Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Tropic Thunder (2008)





















Story:
Tug Speedman (Ben Stiller) ist ein eher mittelmäßiger Schauspieler, als er die Rolle in einem Kriegsepos angeboten bekommt, will er seine mitwirkenden Schauspielkollegen, Hollywoodstar Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.) und den Drogenabhängigen Komiker Jeff Portnoy (Jack Black), an die Wand spielen und versaut den ganzen Dreh, wie auch dessen Produktionsbudget! Als der Regisseur erst entscheidet in einem echten Krisengebiet zu drehen, den Jungs nichts davon zu erzählen und dann noch einer Landmine Hallo sagt, beginnt ein Überlebenskampf für die Cast - jedoch nicht für Speedman, der denkt alles liefe nach Plan...

Fazit:
Ein sehr lustiger Film, mit einem wie üblich eher mittelmäßigen Ben Stiller (dessen Dialogsbeteiligungen aber witzig sind), einem perfekt gespielten Pseudo-Scharzen durch Downey (genial wie er es schafft die ganze Zeit in einem sooo coolen und komplexen Slang zu reden, Man!) und dem leider zu wenig beleuchteten, aber dafür wenn dann umso witzigeren Jack Black! Auch wirft der Film den interessanten Gedanken an einen Splatter-Kriegsfilm auf, denn das Blut am Anfang spritzt aus den Menschen wie beim Wasserrohbruch einer Hochdruckleitung und das kommt echt gut, Hollywood sollte so etwas mal in Betracht ziehen! Auch wenn es gewiss (Anti-)Anti-Kriegsfilmvertreter geben wird, die bei jeder surrealen Darstellung der traurigen menschlichen Vergangenheit gleich einen Herzinfarkt erleiden! Auch dieser Film hat seine Längen, doch helfen die Landschaftsaufnahmen, die Effekte, die schauspielerischen Leistungen und die witzig-kaputte Story über diese hinweg. Ein guter Film, der jedem, vom Softgaglacher bis zum Hardcore-Kopfschüttler, etwas zu bieten hat. Eher nichts für Kleinkinder!

Bemerkungen:
- Danny R. McBride (The Foot Fist Way (2006)) hat einen Gastauftritt als Sprengstoffexperte (auch sehr sehenswert in Hot Rod (2007) als Kult-Assi-Schläger)
- Tom Cruise hat als Producer einen richtig sympathischen Auftritt als Assi-DieArmbehaarungEinesBärenTragender-Mid40iger-HipHopPimp (mit Mönchsfrisur)


Impuls meint: Im nachhinein hätte ich den Film anders gemacht. So war er auch gut aber teils langweilig. Die Idee von einem sehr übertriebenen Hollywood-Splatter-Film sollte bald jemand aufgreifen. Ansonsten gibts nicht viel zu meckern. Ab und an haben mich das Gelaber und die elendig langen Dialoge schon genervt aber das ging mir bei Kriegsfilmen schon immer so.
Abschließend ist zu sagen: Tom Cruise ist absolut kultig als Hip Hopper. Musste sehr lachen und würde mir den Film nur deswegen noch mal angucken.

http://www.imdb.com/title/tt0942385/

The Love Guru (2008)





















Story:
Guru Pitka (Mike Myers) ist der 2.beste Guru der Welt, eines Tages bekommt er die Chance die Nr. 1 zu werden. Alles was er tun muss ist den abgewrackten Topspieler einer Icehockey-Mannschaft wieder mit seiner Frau zusammen zu bringen, um danach bei Opra auftreten zu können. Klingt simple, doch schnell entfernt er sich immer weiter von seinen eigenen Guru-Grundsätzen(TM), vorallem durch die Aussicht auf Erfolg und den Hintern der bezaubernden Jane (Jessica Alba)...

