
Story:
Als die Kinder des russischen Präsidenten enführt werden, verschanzen sich die Terroristen in Tschernobyl und drohen mit einer erneuten radioaktiven Verseuchung und der Ermordung der Kinder, wenn ihre eingesperrten Kameraden nicht freigelassen werden. Als die Rettungseinheit und 4 Universal Soldier von einem einzigen Soldaten (Andrei Arlovski) der Terroristen ausgeschaltet werden, 'reaktiviert' man Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme) um die Mission zu erfüllen. Doch die Terroristen haben noch einen Universal Soldier im Gepäck, den bösen und unkontrollierbaren Anrew Scott (Dolph Lundgren)...
Fazit:
Hm, Teil 1 (1992) war gut, Teil 2 (1999) Action-lastig und lahm und nun Teil 3...tja, ich mochte die Vorstellung nach 17 Jahren Van Damme und Lundgren nocheinmal kämpfen zu sehen, doch der Fight zwischen Beiden war viel zu kurz und unbedeutend. Van Damme wirkt hier echt alt und erschöpft, manchmal dachte ich er würde im stehen einschlafen. Arlovski ist hier Hauptgegner und schlägt sich nicht mal schlecht, dass er aber 4 US platt macht und an einem Uralt-Modell scheitert ist Quatsch. Action-Freunde werden hier derbe abgehen, denn hier wird geballert was das Zeug hält, es gibt harte Tode und einige nette Messertricks. Die Fight-Choreographie ist eher Durchschnitt, bedenkt man dass es sich hier um dümmliche Kampfmaschinen handeln soll ist es aber okay. Die Story ist absolut nichtssagend und dumm, nimmt sich dennoch die Frechheit heraus auf Teil 4 anzuspielen. Trotz der brutalen Action ein Durchschnittsfilm der als Direct-DVD-Release ausreicht. Für die Zukunft sollte man über eine bessere Story nachdenken, ansonsten werde ich zum Universal Skipper.
Bemerkungen:
- wurde Lundgren in Teil 1 nicht vernichtet?
- Andrei "The Pitbull" Arlovski und Mike "Quicksand" Pyle sind MMA-Fighter
- ich bin mir nicht sicher ob man viel Geld für den Film übrig hatte, denn die Kulisse ist echt billig
Impuls kämpft für Van Dammes Ehre.
Das Uralt-Modell ist nun mal das Stärkste. Wer zwei Teile überlebt, für den ist der Dritte kein Problem. Man kann von solchen Filmen nicht viel erwarten. Hauptaugenmerk lag auf dem Zusammenarbeit von JCVD und Dolph Lundgren. Sozusagen eine letzte Zugabe der alten Riege. Der Erfolg ist hier trotzdem gesichert. Um das zu verstehen sollte man diesen Artikel mal gelesen haben. Vorteile einer Direct-to-DVD Produktion sind das die Produktionen schnell, günstig sind, hohe Gagen für die Altstars, keinerlei Werbung pro Film, ein großes Mitspracherecht, zum Teil auch Regie, großer Absatz auf DVD und der wohl wichtigste Punkt:
nichts mehr zu beweisen!
http://www.imdb.com/title/tt1288403/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Universal Soldier: Regeneration (2009)
The Princess and the Frog (2009)
aka Küss den Frosch
Story:
Tiana arbeitete ihr ganzes Leben hart dafür eines Tages ihr eigenes Restaurant eröffnen zu können, doch kurz vor ihrem Ziel bittet sie ein sprechender Frosch ihn zu küssen. Jedoch verwandelt sie sich ebenso in einen Frosch und zusammen mit dem verzauberten Frosch-Prinzen versucht sie wieder zum Menschen zu werden. Aber das wird nicht leicht, denn ein dunkler Voodoo Priester ist hinter ihnen her um an das Vermögen des Prinzen zu gelangen. Eine gefährliche Reise beginnt...
