Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Perfect Blue (1998)



Story:
Mima hat das Leben als erfolgreiche Popsängerin satt und will sich der Schauspielerei widmen. Doch nicht alle ihre Fans nehmen ihre Entscheidung einfach so hin, im Internet taucht ein Tagebuch auf - das genaue Wortlaute aus ihrem Tagesablauf wiedergibt. Ebenso sieht sie ständig einen Mann mit starren Gesichtszügen - wie er sie aus der Ferne beobachtet, als dann noch Unfälle und Morde in ihrem neuen Umfeld geschehen beginnt sie an ihrer Welt und sich zu zweifeln...

Fazit:
Saubere und weiche Zeichnungen, eine sehr feine Geschichte und eine Prise kranker Scheiß - das ist der Stoff aus dem gute Anime-Thiller sind. Alles, von den deteilreichen Hintergrundzeichnungen über die natürlichen Gesichtszüge und die flüssige Mimik bis hin zu Blut und Hirngespinsten ist der Film eine kleine Perle des japanischen (Anime)Thriller Genres. Bei der Synchro hat man sich bemüht und präsentiert glaubwürdige Dialoge, die Story ist (bis auf einige Verhaltensschwächen der japanischen Storylines im Allgemeinen) stabil und kreativ. Man darf nur nicht zu viel Action erwarten, doch wer sich geduldet kriegt Tote, Blut und Psychofreaks! Erst ab 16 zu empfehlen, da die Handlung doch etwas tiefer und anstößiger ist.

http://www.imdb.com/title/tt0156887/

In the Land of Women (2007)

aka Im Land der Frauen




















Nach ewigen "The O.C." entzug musste mal wieder ein Film mit einem für mich altbekannten Schauspieler der Serie her.

Plot: Carter gespielt von Adam Brody wurde soeben von seiner Freundin gedumped. Er beschließt für kurze Zeit zu seiner Oma zu ziehen. Diese ist etwas Pflegebedürftig und er nutzt die neue Situation als Abstand von dem gegenwärtigen Alltag. Dort angekommen, lernt er seine neuen Nachbarinnen kennen und wird schnell Teil ihres Lebens.

In "In the Land of Woman" hat Adam Brody mal wieder bewiesen, dass er nicht der einfache Serienstar ist, welcher wie manch anderer keine coolen Filmangebote bekommt.
Man muss zugeben der Filmtitel verwirrt ein wenig, ist aber widerum sehr aussagekräftig. Wenn ich einen Titel mit Wörtern wie Land & Women lese, würde ich mir sowas absolut nicht angucken. Aber hier wurde mir das Gegenteil bewiesen, was ich absolut nicht bereue.

Fazit: Kann man sich mal angucken.
(Brody Fans müssen den gesehen haben)

Ach ja: Meg Ryan ist auch dabei und nicht zu vergessen Youngstar Kristen Stewart, die momentan mit der Rolle der Bella Swan in Twilight (2008) ihren absoluten Kinoerfolg feiert.

http://www.imdb.com/title/tt0419843/

The Wrestler (2008)

Ruhm. Liebe. Schmerz.




















Der Wrestler ist sozusagen das "gewollte"* des schon längst abgeschriebenen Mickey Rourke.
Der Soundtrack, sowie Mickey Rourke selbst wurden überraschend mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Das wirft ein positives Licht auf diesen Film, da ein Mickey Rourke Film ja nicht unbedingt viel verspricht. Man sollte nicht zuviel in den Titel reininterpretieren. Es handelt sich hier um ein Drama, welches das zerrüttete Leben eines ehemaligen Champions, mit Namen Randy 'The Ram' Robinson, zeigt.

Der Film lag absolut in meinen Erwartung. Es wurde authetisch rübergebracht wie körperlich aufopfernt dieser Entertainment Sport eigentlich ist. Man bekommt somit einen kleinen Einblick in das Leben eines gebrochenen Mannes, der eine Nutte als "Freundin" hat und nicht mal den Geburtstag seiner Tochter kennt.

Fazit: Sehenswert.

*jeder sagt er hatte schon ein Comeback mit der Rolle des Marv im Blockbuster Sin City (2005) aber wie ja bekannt ist, wird Mickey vorraussichtlich die Mitarbeit im 2 Teil, der von Frank Miller kreierten Comicreihe, nicht nochmals aufnehmen.

Soundtrack Tip: Bruce Springsteen mit dem gleichnamigen Song "The Wrestler"


Mr. Halfasleep unterstützt die Kritik durch HotTag:
Ein guter Film mit EINEM guten Schauspieler! Ich war schon immer Mickey Rourke Fan, immer +1! Hat ein paar schöne Filme gemacht und mit diesem Drama, in dem er als abgehalfterter Wrestle-Opa mitmischt, bekam er endlich die Chance seine Klasse zu beweisen. Selbst der Gimmick seines Film-Charas is wie der eines Wrestlers, auf Dauer nervig aber dennoch kultig. Die Musik...ganz ok! Die Kämpfe sind glaubwürdig (nicht wirklich mit dem manchmal bunten WWE vergleichbar) und der Einblick hinter die Kulissen is ehrlich ernüchternd - damit jeder versteht was Ruhm kosten kann! Trotz einiger Überlängen - dieser Film wird nicht nur Wrestling-Freunde erfreuen!
YOU-CAN-SEE-THIS!!!

http://www.imdb.com/title/tt1125849/

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