Fazit:
Dem Film wurde schon das Siegel von Mike Myers aufgedrückt, doch er hat viele Längen und nur wenige (dafür aber umso fettere) Gags, ebenso ist die Handlung relativ kurz und simpel gehalten - genau wie die sinnlos-einfachen Problemlösungen, die unerklärte Quatensprünge durh die Story machen. Der Film ist trotz aller Bedenken für jeden Austin-Powers-Fan ein Muss, denn die zahlosen Billigschoten, das männliche Fortpflanzungsorgan betreffend, haben den üblichen Rythmus. Eine erstaunliche schauspielerische Leistung hat Ben Kingsley (Oberguru) hier vollbracht, denn so krass schielen kann nicht jeder - der Typ ist wohl der running Gag des Films und verdammt kultig! Selbst Shawn Michaels dürfte in diesen Augen Talent sehen! Jessica Alba kann nichts außer süß sein, was gewiss kein Vorwurf darstellen soll, eher eine respektvolle Fandanksagung! Der Rest der Cast ist eher schwarz-weiß gestrickt und ohne Leben. Myers verliert sich ab und an in der Rolle seines immer lustig-aufgedrehten Guru-Hirnis, dabei überrascht er mit zu nichts führenden Handlungen und fraglichen B-Movie-Gags.
Ein "MustHaveSeen, but not today! Maybe next week!"-Movie! (TM)
Man bekommt Lust auf Austin Powers 4!

Bemerkung:
- Justin Timberlake hat einen guten Gastauftritt als Bösewicht mit Monsterpenis
- Myers entwickelt seine Filmcharaktere Zuhause in der Badewanne


Impuls meint: Ich habe schon bessere Mike Myers Filme gesehen. Der war jetzt nicht der Beste, hatte aber trotzdem lustige Momente. Ab und an sehr aufdringlicher unwitziger Humor was aber wieder Ben Kingsley ausgebügelt wurde. Wir selbst haben den Film mit Guru Haveasmallwiener geguckt. Gruß hier an der Stelle.

Fazit: Kann man sich reinziehen. Außerdem spielt Jessica Alba mit, was einer der Hauptgründe war den Fim zu gucken. Sowieso hatte ich mir vorgenommen alle Jessica Alba Filme gesehen haben zu müssen.

http://www.imdb.com/title/tt0811138/

The Foot Fist Way (2006)





















Story:
Fred Simmons (Danny R. McBride) ist mit Leib und Seele Vollblut-Takewando-Sensei und führt einen gut laufenden Dojo, doch als seine Frau ihn betrügt und er nicht weiß wie er das verarbeiten soll, gerät sein Leben aus den Fugen und er reißt alle mit sich. Danach beschließt er mit seinen schwächsten Schülern auf eine kleine Reise zu gehen, eine Reise die seine Weltansicht von Grund auf (oder wenigstens ein bisschen) verändern wird...

Fazit:
Eine kleine feine Independent-Comedy, die ihre Stärken aber leider zu selten und wenn zu kurz darbietet. Die Charkatere sind allesamt gut durchdacht, die ab und an hinkenden Dialoge und das Fehlen eines klaren roten Fadens machen den Film etwas anstrengend. Ansonsten kommt hier jeder der es gerne sieht wie andere aufs Maul kriegen und ein neuer Assi-Stern am verdrecken Assi-Himmel aufzieht, auf seine Kosten. Ein letztes Manko an dem Film ist die grottige (aber daher kultige) Choreographie, vorallem als sich 2 Meister gegenüberstehen. Wer Will Ferrel oder Assi-Filme liebt ist hier genauuuuuu richtig, pure Proll-Ego-Assi-Loser-Rarität.

Bemerkung:
- Tae Kwon Do heißt sowiel wie "Der Weg der Hand und des Fußes"


Impuls: Ich fand den Film jetzt gar nicht so schlecht. Er hatte seine guten Momente und hat auch wieder richtig Lust sich mal wieder zu bälzen.

http://www.imdb.com/title/tt0492619/

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