aka Ein Werwolf kommt selten allein
aka Der Klassenwolf
Story:
Mit 17 Jahren entdeckt Scott (Michael J. Fox), ein normaler Teenager und Alltags-Loser, dass er nicht wie andere Teenager ist. Werwolfsblut fließt in seinen Adern und seine damit einhergehende Verwandlung und seine neu erworbenen Kräfte machen ihn bald zum beliebtesten Schüler an der High School, wie auch zum Star des Basketballteams...
Fazit:
In beinahe jedem Teenagerfilm (vor allem Komödien) geht es um Beliebtheit. Teen Wolf bildet da keine Ausnahme, denn am Ende drückt man einem die verschwitzte 'Sei-du-selbst'-Botschaft förmlich ins Pickelanfällige Gesicht. An sich hat der Film keine wirkliche Handlung, er findet raus das er ein Werwolf ist und das akzeptiert der Rest der Menschheit nach ca. 2 Minuten, das Finale des Films ist dann das große Basketballendspiel - um das gut zu finden dazu muss man a.) Amerikaner sein und b.) noch zur High School gehen o. gegangen sein [c.) vom Wunsch beseelt sein beliebter zu werden], ansonsten wird man vom Verlauf des Films und vor allem vom Ende sehr enttäuscht sein. Man hätte viel aus den ersten 20 Minuten und Michael J. Fox hier machen können, doch hat man dieses Potential unwiederbringlich verschenkt. Der Komikanteil in dieser Komödie ist minimal, daher kriegt der Film, nur dank Fox und der Hamergeilen Maske (vor allem von seinem Vater!!!) gerade so noch die Kurve. Ein eigentlich plotloser Film für's junge Volk und Fox Fans die ihre Sammlung vervollständigen wollen, ansonsten nur wenn man einen Film für Zwischendurch braucht, da der eigentliche Film für Zwischendurch eher zu Ende war als erwartet.
Impuls meint:
Es gibt Filme, die hat man in seiner Kindheit gesehen und sollte es auch dabei belassen. So geht es mir in letzter Zeit mit vielen Filmen. Teen Wolf ist cool und lustig aber wirklich viel zu lachen gabs jetzt nicht. Der Sportfilm-Anteil ist verständlich, weil das die Hälfte des Films bestimmt. Durch den Sport wird er beliebt, Beliebtheit wichtig, Sportler sind immer beliebt. Die gestellte Action ist lächerlich, wenn man bedenkt wie ein Basketballspiel wirklich abläuft. Coach Carter (2005) ist ein gutes Beispiel dafür. In the end: Teen Wolf darf in keiner Michael J. Fox Collection fehlen, dennoch ist es nicht Einer seiner Besten.
Was ich nie verstanden habe (SPOILER) warum er sich am Ende nicht für die geile Alte entschieden hat?
http://www.imdb.com/title/tt0090142/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Teen Wolf (1985)
Teenage Mutant Ninja Turtles (1990)
aka Turtles
Story:
Die Straßen von New York werden von einer neuen Verbrechenswelle heimgesucht, die Täter sind Kinder und Jugendliche, die stehlen was nicht Niet- und Nagelfest ist. Geführt werden sie von einem finsteren Kämpfer namens Shredder. Doch bald treffen sie auf Gegner mit denen sie nicht gerechnet haben, 4 mutierte Ninja-Schildkröten: Raphael, Michaelangelo, Donatello, Leonardo und ihr Meister, die mutierte Ratte Splinter. Doch als Splinter entführt wird scheint das Böse triumphiert zu haben...
Fazit:
Ein Film meiner Kindheit, sehr schön gemacht und verdammt Kinderfreundlich. Einziges riesen Manko sind die dummen Geräusche die während der miesen Kampf-Choreographien (Respekt für die Moves in den Kostümen!) und albernen Situationen eingespielt werden, die unglaublich nerven und an schlechte Cartoons erinnern. Aber wer das ausblenden kann kriegt dafür coole Charaktere, ein paar Botschaften (für Kiddies) und ne nette Story, mit minimalen humoristischen Elementen. Die Kämpfe sind eher akrobatischer Natur und ohne 'Gewalt' im Gewaltsinne, hier freuen sich die Kinder nur über die verrückten Moves. Ein grüner Spaß für die Familie, dem 2 Fortsetzungen und heutzutage auch noch Remakes (animiert) folgen. Ein Klassiker des Trash-Comic-Fun-Fight-Genres.
