Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Ice Age 3: Dawn of the Dinosaurs (2009)

aka Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los


Story:
Die ungewöhnlichste 3D-Herde der Eiszeit ist wieder unterwegs! Das Mammut Manny wird Vater und dreht dabei fast durch, der Säbelzahntiger Diego zweifelt an sich selbst und das Faultier Sid wünscht sich eine eigene Familie. Als Sid in einer Eishöhle 3 Eier findet beschließt er kurzerhand ihre Mutter zu werden, doch die echte Mutter, ein Dinosaurier, will ihre Babies wieder...

Fazit:
Der 3.Teil der Reihe steht seinen Vorgängern um nichts nach, als nettes Intermezzo gibt es wieder die Nebengeschichte um das kulitge Eichhörnchen das seine Nuss nie bekommt. Die Kinder werden sich von der süßen Story, mit Oh-nein-Momenten und vielen Kindergerechten Lachern schnell gefangen nehmen lassen. Die Animationen sind weich, warmherzig und detailgetreu gehalten. An sich wartet der Teil, wie sein Vorgänger mit neuen Charas auf und ansonsten einer Story die sich um Rettung, Geburt und Selbstfindung dreht. Alles in allem niedlich verpackt ein riesen Spaß für Fans und Kinder bis 8 Jahre. Alle Älteren sollte der einfach gestrickte Kinder-Streifen doch eher kalt lassen.

Prophezeiung:
- es wird wohl einen 4ten Teil geben, wahrscheinlich um die Abenteuer von Manny's Kind oder wie die Stammcharas eingefroren werden und in der Neuzeit auftauen

http://www.imdb.com/title/tt1080016/

Banlieue 13 (2004)

aka Ghettogangz - Die Hölle vor Paris


Story:
Frankreich in einer nahen Zukunft. In Paris hat man Distrikt 13 nicht mehr unter Kontrolle und zieht deshalb eine riesige Mauser um den Bereich. Eines Tages verschwindet ein Sprengkopf und taucht in den Händen eines Gangsterbosses in D13 wieder auf. Cop Damien (Cyril Raffaelli) wird mit dem Gangster Leïto (David Belle) losgeschickt die Bombe wiederzubeschaffen, Leïto's Ziel ist es aber seine Schwester aus den Händen desselben Gangsterbosses zu befreien. Die Zeit ist nicht auf der Seite der Beiden, denn der Zeitzünder wurde aktiviert...

Fazit:
Eine gute und schnell erzählte Story, in der es kracht und die sich doch Zeit nimmt auf fiese Politiker hinzuweisen und einen Jump voll Sozialkritik zu äußern. Sehr sportlich daher kommend hat Frankreich mit Parkour eine wirklich klasse Grundlage für Action-Filme, dass dann auch noch die Story gut durchdacht ist und eine Menge Kritik gen Richtung Regierung und möglichen Polizeistaat wandert macht den Streifen wohl zum Action-Highlight aus Frankreich, dass sich wie Taxi (1998) durchaus mit dem ganzen Holly-Shoot messen kann. Jedoch hat der Film ein bisschen Nachholbedarf am Dialogschliff! Nichtsdestotrotz Hammer! Springen, rennen, "stunten" bis zum GetNo, Ballern, Tod, Booms, Fights und ein cooler AH-Moment am Ende - da ist der flinke Action-Abend gerettet!

Bemerkungen:
- tja, Parkour ist an sich nur die zur Sportart umgewandelte Fluchtmethode die Jackie Chan seit über 30 Jahren in seinen Filmen praktiziert - auch wenn er zusätzlich dabei zwischendurch ein paar Leuten das Fressbrett zerlettert --> er macht alle seine (irrwitzigen) Stunts selbst und hat sich bereits (mehrmals) jeden Knochen im Leib gebrochen
- Parkour-Teilnehmer nennen sich: Traceure (französisch: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“); es gibt bereits eine Parkour Worldwide Association (PAWA)
- Dany Verissimo war einige Jahre Porno-Darstellerin
- der Soundtrack ist fett, aber auf Franz.!
- in dem UFC-Fight den der Boss der Bösewichte guckt kämpft Tank Abbott

http://www.imdb.com/title/tt0414852/

Yamakasi - Die Samurai der Moderne (2001)



Story:
7 Jugendliche aus den Vororten von Paris betreiben in ihrer Freizeit Parkour, dabei geht es darum auf möglichst kreative Weise sich schnell und elegant über und durch Häuser, Treppen und sonstige Umgebungen zu bewegen. Die Polizei ist Machtlos gegen die Freerunner. Jedoch werden sie bald von Kindern der Gegend imitiert, bis sich ein kleiner Junge lebensgefährlich verletzt. Damit er überleben kann benötigt er eine Transplantation, die aber verdammt teuer ist. Doch zum Glück gibt es die Yamakasi und viele zu wohlhabende Bürger...

Fazit:
Tja, die Logik des Films ist schon sehr simpel gehalten, denn hier werden die Guten in eine in der Realität undenkbare Situation gebracht - damit Helden eben Helden werden. Die Bullen kriegen die Yamakasi nie, obwohl sie Namen, Adressen und Aussehen kennen, sie werden für etwas verantwortlich gemacht wofür sie gar nichts können. Die Bullen werden als Bullenschweine dargestellt, Frankreich wirkt beinahe wie ein Polizeistaat und der Film ist die offene klischeebehaftete Kritik an dem Arm-Reich-Gefälle. ABER, die vorgestellte Sportart Parkour ist dafür umso fetter anzuschauen! Hammer Bewegungsabläufe, krasse Sprünge und kreative Verfolgungsjagten zu Fuß - und eine Menge witziger Situationen. Für Sportfreunde sehr zu empfehlen, für Action-Fans auch noch ok - aber sonst ein offener, aber schön wirkender Hirnknochenbruch!

Bemerkungen:
- Yamakasi war die erste Parkour-Gruppe aus Frankreich (bekannteste Gründungsmitglieder: Sébastien Foucan und David Belle), man unterscheidet zwar bestimmte Bewegungsabläufe bei Freerunning und Parkour, aber im Mainstream vermischten sich beide
- franz. HipHop klingt fett (man muss sich halt nur ans Französische gewöhnen)

http://www.imdb.com/title/tt0267129/

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