Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Dear Wendy (2005)



Story:
Der junge Dick (Jamie Bell) weiß nicht wohin sein Leben führen soll bis er sich eines Tages in eine Waffe verliebt und durch sie ebenso Waffenvernarrte Freunde findet. Doch ihr kleiner Club ist dem Untergang geweiht, als ihr erster 'Begleitschutz'-Auftrag völlig schief läuft...

Fazit (Vorsicht SPOILER!):
Ein cooles Drama, dessen Charaktere alle etwas quer im Kopf verlaufen und dennoch so menschlich wirken. Welch ironischer Plot, Pazifisten die sich nur mit Waffen ausdrücken und ausleben können. Der lustige Hardcore-Twist am Ende zwingt den Film plötzlich zu einem Showdown und hat ab da einen gewissen Western-Flair, eine Art Showdown der Moderne, wo man nicht nebeneinander zu Boden geht - sondern jedem Chara seinen eigenen Abgang gewehrt - schön. Ein Film der nicht nur für Waffenverliebte Amerikaner taugt. Nur Schade das Pullman keinen Showdown gekriegt hat, hätte er verdient! Die Nichtigkeit eines Moments, Freundschaft und Liebe, sowie sich selbst treu zu bleiben im Angesicht der bitteren Realität, dass macht diesen Film für mich besonders. Selten ist soviel aus dem Nichts entstanden. Für Westernfans die keine Verbindung zu heutigen Filmen mehr haben, Fans von verrückten Jugendlichen und für Drama-Taschentuch-Freunde nur zu empfehlen. Wertvoll.

Bemerkungen:
- dies war mein zweiter Versuch mir den Film anzuschauen, denn beim ersten bin ich aus kindlicher Rache eingeschlafen, schade, hab was verpasst
- Modern guns vs. Old school guns
- interessante Infos über Waffen
- Tits

http://www.imdb.com/title/tt0342272/

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