Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Somtum (2008)

aka ส้มตำ


Story:
Barney (Nathan Jones) wird bei seinem Thailand-Trip all sein Geld und sein Pass gestohlen, halbnackt ist er in einem Land gefangen dessen Sprache er nicht einmal beherrscht. Unterwegs trifft er auf ein diebisches Mädchen, dass von ein paar Gaunern verfolgt wird, doch auch wenn er ihr gerne helfen möchte hat er das Problem dass er es hasst zu kämpfen. Als er sich mit dem Mädchen anfreundet werden seine Probleme nur noch größer, woran ein bestimmte Mahlzeit nicht ganz unschuldig ist...

Fazit:
Hier wandelt man ein wenig auf dem Spuren von Projekt B (aka. 'A' gai waak juk jaap (1987)), indem Jackie Chan Chili-Schoten aß und durch diese enorme Kräfte entwickelte um seine Gegner zu besiegen. Jones, macht es ähnlich, sein Kampfstil ist hier eher pure Kraft, den netten Riesen den er spielt bringt er überzeugend rüber. Die Nebendarsteller können sich aber auch sehen lassen, auch wenn es zum Großteil Kinder sind, erhält man durch den Film den Eindruck jeder (sogar Kinder) kann Thai-Boxen! Die Choreographie ist Hammer, viele Moves die Tony Jaa in Ong Bak (2003) prägte bzw. Weltbekannt machte! Der Film ist angenehm, obwohl er bisher nur auf Thai zu kriegen ist, die Darsteller überzeugen, auch wenn man das eine oder andere Manko ignorieren kann, bedenkt man das Thai-wood noch nicht an Hollywood anschließen kann. Bester Beweis dafür ist die Animation des Flugzeugs - ganz ganz dolles AUA - erinnert an Z-Movies wie Blood-Surf aka Krocodylus (2000) - auch sehr sehr schlechte Animationen! Aber für alle Thai-Fans, ob nun Ong Bak und Ableger oder Chocolate (2008) ein Film für alle die Martial-Arts lieben!

Bemerkung:
- der Film ist nur mit englischen Untertiteln zu kriegen
- Nathan Jones war mal beim WWE und hat schon ein paar kleinere Rollen in Thai-Produktionen übernommen, z.B. als Bösewicht in Tom yum goong (2005)


Impuls meint:
Sehr liebevoll gemachter Thai-Film. Der Riese mit den Kinder, die er oder die ihn beschützen. Ich bin jetzt definitiv vom Genre überzeugt, auch wenn es für viele immer die selbe Klopperei ist. Außerdem sieht man immer mehr wunderschöne Frauen, die sich prügeln können.

http://www.imdb.com/title/tt1251761/

Time Bandits (1981)



Story:
Kevin (Craig Warnock) ist ein ganz gewöhnlicher Junge, doch eines Tages kommen ein paar Zwerg-Banditen aus seinem Kleiderschrank. Auf der Flucht vor einem Überwesen flieht Kevin mit ihnen durch die Zeit, die Banditen haben aber nichts anderes im Sinn als alles zu stehlen was nicht Niet-und Nagelfest ist! Doch das ultimativ Böse hat von ihrem Treiben Wind bekommen und sieht seine Chance die Welt mit Hilfe der Zeitreisekarte zu vernichten! Daher lockt er die Bande in eine verführerische Falle...

Fazit:
Ein Film made in GB, directed and written by two of the Great Monty Python. Mehrere Nebenrollen werden hier von John Cleese und Michael Pallin übernommen, jede einzelne sehr sehr witzig. Die Story ist sehr Fantasievoll und mehr als Kinderfreundlich, obwohl ein paar harte Szenen dabei sind. Die Schauspieler sind allesamt glaubwürdig und das Ende ist wirklich bitter, weit weit entfernt vom wohlbekannten HappyEnd - sodass Fans klassischer Fantasy-Stories oder von Märchen mit einem offenen Mund zurückbleiben! Sir Sean Connery hat auch noch einen sehr bemerkenswerten Gastauftritt, der dem Film kurzweilig einen völlig anderen Charme verleiht. Die Story ist verdammt gut, die Effekte noch immer überzeugend und die Schauspieler haben ihren Spaß! Sehr schön für die Familie, wenn man die härteren Stellen skipt und eine sehr angenehme Alternative zu dem überproduzierten Traumfabrik-Fantasy-Mist!

http://www.imdb.com/title/tt0081633/

Cloverfield (2008)



Story:
New York, eines Nachts wird die Stadt von seltsamen Beben und Explosionen erschüttert. Die Story beginnt mit der Abschiedsparty einiger Freunde, die versuchen die Stadt zu verlassen als etwas die Stadt angreift, jedoch ist ES scheinbar überall, die Homecamera hält ihren Überlebenskampf für die Nachwelt fest...

Fazit:
Der Film ist von dem LOST-Macher (US-Serie über die Notlandung eines Passagierflugzeugs auf einer Insel, auf der ein tödliches Wesen zu hausen scheint, ebenso haben ALLE Passagiere dunkle Geheimnisse und die unbewohnte Insel hat Ende der letzten Staffel die Einwohnerzahl einer Großstadt erreicht) und ähnlich wie bei Lost basiert die Kameraführung auf Rumgewackel, Bewegungen im Dunkeln und ein Monster das man nur echt selten zu Gesicht bekommt. Aber man bekommt das Obermonster am Ende zu sehen, die kleinen Versionen erinnern an Starship Troopers! Die Schauspieler sind gut, die Kamera nervig, die Stimmung ab Mitte des Films wirklich packend, doch das Ende nervt. Man erfährt kaum was, wer überlebt hat oder ob das Monster besiegt wurde, was einen tierisch nervt! Erstaunlich ist dass die Homecamera fast Hollywood-Bildquali hat! Ein solider Renn-ich-denn-hab-da-was-im-Dunkeln-gesehen-Film.

Bemerkungen:
- lächerlich das ein Monster von solch einer Größe sich auf einen Menschen konzentriert um den zu fressen!
- die Neuverfilmung von Godzilla ist besser, noch besser sind die alten Godzilla Filme!!!

http://www.imdb.com/title/tt1060277/

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