Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Southern Comfort (1981)

aka Die letzten Amerikaner
aka Kommando Bravo


Story:
Spencer (Keith Carradine) und Hardin (Powers Boothe) sind Mitglieder der Nationalgarde und mit ihrer Gruppe auf einer Routineübung in den Sümpfen von Louisiana unterwegs. Als sie sich einen Scherz mit ein paar Jägern erlauben, merken sie schnell dass sie sich über die Falschen lustig gemacht haben...

Fazit:
Sümpfe sind schon was Feines und zugleich Unheimliches, zum angeln und vor allem wen man gejagt wird. Das Prinzip dass die Jäger nie richtig (abgesehen vom Ende) zu sehen sind, gibt dem Ganzen einen anonymen Spannungsdruck, sodass man denkt der Wald jage sie. Die Amerikaner, mit ihrer Weapon-Addiction und ihrer kindischen Handhabung werden aufs blutige Korn genommen und die Hilflosigkeit in Extremsituationen genial umgesetzt. Leider wehren sich die Soldaten nicht sonderlich was die Sache (abgesehen vom Ende) sehr einseitig und daher vorhersehbar macht. Trotzdem kriegt man hier ein blutiges Abenteuer zu sehen, mit beknackten Hobby-Soldaten, die vom Krieg spielen in die tödliche Realität geballert werden und mächtig behinderten Freizeit-Jägern, die wohl etwas zu lange in den Sümpfen unterwegs waren. Für Survival-Fans eine Art Golden Oldie fürs Auge!

Bemerkungen:
- Nebenrollen: Fred Ward, Brion James und Peter Coyote
- die amerikan. Nationalgarde wurde 1903 gegründet und jeder US-Bundesstaat hat eine!

http://www.imdb.com/title/tt0083111/

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