Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Ungeküsst (1999)

aka Never Been Kissed


Story:
Das 25-jährige ungeküsste Mauerblümchen Josie Geller (Drew Berrymore) arbeitet als Lektorin bei einer Chicagoer Zeitung, bis sie die Möglichkeit bekommt mit einem „Enthüllungsbericht“ zur Reporterin aufzusteigen und damit endlich ihren Traum zu verwirklichen.
Ihr Auftrag: Sich als siebzehnjährige High-School-Schülerin ausgeben, um Material für einen reißerischen Artikel zu sammeln. Blöd nur, dass Josie schon damals nicht gerade beliebt war und sie auch dieses Mal keinen Anschluss und damit auch keine Story findet. Der einzige Lichtblick in ihrem Schulalltag ist ihr Englischlehrer Sam Coulson (Michael Vartan) der für sie ebenso eine Schwäche zu haben scheint, wie sie für ihn. Erst als ihr instant beliebter Bruder Robert (David Arquette) an der Schule auftaucht beginnt sich das Blatt zu wenden. Gerade als Alles nach Plan läuft beschließt ihr Vorgesetzter ausgerechnet aus der Beziehung zu ihrem Lehrer die Sensation zu machen. Geleitet von ihrem Gewissen steigt Josie aus der ganzen Sache aus – natürlich nicht ohne Alle ordentlich vor den Kopf zu stoßen, bereinigt dies jedoch mit ihrem abgewandelten Artikel in dem sie ihre eigene Geschichte erzählt und an dessen Ende sie Sam bittet, ihr während der Baseballmeisterschaft vor versammelter Schülerschaft ihren ersten Kuss zu geben.

Fazit:
Von der Barbie-Puppen-Incrowd bis zum Club der Mathefreaks wird kein Klischee des Highschoolgenres ausgelassen.
Die Handlung folgt diesem System, und lässt einem oft ein „Wusst’ ich’s doch!“ vor dem inneren Auge aufblinken, doch trotz aller Vorhersehbarkeit und dem Wissen um ein gutes Ende ist Fremdschämen vom Anfang bis fast ganz zum Schluss garantiert, denn Drew Berrymore beweist in diesem Streifen eindrucksvoll den Mut zur Hässlichkeit und zeigt beruhigender Weise, dass selbst Sie richtig falsch zurechtgemacht, durchaus auch Horst heißen könnte. (Daumen hoch!) Ab und zu gibt es Etwas zum Schmunzeln, meistens jedoch ist man einfach nur geneigt Mitleid zu empfinden, denn zusätzlich zu Berrymores Styling hält das Drehbuch eine übertriebene Anzahl von mehr oder weniger klassischen Fettnäpfchen für sie bereit. Alles in Allem ein bisschen Over the Top, dürfte dieser Film dennoch passend für die seichte Abendunterhaltung sein.

Bemerkungen:
- gratis Grammatik Lektionen (für Alle die Als und Wie immer noch nicht richtig verwenden können)
- Star: Die Jessica Albarbie
- die fröhliche Zurschaustellung der Nachwirkungen von Gras

http://www.imdb.com/title/tt0151738/

Article originally written by
Liz (aka The female Lizzard) - the ballsiest person without balls

The Karate Kid (2010)



Story:
Aufgrund der Arbeit seiner Mutter muss Dre (Jaden Smith) mit ihr nach China ziehen. Dort angekommen gibt es gleich Ärger mit ein paar anderen Kindern, die auch noch Kung Fu können. Der Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan) unterrichtet ihn daraufhin im Kung Fu und schon bald muss sich Dre bei einem Turnier seinen Gegnern stellen...

Fazit:
Da hat man doch tatsächlich ein Remake vom legendären The Karate Kid (1984) versucht und dabei alles umgeworfen. Jackie Chan als Mr. Miyagi, wie genial ist das denn bitte? Wer würde nicht von dieser Legende trainiert werden wollen? Aber damit bin ich eigenlich auch am Ende was die guten Dinge an dem Film betrifft. Der Film hat Karate im Titel, trainiert und gekämpft wird aber Kung Fu. Tja, im Original hat man den Sieg zum Schluß mit einem Kung Fu Move gewonnen, doch hier ist es ein Kung Fu Seil Move. Ich habe nichts gegen Kinder die trainieren, doch warum sie so junge Kinder genommen haben ist mir unverständlich - tja, Will Smith hat den Film produziert...Hm...Na ja, hier wird, anders als im Original viel auf flashy Moves wert gelegt, die im Ernstfall so gut wie nie funktionieren. China versucht sich hier krampfhaft als schönes, offenes und traditionsbewusstes Land zu präsentieren, Japan hatte das damals nicht nötig. Da fällt mir aber doch noch was Gutes ein, denn das Training war einfach und brillant. Auch Jackies als vom Leben gezeichneter Mann ist überzeugend. Sogar Will Smiths Gesichtsklon ist sympathisch, aber seine Kampfkunst hätte Mr. Miyagi, den echten, nicht beeindruck, er hätte sicherlich gesagt: "In Okinawa brauchen Schwarze keinen Gürtel!" - OS! Die 140 Minuten sind etwas zäh, aber unterhaltsam. Und noch ein kleiner Hinweis für alle Eltern: Kinder könnten sich durch den Film für Kampfsport interessieren - ein gesunder und nützlicher Sport/Hobby. Ansonsten kommt das Remake nicht an das Original heran, auch wenn The Karat Kid (ja, wegen dem Bling, Bling!) ein paar sehenswerte Eigenheiten besitzt!

http://www.imdb.com/title/tt1155076/

Knight and Day (2010)



Story:
June (Cameron Diaz) will eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Schwester fliegen, jedoch gerät sie zuerst an einen durchgedrehten Geheimagenten namens Roy (Tom Cruise) und steigt dann noch in eine Maschine voller Agenten, die Roy allesamt umbringt. Auf einmal denkt jeder June ist Roys Komplizin und immer mehr Leute wollen nun June töten...

Fazit:
Ein Mittelklasse Action-Fun-Filmchen mit 2 wunderbar aufgelegten Stars, auch wenn Cameron die Hälfte des Films unter Drogen gesetzt wird und man hier keine großen Ansprüche stellen sollte, außer ein wenig unterhalten zu werden - was auch gelingt. Es kracht, man kämpft, man schießt, Dinge explodieren, Mimiken lassen einen schmunzeln und das ist so ziemlich alles. Der Film lebt durch seine Darsteller und bietet eigentlich nichts Neues. Dem alten Cruise kauft man den Mission: Impossible (1996) Agenten immer noch ab, Respekt. Hält Scientology etwa jung? Ebenso Cameron Diaz überzeugt voll und ganz, einfach ein Mensch mit einer sehr fröhlichen Ausstrahlung. Wer Action an die Frau bringen will, der sollte es mit diesem Film probieren. Nichts großes, aber nett und unterhaltsam.

Bemerkung:
- Cameron Diaz ist immer noch sexy

http://www.imdb.com/title/tt1013743/

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