
Story:
1962 in Baltimore, Tracy (Nikki Blonsky) ist der größte Fan von Hairspray (der beliebtesten weißen Teenie-TV-Serie von weißen Teens für weiße Teens) und als eines Tages ein gewaltiges Loch in deren Tanzensemble klafft, will sie es unbedingt füllen. Doch passt sie nicht in den Erwartungsrahmen den die Chefin der Serie Velma von Tussle(Michelle Pfeiffer) verlangt. Die monströsen Hürden die sich ihr in den Weg stellen nehmen kein Ende, erst die weißen Vorurteile gegen ihre neuen nicht weißen Freunde und dann noch die gewaltigen Zweifel ihrer eigenen Mutter (John Travolta) machen ihr das Leben immer schwerer...
Fazit:
Ein wirklich breit gefächerter Film, der versucht die damalige Rassentrennung über die Akzeptanz der Adipositas-Behinderten zu beenden. Mit viel Tanz und Gesang wirkt der opulent-ausgestattete Streifen nicht nur durch das schäbige Mitwirken von Zac Efron wie High School Musical 4, es ist eher eine XXL-Version davon, denn das Ding ist sogar noch riesiger, bunter und einfach Bodenständiger (ernstere Themen und die Leute springen nicht so viel und so hoch durchs Bild) als das Kinderfreundlichere Vorbild. John Travolta übt mit seinem gigantischen Acting eine so immense Anziehungskraft der Zuschaueraufmerksamkeit auf sich aus, dass man eher den Blick von einem LKW-Unfall abwenden würde als von ihm, wobei der Fettanzug realistischer wirkt als in Big Momma's House I+II (2000/2006). Die Musik swingt nur so mit freundlichen und mit Botschaften wohlgenährten Texten, prallen Rythmen und pompösen Tanzeinlagen. Auch sind hier eher die alten Hollywoodhasen, wie Michelle Pfeiffer (immer noch sehr attraktiv) und Christopher Walken, wie auch die Konfliktthemen -auch wenn deren Erscheinungsbild durchgehend eher dünn wirkt- die wahren kleinen Hauptdarsteller, die sich nur hinter Travolta und Blonsky (realistischter Anzug überhaupt) verstecken müssen. Das Dicke hier als fresssüchtig und -bestechlich zur Begaffung wie Seelöwen oder Elephanten im Zoo vorgeführt und ihr Hunger als förderungswürdige Eigenschaft präsentiert werden ist erniedrigend und keine gute Message für
die kleinen Mädchen dieser Welt, die mit schweren Knochen oder zu Übergewicht tendierender DNS geboren wurden! Das Übergewicht an 4-dimensinonaler Liebenswürdigkeit wird nicht annähernd durch das halbherzige Durchkauen und Verdauen der schwierigen Themen aufgewogen. Bis auf einige Klischees über die sich der Film lustig macht und sie somit verharmlost, ist er als momumentales Highlight unter den Happy-End-Guaranteed-Girl-Movies zu sehen! Wer Hunger auf einen guten, quietschig-quiekigen Love-Dance-FatPower-Film hat, der wird hier mehr als satt! Wer hätte gedacht dass das alte Hollywood so neu und erdrückend gut singen kann? Ein echt sau fetter Film!
Supporting Actors:
- Amanda Bynes (Big fat Liar, What a Girl wants)
- James Marsden (Cyclops: X-Men (2000), Superman returns)
- Queen Latifah (Hairspray; unangenheme Person die selbst von den Afroamerikanern gemieden wird)
- Jerry Stiller (King of Queens; Vater von Ben Stiller)

Bemerkung:
- Chritopher Walken tanzte schon einmal und zwar durch ein Musikvideo von Fatboy Slim, Titel: Weapon of Choice (sehr charmante Moves eines der coolsten Heels ever)
Impuls meint: Mal eine Abwechslung zu Highschool Musical!!! -nicht wirklich.
Wichtig ist, dass in dem Film Amanda Bynes, auch bekannt aus Hallo Holly! mitspielt.
Sie ist das süße Mädchen mit den aufdringlichen Zöpfen, was sich an einen Schwarzen verschwendet.
Anekdote an dem Filmabend: Ich dachte immer Schwarze durften im Bus damals nur hinten tanzen.
http://www.imdb.com/title/tt0427327/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Hairspray (2007)
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