Bemerkungen:
- Splinter rulez!
- das erste Comic erschien: im Mai 1984 von den Mirage Studios; ihre Charaktere sind teils Anspielungen auf die Daredevil-Welt (z.B. Raphael - Elektra)
- das Lied der Zeichentrickserie (dt. Synchro) ist von Frank Zander
- Ninjutsu sind jap. Kampftechniken der Ninjas
- Raphael (Raffael, 1483-1520) , Michaelangelo (1475-1564), Donatello (1386-1466), Leonardo (Da Vinci, 1452-1519) - Anspielungen auf große italienische Künstler der Vergangenheit
- die Jungs in den grünen Kostümen haben jeder noch einen Cameo gekriegt (Pizzalieferant, Taxifahrer, etc.) und ihre Stimmen wurden wiederum von anderen eingesprochen (u.a. Corey Feldman)
Impuls meint: Eigentlich wurde schon alles gesagt. Splinter ist wohl mal die coolste Ratte around town. Splinter is da Shit... unglaublich, ich hoffe in irgendeinem Studio liegt noch dieses Kostüm bzw. der Roboter. Schade das Splinter keinen Spin-Off bekommen hat.
http://www.imdb.com/title/tt0100758/
Surrogates (2009)
aka Mein zweites Ich
Story:
In einer fernen Zukunft haben sich die Menschen Zuhause isoliert und bestreiten ihr ganzen Alltag (Schule, Arbeit, Sex und Co.) durch menschenähnliche Roboter (Surrogates), die sie durch ihre Gedanken steuern. Als ein Surrogate und sein User auf mysteriöse Weise umgebracht werden führen die Ermittlungen des Cop's Tom Greer (Bruce Willis) nicht nur in die Kreise der Surrogate-Erfinder, sondern auch aus seiner eigenen Jahrelangen Isolation...
Fazit:
Mit seinen knapp 90 Minuten ist der Film mehr als nur ein Ersatzteil (man fühlt sich als wären 2 Stunden Action-Thriller an einem vorbeigezogen, cool!), er stellt eine düstere Zukunft vor, in der der Mensch sich beinahe vollkommen den Maschinen übergeben hat bzw. durch sie hindurch lebt um sich sicher zu fühlen. Eine realistische Vorstellung, betrachtet man den immer fauleren Werdegang der neuen Welt und das krankhafte Sicherheitsdilemma. Willis überzeugt diesmal auch ohne Hardcore-Ballerei und Kracher-Sprüche, als Wrack einer besseren Zukunft, das versucht sich an der alten Geschichte von Moral und Gerechtigkeit festzuklammern und erst loslässt wenn auch der letzte diese Version kennt und lebt. Es kommt alles ein bissl belehrend und daher klischeehaft daher, dennoch gehört der Streifen zu den gelungeneren Sci-Fi Filmen und lässt sich in vielen Belangen durchaus mit I-Robot (2004) und Minority Report (2002) vergleichen. Natürlich kracht's mächtig und auch beim One-Man-Ermittlerkonzept überzeugt der alte Bruce. Für Sci-Fi-Fans und Leute die Willis sehen wollen ist das Teil in ihrer DVD-Sammlung unersetzlich.
Impuls meint: Surrogates hat mich überzeugt, als Non-Sci-Fi-Fan ist das schwer. Eine schnell erzählte Story, die einem wirklich nicht wie 104 Minuten vorkommt. Durch den Anspruch von Moral und gesellschaftlichen Werten, Gefühle und das Neuentdecken des eigentlichen Lebens bleibt der Film mir noch lange im Gedächtnis.
http://www.imdb.com/title/tt0986263/
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