
Story:
Billy Elliot (Jamie Bell) lebt mit seiner Familie in einem der Industriegebiete Englands zu Zeiten des Minenarbeiterstreiks 1984. Während sein Vater und sein älterer Bruder mitstreiken und um ihre Existenz bangen müssen, versucht Billy in die Boxschuhe seines Vaters zu steigen, doch damit hat er nur mäßig Erfolg. Als er nach dem Training einer Balletstunde beiwohnt beginnt in ihm ein neues unbekanntes Feuer zu lodern. Doch dem impulsiven Vater ist das neue Hobby seines Sohnes ein Dorn im Auge...
Fazit:
Der Film versucht viele Themen zu vereinigen; Konfliktsituationen in den Erwartungshaltungen der Familie, Generationskonflikte, Tanzen als Form von Gefühls- bzw. Energieauslebung und den Minenarbeiterstreik von 1984/85. Jedoch sind die Schauspieler (bis auf Bell und sein schwuler Freund) absoluter Rotz. Es werden Situationen geschaffen die ausarten müssten, dann aber einfach verpuffen oder überspielt werden. Jamie Bell zeigt hier einen mehr als passablen Tanzstil neu auf und lebt diesen, damit erzeugt er eine solch ungeheure Glaubhaftigkeit dass man (ohne schwul klingen zu wollen) mitdancen möchte, nur nicht unbedingt Ballet. Es geht viel mehr um den Gedanken der Bewegung in Form von Tanz, sodass dieser Film mehr als Schleichwerbung für Tanz bzw. Ballet ist, er zeigt das man sein Leben einer Sache widmen sollte die man wirklich liebt, auch wenn man nicht erklären kann warum. Der Streifen trägt auch einige Klischees mit sich herum, doch alles in allem ist er sehr zu empfehlen (+unbedingt mit Freundin gucken)! Leider wird der Minenarbeiterstreik eher als Gastauftritt behandelt, mehr Infos hätten nicht weh getan und den Film noch emotionaler gemacht, aber vielleicht Billy aus dem Rampenlicht getänzelt - wie einen Boxer! Tänzeln!!! Kapiert?! Tänzeln=Tanzen!
Bemerkungen:
- Jamie Bell ist der Typ aus Jumper (2008)
- 1984/85 Steik der britischen Minenarbeiter
Impuls meint:
Jamie Bell kann wirklich tanzen! Der Film ist wie aus dem Leben gegriffen. Bell, damals selbst in einer Industriestadt namens Stockton-on-Tees aufwachsen, hat das Tanzen ebenfalls als einzigste Möglichkeit gesehen, dem Leben als Kohlearbeiter zu entkommen. Er hat das geschafft wovon viele Träumem.
Deswegen R-E-S-P-E-K-T!!!
http://www.imdb.com/title/tt0249462/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Billy Elliot (2000)
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