Fazit:
Ein altes Märchen in neuem Disney-Gewand, dass fast passt. Die Story wurde gewaltig verwändert und spielt zu den Anfängen des Jazz in New Orleans, was die wenigen Weißen erklärt. An sich wahrscheinlich ein Versuch die Trickwelt bunter zu gestalten (ich hoffe ich klinge nicht rassistisch!) und nicht nur immer von den Bleichgesichtigen Weißbroten regieren zu lassen. Das gelingt auch verdammt gut, bis auf die Dialoge, denn hier nutzen alle Charaktere (bis auf die Protagonistin) ihre eigene Umgangssprache und Slangs, was mir das Verstehen einiger Gespräche sehr erschwert hat. Nichtsdestotrotz ist die Story niedlich, teils unheimlich, voller Musik (schöne Songs) und enthält einige kleine Schmunzler. Disney zeigt wieder mal dass kaum jemand so schön weich, bunt und genau zeichnen kann wie sie. Natürlich darf die Botschaft nicht fehlen, hier ist es dass sich harte Arbeit auszahlt. Ein Film für Kinder jeden Alters, aber um alles zu verstehen empfehle ich ein Alter von mind. 5 Jahren. Nicht zauberhaft, aber ein wenig magisch.
http://www.imdb.com/title/tt0780521/
Raging Phoenix (2009)
aka จีจ้า ดื้อสวยดุ
Story:
Nachdem Deu (JeeJa Yanin) aus ihrer Band geflogen ist wird sie fast Opfer eines Organschmugglerrings. Doch Dank der Hilfe einiger kämpfender B-Boys wird sie nicht nur gerettet, sondern lernt von ihnen zu tanzen, zu kämpfen und zu trinken. Bald wollen die B-Boys den Gangstern an den Kragen - mit Deu als Köder...
Fazit:
Ein Hammerfilm für alle Thai-Fighter-Fans, der HipHop-Dance mit Muay Thai genial flüssig mixed (B-Boy-Muay Thai). Die Choreographie ist so bitter, dass man sich nach diesem Film unbeweglich und schwach fühlt. Einfach nur genial was hier gezeigt wird. Leider hat der Film ein paar derbe Mankos, die ihm einfach die Chance auf die Topwertung von meiner Seite aus nehmen. Fehler, die man bisher nicht gemacht hat, nach so rasanter Entwicklung zu begehen, dass muss angeprangert werden. Bisher hat man in den großen Vorreitern wie Ong-bak (2003) und Tom yum goong (2005) auf Seiltricks verzichtet, doch scheinbar hat man in Thailand die Krankenversicherung abgeschaft. Ebenso haben Frauen bisher alle Szenen komplett durchgekämpft und wurden nicht durch deutlich erkennbare männliche Doubles ersetzt. Zwar sind diese Neuerungen, die an Hollywood erinnern, nervig doch zerstören sie den Film nicht, denn hier lebt man vom fetten Schlagabtausch, harten Verrenkungen, Dancemoves (die einfach nur weh tun), schöner Landschaft und der coolen Kameraführung. Da ignoriert man gerne das manche Leute nach 10 Ellenbogen auf den Kopf immer noch fit sind und keine nennenswerten Kratzer haben. Ein Klasse Film für alle Martial Arts Freunde, die natürlich die schwache Story einfach ausblenden müssen. I wanna dance and break some bones!
Bemerkungen:
- Protagonistin JeeJa Yanin spielte das kaputte Ellenbogen-Knie-Mädchen in Chocolate (2008)
- Bsp. für Story-Schwächen: jemand der Jahre lang unter starke Drogen gesetzt wurde ist nach einer halben Stunde (ohne Krankenhausaufenthalt) wieder vollkommen klar
- Drunken Boxing (aka Chinese Dunken Fist) würde NIE gegen Drunken Muay Thai verlieren (VOR ALLEM wenn Jackie Chan säuft!), schade dass sie nichts getrunken hat zum Finalkampf
http://www.imdb.com/title/tt1551621/
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