Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Teen Wolf (1985)

aka Ein Werwolf kommt selten allein
aka Der Klassenwolf


Story:
Mit 17 Jahren entdeckt Scott (Michael J. Fox), ein normaler Teenager und Alltags-Loser, dass er nicht wie andere Teenager ist. Werwolfsblut fließt in seinen Adern und seine damit einhergehende Verwandlung und seine neu erworbenen Kräfte machen ihn bald zum beliebtesten Schüler an der High School, wie auch zum Star des Basketballteams...

Fazit:
In beinahe jedem Teenagerfilm (vor allem Komödien) geht es um Beliebtheit. Teen Wolf bildet da keine Ausnahme, denn am Ende drückt man einem die verschwitzte 'Sei-du-selbst'-Botschaft förmlich ins Pickelanfällige Gesicht. An sich hat der Film keine wirkliche Handlung, er findet raus das er ein Werwolf ist und das akzeptiert der Rest der Menschheit nach ca. 2 Minuten, das Finale des Films ist dann das große Basketballendspiel - um das gut zu finden dazu muss man a.) Amerikaner sein und b.) noch zur High School gehen o. gegangen sein [c.) vom Wunsch beseelt sein beliebter zu werden], ansonsten wird man vom Verlauf des Films und vor allem vom Ende sehr enttäuscht sein. Man hätte viel aus den ersten 20 Minuten und Michael J. Fox hier machen können, doch hat man dieses Potential unwiederbringlich verschenkt. Der Komikanteil in dieser Komödie ist minimal, daher kriegt der Film, nur dank Fox und der Hamergeilen Maske (vor allem von seinem Vater!!!) gerade so noch die Kurve. Ein eigentlich plotloser Film für's junge Volk und Fox Fans die ihre Sammlung vervollständigen wollen, ansonsten nur wenn man einen Film für Zwischendurch braucht, da der eigentliche Film für Zwischendurch eher zu Ende war als erwartet.


Impuls meint:
Es gibt Filme, die hat man in seiner Kindheit gesehen und sollte es auch dabei belassen. So geht es mir in letzter Zeit mit vielen Filmen. Teen Wolf ist cool und lustig aber wirklich viel zu lachen gabs jetzt nicht. Der Sportfilm-Anteil ist verständlich, weil das die Hälfte des Films bestimmt. Durch den Sport wird er beliebt, Beliebtheit wichtig, Sportler sind immer beliebt. Die gestellte Action ist lächerlich, wenn man bedenkt wie ein Basketballspiel wirklich abläuft. Coach Carter (2005) ist ein gutes Beispiel dafür. In the end: Teen Wolf darf in keiner Michael J. Fox Collection fehlen, dennoch ist es nicht Einer seiner Besten.

Was ich nie verstanden habe (SPOILER) warum er sich am Ende nicht für die geile Alte entschieden hat?

http://www.imdb.com/title/tt0090142/

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