aka Batoru rowaiaru
Story:
In einer nahen Zukunft erlässt Japan, aus Angst vor seiner eigenen Jugend, den Battle Royale Act. Dieser besagt das einmal im Jahr eine Klasse per Zufallsprinzip ausgewählt wird auf einer einsamen Insel sich gegenseitig umzubringen, der letzte Überlebende darf nach Hause. Dieses Mal leitet der ehemalige Lehrer Kitano (Takeshi Kitano) das Projekt und rächt sich so an seiner ehemaligen Klasse. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...
Fazit:
Die Idee ist großartig, auch wenn nicht wirklich einleuchtet warum der Act erlassen wurde, denn die Begründung ist ein wenig dünn. Dennoch ist der Film klasse, von Anfang an regnet es Tote, zwar ist der Chara-Wiedererkennungswert gering, da die Japaner (bis auf eine Handvoll Ausnahmen) hier schwer zu unterscheiden sind - zum einen wegen ihren Uniformen und zum anderen ist der Nächste den man sieht wahrscheinlich nur für seine Sterbeszene im Bild. Aber hier kann getrost auf schauspielerische Leistung verzichtet werden, denn Kitano rockt das Ding allein - vor allem was das verrückte Ende betrifft! Auf jeden Fall gibt es klasse Todeszenen, eine ständig über einem schwebende Moralfrage und ein Ratespiel wer wohl wann und vor allem wie stirbt! Da will man gleich ein paar alte Freunde jagen!
Bemerkungen:
- Takeshi Kitano ist eine Art japanischer Quentin Tarantino
- unfair ist die Waffenverteilung (per Zufall)
http://www.imdb.com/title/tt0266308/
Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)
Battle Royale (2000)
The Warriors (1979)
aka Die Warriors
Story:
Nachts werden die Strassen New Yorks von den Jugend-Gangs regiert, als bei einer Versammlung aller Gangs (ca. 100 Gangs, à 9 Mann) der Anführer der mächtigsten Gang ermordet wird, hängen die wahren Mörder die Sache den Warriors an. Einer kleinen Gang aus Coney Island. Mit allen Gangs der Stadt und den Cops im Rücken versuchen sie sich nach Hause zu retten, aber es liegt ein tödlicher Weg vor ihnen...
Fazit:
Ein cooler Film der 80er, der vorallem am Anfang mit einer Hammer Idee aufwartet - mehr Gangs als Bullen, ergo Anarchie! - schade das man das Thema nie aufgegriffen hat bzw. wäre das eine super Grundlage für einen zweiten Teil gewesen. Na ja, dafür gibt's es ja ähnliche Ansätze wie Escape from New York (1981) oder Escape from L.A. (1996) - 1 Mann flieht vor Gangs! Der Film an sich hat was kultiges und wartet mit vielen bunten Charas, netten Situationen und einem witzigen Ende auf. Einer der Filme bei denen man vorher nicht sagen kann wer stirbt und wer nicht, etwas komisch ist die Resserviertheit der Gangs wenn sie eigene Mitglieder verlieren. Die Musik ist Oldie und alles wird durch einen comic-haften Erzählstil dargeboten. So fresh die Outfits sind, so hässlich sind die Faces! Ein Film für alle die in den 80ern schwelgen wollen und für Action-Freunde, die mit solider und realer Action auskommen - also ohne das alle 2 Minuten jemand explodiert oder mehr Patronen durch die Kante hämmern als in Vietnam! Da kriegt man glatt Bock ne Gang zu gründen!
Bemerkungen:
- James Remar, hier ein ungestühmer Raufbold, wirkt aktuell in der Serienkiller-Serie Dexter (2006-ongoing), als Dexters Vater mit
- Gangs: Alleycats, Amsterdam All-Stars, Baseball Furies, Black Hands, Blackjacks, Big Trains, Boppers, Boyle Avenue Runners, Charlemagnes, Colt 45's, Dealers, Delaney Rovers, Dingos, E Street Shufflers, Easy Aces, Electric Eliminators, Eighth Avenue Apaches, Fastballs, Fifth Street Bombers, Filmores, Firetasters, Five Points, Gerrards, Gladiators, Go Hards, Gun Hill Dancers, Gramercy Riffs, High Hats, High Rollers, Homeboys, Hoplites, Howitzers, Huks, Hurricanes, Imps, Jesters, Jones Street Boys, Judas Bunch, Jupiters, Knockdowns, Knuckles, Lizzies, Locos, Magicians, Meatpackers, Moonrunners, Napoleons, Nickel Steaks, Nightriders, Ninth Avenue, Razors, Orphans, Panzers, Phillies, Plainsmen, Punks, Queen's Bridge Mutilators, Real Boys, Red Hook Shooters, Roadmasters, Rogues, Romans, Runaways, Saracens, Saratogas, Savage Huns, Shanghai Sultans, Southern Cross, Speedwagons, Stevedores, Stilletos, Stonebreakers, Terriers, Turks, Turnbull AC's, Van Cortlandt Rangers, Warriors, Whispers, Xenophones, Xylophones, Yo-Yo's, Youngbloods, Zodiacs, Zulus
http://www.imdb.com/title/tt0080120/
Ichi the Killer (2001)
aka Koroshiya 1
Story:
Kakihara (Tadanobu Asano) ist eine Art Mann für die schmutzige Arbeit der Yakusa, als sein Boss verschwindet läuft er fasst Amok um ihn wieder zu finden. Immer mehr Mitglieder seiner Gang sterben bei den eigen Nachforschungen auf brutale Weise. Bis er auf die Spur eines schweigsamen Killers stößt, der auch Kakihara auf seiner Liste hat...
Fazit:
Ein schöner und blutiger Film, der beinahe ins Splatter Genre abdriftet, aber halt nur beinahe. Eigentlich ist der Killer, dem der Film seinen Namen verdankt eher ein Nebencharakter. Die Hauptfigur ist Kakihara um die sich alles dreht und der eine Wahnsinns Performance liefert. Was hier gequält, zerstochen, zerschnitten und getötet wird ist sehr unangenehm - aber mit Yakuza ist halt nicht gut Kirschen mit Stäbchen essen. Es gibt viele verrückte Charas, sowie es ja schon Brauch in den jap. Filmen ist und die Handlung zielt an sich auf Blut und Schmerz ab - mehr Kampf, statt Abschlachtung wäre nett gewesen! Sollten sich Japan-Film-Freunde, sowie Freunde der Gewalt antun! Tut gut!
Bemerkungen:
- ichi = jap. eins (1) - hier: als der Bester gemünzt
- die Mordwaffe von Ichi ist zwar kreativ, aber unrealistisch, jedenfalls der Part mit dem komplett durchtrennen / auch sind die metallischen Strick-Nadeln von Kakihara eine coole Waffe
- Regisseur Takashi Miike hat viele gute Filmchen gemacht, z.B. Graveyard of Honor(2002), Audition (1999) und Full Metal Yakuza (1997) --> scheint ein Yakuza-Fan
zu sein
http://www.imdb.com/title/tt0296042/
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