The Number 23 (2007) is nett, aber durch viel zu langes Gelaber tödlich langweilig. Man wird durch die 3-4 großen Boom-Szenen nicht nur immer wieder mal geweckt, sondern es wird auch eine steigende Spannung angetäuscht, die nach der Minute Kawum an Hirnstillstand verendet.
Bemerkungen (ACHTUNG: Spoiler!):
- die Flüsterer (kommunizieren mittels Telepathie - im Flüsterton!) sind eine Art Engel/Aliens, die, wenn sie den Mund aufmachen, aus diesem leuchten (Taschenlampe-im-Mund-Theorie)
- Kinder kommen am Ende scheinbar nach Eden - hirnlos, da: Menschen ihre Fehler wiederholen oder neue machen; wenn die Ernte nüscht wird, dann wird sie niedergebrannt; Hasen weren gerettet, da sie die Dipl.-Ing. der Tierwelt darstellen
- Theorien zu dem Zahlenzettel: 1. Savants, die versuchen PI zu schreiben; 2. Alkohol in der Schule; 3. Zahlenwissen: Telefon-Nr., 110, 187, 23, etc.
http://www.imdb.com/title/tt0448011/
Southland Tales (2006)

Story:
Boxer Santaros (Dwayne Johnson) ist der Sohn des Präsidenten, nach einem Unfall in der Wüste und befindet sich nun in den Fängen einer Rebellionsbewegung. Diese lassen den an Amnesie leidenden Boxer glauben er sei ein Autor der gerade Material für seinen neusten Film sammelt, doch seine Drehbuch-Geschichte und sein Charakter Jericho Cane haben mehr mit der Realität zu tun als er denkt...
Fazit:
Ein sehr verwirrender Film, der selbst am Ende viele Fragen unbeantwortet lässt, was ich zugegeben hasse... Dennoch sind die paar Stückchen Auflösung die man bekommt, eine sehr verrückte Idee, die davon lebt das der Film einfach wichtige Infos weglässt und so Stirnrunzelnt aufhört wie er beginnt. Die Schauspieler sind allesamt gut, besonderes Augenmerk sei hier auf Justin Timberlake gerichtet, dessen Stimme den ganzen Film präsent ist und einen enormen Impact hinterlässt! Sean W. Scott spielt das erste Mal keine eklige, Dummbeutel-Rolle, The Rock hätte mehr Action und Sarah M. Gellar ne Kugel zwischen die Augen verdient (Eikalte Engel 1 und Buffy hätten ihre einzigen Zelluloid-Aktionen bleiben sollen!). Der Soundtrack ist eine brilliante Begleitung durch den Film, vorallem die amerikanische Hymne neuaufgelegt (Lyrics und Arrangement) sind einfach nur bombig! Ein Film für Rätselfreunde und Freunde skurriler Filmideen!
Bemerkung:
- The Rock (Dwayne Johnson) war mal Wrestler bei der WWE, zu seiner Zeit gab es schon Wrestler wie Chris Jericho und Kane (The red Machine) --> Zufall???
http://www.imdb.com/title/tt0405336/
Mind Game (2004)

Story:
Nishi, ist ein Verlierer und Comiczeichner, der einer verlorenen Liebe hinterhertrauert. Als er eines Tages dieser Liebe wieder begegnet, stirbt und aus dem Todseinszustand flieht, überschlagen sich die Ereignisse und ein wahnwitziger Trip beginnt, in der er vor der Yakuza fliehen muss, in einem Wal strandet (!) und die Fußball-Weltmeisterschaft eine tragende Rolle spielt...
Fazit:
Ein sehr sehr bunter Film, den man niemals nicht auf Drogen sehen sollte! Die Story ist halbwegs stabil, doch die schnellen Schnitte, bunt-grellen Bilder und die irrsinnigen Gedankengänge des Zeichners sind nichts für Normalo-Trickfilmfreunde oder Leute die damals bei Pokemon epileptische Anfälle bekommen haben! Die Bilder sind nicht nur schrill und bunt, sondern alles liebevoll mit Hand gezeichnet, bis auf die Photoszenen, aber auch die Vielfalt der Zeichenstile - von ernst, episch und deteilgetreu bis dumm, grob und 3-Bild-Comic - ist alles dabei und begeistert jeden offenen (sehr sehr offenen) Geist. Wer den Film bis zum Ende durchhält, der wird mit einer halbwegs vernüpftigen Auflösung und extra-hübschen Bildern beglückt! Für Kleinkinder, die noch nicht sprechen können sehr gut (aber gefährlich, vielleicht kriegen die nen Knacks im Kopf davon), und ansonsten nur ab 18, für Leute die kaputte Stories und noch kaputteres Anime-Zeug mögen!
http://www.imdb.com/title/tt0452039/
The Prestige (2006)

Story:
Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) arbeiten als Helfer eines Bühnenmagiers, nach einem fehlgeschlagenen Trick stirbt Roberts Frau, woraufhin er Alfred die Schuld daran gibt. Die Beiden gehen getrennte Wege und versuchen auf eigene Faust Karriere als Magier zu machen, dabei sabotieren sie sich gegenseitig, was tödliche Folgen für beide Seiten hat...
Fazit:
Jackman und Bale spielen ausgezeichnet, unterstützt durch einen alteingefahrenen Micheal Caine. Die Story ist gut und voller seltsamer Wendungen bei denen man manchmal nicht mehr an Tricks sondern an wirkliche Magie glaubt. Jedoch ist das Ende bzw. die Auflösung, nicht wirklich magisch, sondern eher simpel und auch etwas abgespaced! Kein magischer Trick kann den selben Ausdruck auf das Gesicht eines Zuschauers zaubern, nachdem dieser nach dem ersten Mal erfahren hat wie der Trick funktioniert, doch was hier als Lösung geboten wird, ist einfach nur enttäuschend.
Bemerkungen:
- Spoiler: Alfred war immer Bruce Waynes Butler, immer!
http://www.imdb.com/title/tt0482571/
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