Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Date Night (2010)

aka Gangster für eine Nacht


Story:
Phil (Steve Carell) und seine Frau Claire (Tina Fey) wollen ihre Ehe etwas auffrischen und besuchen das teuerste Restaurant der Stadt. Doch natürlich ist kein Platz frei, also geben sie sich für ein Paar aus, das dort eine Reservierung hat, jedoch nicht auftaucht und auf einmal werden die Beiden für Verbrecher gehalten und von anderen Gangstern gejagt...

Fazit:
Ich liebe Komödien und daher hasse ich diesen Film! Die Gags riecht man Meilenweit gegen den Wind, die eigentlich gute Cast hat nichts zu bieten, die Story ist einfach nur dumm und unrealistisch gestaltet. Hier gibt es auch kein Potential das verschwendet wurde, denn der ganze Film ist sowas von platt und nicht lustig, das ich langsam anfange Steve Carell zu hassen, der schon mit Evan Almighty (2007) zeigte, was er alles nicht kann! Der einzig erwähnenswerte Gag bzgl. der gestohlenen Reservierung wird solange wiederholt bis er einem auf den Nerv geht. Totaler Rotz der das Comedy-Genre einfach nur beleidigt und deswegen DANGER for Life ist!

Bemerkung:
- Nebenrollen: Mark Wahlberg (der seinen 6-Pack ins Bild presst), Will I Am (als 'nichtssagender' Statist) und Ray Liotta

http://www.imdb.com/title/tt1279935/

The Men Who Stare at Goats (2009)

aka Männer die auf Ziegen starren


Story:
Nach seiner Scheidung versucht der junge Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) sich im Irak mit dem Krieg abzulenken. Als er auf das seltsame Ex-Special-Forces Mitglied Lyn Cassady (George Clooney) trifft beginnt für die Beiden eine wahnwitzige Reise durchs Kriegsgebiet. Dabei treffen sie auf Bill (Jeff Bridges) den Gründer von Cassady's ehemaliger Jedi-Einheit und eine Menge übler Typen...

Fazit:
Der Film zeichnet sich durch unerwartete Humoreinlagen, seine wahre Grundlage, seinen mit Anektoten gespickten Erzählstil, wie auch durch seine beeindruckende Cast aus, die durch Kevin Spacey (als böser Jedi) und einen kleinen Auftritt von Robert Patrick ergänzt wird. Der Dude rockt die Nebencharas, auch wenn man immer mehr merkt wie alt er geworden ist. Doch das Spitzenfeld gehört allein George Clooney, der hier eindrucksvoll einen durch und durch beknackten Wannabe-Jedi spielt, der bereut seine Kräfte für das Böse (das Töten einer Ziege per Blickkontakt) verwendet zu haben. Ich habe des öfteren lachen müssen und kann den Film daher wärmstens allen Komödienfreunden empfehlen. Die einzigen beiden Fragen die sich mir nach dem Filmende stellten waren: "Warum bekommt eine genial gespielte Humorrolle so selten den Oskar?" und "Wenn wir mit unseren Blicken bereits Ziegen töten können, sollte das nicht der Moment sein, ab dem das Militär sagt: Stopp! Wir freveln gerade an Gott!"?

Highlights:
- einem Typen auf LSD immer wieder in die Augen leuchten
- Katzentests

Bemerkung:
- basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson (2004), welches wiederum auf den Nachforschungen von John Sergeant über die für das US Militär entwickelten New Age Konzepte und die Nutzung von Paranormalem basiert

http://www.imdb.com/title/tt1234548/

Lo (2009)



Story:
Justin, ein Jedermann, beschwört bei sich Zuhause einen Dämonen namens Lo herauf, damit dieser ihm seine Freundin April wiederbringt, denn die wurde von einem anderen Dämon in die Tiefen der Hölle entführt. Doch das Ganze wird nicht so leicht, denn Lo sieht in Justin nicht seinen Meister, sondern einen Leckerbissen...

Fazit:
Eine Independent-Produktion, was man schon an Kamera und Darstellern sieht, die einige kleine Lacher für Faustus-Damönen-Fans bietet. Die Schauspieler sind nicht sonderlich erwähnenswert, bis auf Lo und April, die sind witzig und skurril. Das ganze Stück erinnert, nicht zuletzt durch die Theater-ähnlichen Zwischenspiele für Erinnerungen, an eine sehr absurde Faust-Variante, wobei ich wirklich nur auf mikroskopische Gemeinsamkeiten verweise. Der Film ist ein netter, vorhersehbarer Zeitvertreib, nur ein wenig in die Länge gezogen, aber mit einem netten "Ui!"-Effekt am Ende. Für Independent Freunde ein Mittelklasse-Filmchen, mit seichtem wie auch aufdringlichem Humor und sehr guter Maske (bzgl. Dämonen).

Bemerkung:
- Ohrwurm-Theme von: Tiger Lillies - 'Hell'

http://www.imdb.com/title/tt1047490/

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