Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Universal Soldier: Regeneration (2009)



Story:
Als die Kinder des russischen Präsidenten enführt werden, verschanzen sich die Terroristen in Tschernobyl und drohen mit einer erneuten radioaktiven Verseuchung und der Ermordung der Kinder, wenn ihre eingesperrten Kameraden nicht freigelassen werden. Als die Rettungseinheit und 4 Universal Soldier von einem einzigen Soldaten (Andrei Arlovski) der Terroristen ausgeschaltet werden, 'reaktiviert' man Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme) um die Mission zu erfüllen. Doch die Terroristen haben noch einen Universal Soldier im Gepäck, den bösen und unkontrollierbaren Anrew Scott (Dolph Lundgren)...

Fazit:
Hm, Teil 1 (1992) war gut, Teil 2 (1999) Action-lastig und lahm und nun Teil 3...tja, ich mochte die Vorstellung nach 17 Jahren Van Damme und Lundgren nocheinmal kämpfen zu sehen, doch der Fight zwischen Beiden war viel zu kurz und unbedeutend. Van Damme wirkt hier echt alt und erschöpft, manchmal dachte ich er würde im stehen einschlafen. Arlovski ist hier Hauptgegner und schlägt sich nicht mal schlecht, dass er aber 4 US platt macht und an einem Uralt-Modell scheitert ist Quatsch. Action-Freunde werden hier derbe abgehen, denn hier wird geballert was das Zeug hält, es gibt harte Tode und einige nette Messertricks. Die Fight-Choreographie ist eher Durchschnitt, bedenkt man dass es sich hier um dümmliche Kampfmaschinen handeln soll ist es aber okay. Die Story ist absolut nichtssagend und dumm, nimmt sich dennoch die Frechheit heraus auf Teil 4 anzuspielen. Trotz der brutalen Action ein Durchschnittsfilm der als Direct-DVD-Release ausreicht. Für die Zukunft sollte man über eine bessere Story nachdenken, ansonsten werde ich zum Universal Skipper.

Bemerkungen:
- wurde Lundgren in Teil 1 nicht vernichtet?
- Andrei "The Pitbull" Arlovski und Mike "Quicksand" Pyle sind MMA-Fighter
- ich bin mir nicht sicher ob man viel Geld für den Film übrig hatte, denn die Kulisse ist echt billig

Impuls kämpft für Van Dammes Ehre.
Das Uralt-Modell ist nun mal das Stärkste. Wer zwei Teile überlebt, für den ist der Dritte kein Problem. Man kann von solchen Filmen nicht viel erwarten. Hauptaugenmerk lag auf dem Zusammenarbeit von JCVD und Dolph Lundgren. Sozusagen eine letzte Zugabe der alten Riege. Der Erfolg ist hier trotzdem gesichert. Um das zu verstehen sollte man diesen Artikel mal gelesen haben. Vorteile einer Direct-to-DVD Produktion sind das die Produktionen schnell, günstig sind, hohe Gagen für die Altstars, keinerlei Werbung pro Film, ein großes Mitspracherecht, zum Teil auch Regie, großer Absatz auf DVD und der wohl wichtigste Punkt:
nichts mehr zu beweisen!

http://www.imdb.com/title/tt1288403/

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi,

zu

Bemerkungen:
- wurde Lundgren in Teil 1 nicht vernichtet?

Andrew Scott is ein Klon (der Dr. sagt sowas wie "...wir haben es weit gebracht seit Schaf Dolly..." oder so

lg

Mr. Halfasleep hat gesagt…

Oha,
da hab ich wohl nicht richtig
aufgepasst! Danke für die Info!

Zwar wirft das immer noch die Frage auf warum sie einen irren Mörder klonen, den niemand kontrollieren kann, um ihn dann (!) in einen Universal Soldier Cyborg Dings zu verwandeln (mit übermenschlichen Kräften und Co). Da wäre doch ein Robotermodell idealer, oder? Aber egal...

Lundgren ist übrigens (ohne van Damme) im neuen The Expendables (2010) von Sly zu sehen und man munkelt über Universal Soldier IV (2011) (maybe with Lunte grün!)

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