Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Clash of the Titans (1981)

aka Kampf der Titanen


Story:
Perseus (Harry Hamlin), Sohn des Zeus (Laurence Olivier) und einer sterblichen Mutter, will seine wahre Bestimmung finden. Durch Intrigen der Götter kommt er nach Argos, wo er um die schöne, aber verfluchte Prinzessin Andromeda werben will. Auf der Suche nach dem Ursprung des Fluches der auf ihr lastet erzürnt er erneut die Götter. Als Strafe wollen diese Argos durch den Kraken, den letzten Titan, zerstören lassen. Der einzige Weg das Monster aufzuhalten ist die Medusa zu finden, deren Anblick jeden Sterblichen in Stein verwandelt...

Fazit:
Man, man, man, waren die Effekte Kacke! Aber damit auch irgendwie, irgendwo und irgendwann wie z.B. damals und heute einfach nur kultig! Das Effektgewitter war so beeindruckend das man Jahre lang nichts besseres fand, man betrachte nur: Sinbad of the Seven Seas (1989). Wer mit den legendären Sinbad Monstern (u.a. Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)) leben konnte, der wird diesen Film einfach vergöttern. Der Protagonist wirkt arrogant und erinnert an Michael C. Hall, passt aber dennoch in die Rolle. Für die Kostüme und die Effekte hätte der Streifen einen Oscar verdient. Ein legendärer (von den Effekten her schon beinahe Trash würdiger) Film über die griechische Mythologie, der auch ohne Lou Ferrigno überzeugt und in den Gewässern von Jason and the Argonauts (1963) plätschert.

Bemerkungen:
- Zerberus, der Höllenhund, bewacht hier die Medusa, hat aber nur 2 anstelle von eigentlich 3 oder 5 Köpfen (wie man ihn in der Mythologie beschrieb), es gab ihn aber auch mit nur einem Kopf (also who cares?) UND eigentlich bewacht er den Eingang zur Unterwelt
- Die Graien (aka Gorgonen) waren seit ihrer Geburt alt und grau UND teilen sich einen Zahn und ein Auge
- der 'Kraken' war in der griechischen Mythologie ein Meeresungeheuer (in Gestalt eines Wales oder großen Fisches) UND hieß Keto (war u.a. die Mutter von Medusa und den Gorgonen)

Laurence Olivier



R.i.p

http://www.imdb.com/title/tt0082186/

Little Big Soldier (2010)

aka Da bing xiao jiang


Story:
Nach einer schrecklichen Schlacht gibt es nur 2 Überlebende. Ein alter Soldat (Jackie Chan), der sich lieber tot stellt als zu kämpfen und sich sonst auch eher nur mit diversen Tricks verteidigt, nimmt den jungen und verletzten General (Lee-Hom Wang) der gegnerischen Seite gefangen um sich seine Belohnung für diese Heldentat abzuholen. Jedoch warten eine Menge Gefahren auf dieser Reise auf die Beiden, doch mit der Zeit schweißen diese sie immer mehr zusammen...

Fazit:
Vorweg eine Warnung, denn dies ist kein Back-to-the-roots-Movie! Wer die alten Filme von Chan liebt, wo Spaß und (endlos) lange Kämpfe den Bildschirm und die Story regierten, der wird hier enttäuscht. Man bekommt nur Sehnsucht nach eben diesen alten Tagen, denn bis auf die Zeit in der das Filmchen spielt und dem Humor hat es nichts mit Chans frühen Arbeiten gemein. Erstaunlich ist das Ende des Films, was Chan eigentlich nur selten in seinen Filmen einbaut. Ein kleiner Bremsklotz von Anfang an ist die Beinverletzung des jungen Generals, der aufgrund eben dieser Behinderung nicht viel zu den Kämpfen beitragen kann. Mit Hilfe der liebevollen Kostüme, Chans lustigen Einlagen, der Landschaft und einigen netten Akrobatik-Kämpfen, sowie den Outtakes, ist der Film für Jackie Chan Fans okay und kommt als solider Mainstream mit einem immer mehr zu Chans Markenzeichen werdenden Ernst&Spaß Gemisch als mit Kämpfen daher.

Bemerkung:
- die Idee zum Film stammt von Chan selbst (seit 20 Jahren in der kreativen Mache)

http://www.imdb.com/title/tt1319718/

How to Train Your Dragon (2010)

aka Drachenzähmen leicht gemacht


Story:
Hiccup will, wie sein Vater, ein großer Drachentöter werden. Doch alles was er anfässt geht schief. Als er es schafft einen legendären Nachtschatten Drachen zu verwunden glaubt ihm niemand. Schnell stellt Hiccup fest das er keinen Drachen töten kann und freundet sich mit dem schwarzen Drachen an. Sein Vater sucht derweil nach dem Versteck der Drachen um sie ein für alle Mal zu vernichten, jedoch wartet dort etwas viel schlimmeres als ein paar Drachen...

Fazit:
Ein wunderbarer Film mit rührseeliger Story, viel Spaß und Action - ideal fürs 3D-Format und nimmersatte Kinderaugen! Der ca. 100 Minuten lange Streifen handelt von Freundschaft in exellent-weich animierten Bildern. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die ein oder andere Stimme, vor allem aber die vom Protagonisten. Dennoch ein Film für Groß und Klein in Punkto Animationen und Fun-Faktor. Definitiv ein heißer Tipp für 3D-Fans und mein Favorit auf den Titel 'Bester Animationsfilm 2010!'.

http://www.imdb.com/title/tt0892769/

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