Die ehrliche Filmkritik - mit bald genau 666 Filmen (und der wird devilish vicious)

Date Night (2010)

aka Gangster für eine Nacht


Story:
Phil (Steve Carell) und seine Frau Claire (Tina Fey) wollen ihre Ehe etwas auffrischen und besuchen das teuerste Restaurant der Stadt. Doch natürlich ist kein Platz frei, also geben sie sich für ein Paar aus, das dort eine Reservierung hat, jedoch nicht auftaucht und auf einmal werden die Beiden für Verbrecher gehalten und von anderen Gangstern gejagt...

Fazit:
Ich liebe Komödien und daher hasse ich diesen Film! Die Gags riecht man Meilenweit gegen den Wind, die eigentlich gute Cast hat nichts zu bieten, die Story ist einfach nur dumm und unrealistisch gestaltet. Hier gibt es auch kein Potential das verschwendet wurde, denn der ganze Film ist sowas von platt und nicht lustig, das ich langsam anfange Steve Carell zu hassen, der schon mit Evan Almighty (2007) zeigte, was er alles nicht kann! Der einzig erwähnenswerte Gag bzgl. der gestohlenen Reservierung wird solange wiederholt bis er einem auf den Nerv geht. Totaler Rotz der das Comedy-Genre einfach nur beleidigt und deswegen DANGER for Life ist!

Bemerkung:
- Nebenrollen: Mark Wahlberg (der seinen 6-Pack ins Bild presst), Will I Am (als 'nichtssagender' Statist) und Ray Liotta

http://www.imdb.com/title/tt1279935/

The Men Who Stare at Goats (2009)

aka Männer die auf Ziegen starren


Story:
Nach seiner Scheidung versucht der junge Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) sich im Irak mit dem Krieg abzulenken. Als er auf das seltsame Ex-Special-Forces Mitglied Lyn Cassady (George Clooney) trifft beginnt für die Beiden eine wahnwitzige Reise durchs Kriegsgebiet. Dabei treffen sie auf Bill (Jeff Bridges) den Gründer von Cassady's ehemaliger Jedi-Einheit und eine Menge übler Typen...

Fazit:
Der Film zeichnet sich durch unerwartete Humoreinlagen, seine wahre Grundlage, seinen mit Anektoten gespickten Erzählstil, wie auch durch seine beeindruckende Cast aus, die durch Kevin Spacey (als böser Jedi) und einen kleinen Auftritt von Robert Patrick ergänzt wird. Der Dude rockt die Nebencharas, auch wenn man immer mehr merkt wie alt er geworden ist. Doch das Spitzenfeld gehört allein George Clooney, der hier eindrucksvoll einen durch und durch beknackten Wannabe-Jedi spielt, der bereut seine Kräfte für das Böse (das Töten einer Ziege per Blickkontakt) verwendet zu haben. Ich habe des öfteren lachen müssen und kann den Film daher wärmstens allen Komödienfreunden empfehlen. Die einzigen beiden Fragen die sich mir nach dem Filmende stellten waren: "Warum bekommt eine genial gespielte Humorrolle so selten den Oskar?" und "Wenn wir mit unseren Blicken bereits Ziegen töten können, sollte das nicht der Moment sein, ab dem das Militär sagt: Stopp! Wir freveln gerade an Gott!"?

Highlights:
- einem Typen auf LSD immer wieder in die Augen leuchten
- Katzentests

Bemerkung:
- basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson (2004), welches wiederum auf den Nachforschungen von John Sergeant über die für das US Militär entwickelten New Age Konzepte und die Nutzung von Paranormalem basiert

http://www.imdb.com/title/tt1234548/

Lo (2009)



Story:
Justin, ein Jedermann, beschwört bei sich Zuhause einen Dämonen namens Lo herauf, damit dieser ihm seine Freundin April wiederbringt, denn die wurde von einem anderen Dämon in die Tiefen der Hölle entführt. Doch das Ganze wird nicht so leicht, denn Lo sieht in Justin nicht seinen Meister, sondern einen Leckerbissen...

Fazit:
Eine Independent-Produktion, was man schon an Kamera und Darstellern sieht, die einige kleine Lacher für Faustus-Damönen-Fans bietet. Die Schauspieler sind nicht sonderlich erwähnenswert, bis auf Lo und April, die sind witzig und skurril. Das ganze Stück erinnert, nicht zuletzt durch die Theater-ähnlichen Zwischenspiele für Erinnerungen, an eine sehr absurde Faust-Variante, wobei ich wirklich nur auf mikroskopische Gemeinsamkeiten verweise. Der Film ist ein netter, vorhersehbarer Zeitvertreib, nur ein wenig in die Länge gezogen, aber mit einem netten "Ui!"-Effekt am Ende. Für Independent Freunde ein Mittelklasse-Filmchen, mit seichtem wie auch aufdringlichem Humor und sehr guter Maske (bzgl. Dämonen).

Bemerkung:
- Ohrwurm-Theme von: Tiger Lillies - 'Hell'

http://www.imdb.com/title/tt1047490/

Mary and Max (2009)



Story:
Eine lebenslange Brieffreundschaft verändert das Leben von Mary, einem 8-jährigen Mädchen aus Melbourne und Max, einem 40-jährigen Mann aus New York - beide sind nicht wirklich geistig auf der Höhe und müssen allein so manche Tiefen überwinden...

Fazit:
Kein Kinderfilm, sondern ein detailgetreuer Knet-Film der unglaublich ans Herz geht, lachen lässt und so manche Träne aus meinem Auge pressen konnte. So viele Emotionen, vor allem durch die genial gesprochenen Figuren und die subtilen Situationen und deren Wahrnehmung, werden beim Zuschauer gleich Reihenweise ausgelöst. Eine herrlich emotionale Achterbahnfahrt, die ich keinem Kind antun würde, denn das ist zu hoch und teils zu hart für Kids unter 10. Hier braucht man schon eine gewisse Reife und einen weichen Kern. Wunderbare Bilder, herrliche Monologe und Briefwechsel, plus ein Storytelling, wie es sich Hollywood nur wünschen kann. Eine Perle des Stop-Motion-Films, unbezahlbar.

http://www.imdb.com/title/tt0978762/

The Crazies (2010)

aka Fürchte deinen Nächsten


Story:
In dem idyllischen Örtchen Ogden Marsch in Iowa verwandeln sich nach und nach immer mehr Bewohner durch ein Gift in mörderische Psychopathen. Scheriff Dutton (Timothy Olyphant) versucht dem Ganzen Einhalt zu gebieten, doch muss er bald schon wie alle anderen die Beine in die Hand nehmen und sich gegen die Irren und die Eindämmungsversuche der Armee wehren...

Fazit:
Tja, was könnte das denn für ein Film werden, der von George A. Zombieromero produziert wurde? Vielleicht ein Zombiefilm? Nope! Aber gar nicht mal soweit daneben, denn die Leute hier werden verrückt, beißen und sehen fast wie Zombies aus - nur das sie noch nicht tot sind! So, und nach dieser kleinen Erklärung kann man auch genau das von dem Film erwarten. In einem abgeschiedenen Kaff beginnen immer mehr Leute sich verrückt zu benehmen, töten wahllos, werden von der Armee isoliert, brechen aus und töten weiter. Der Protagonist und ein paar bald Tote fliehen und töten dabei Infizierte bzw. werden selbst getötet. Aber das Klischeeende wird hier noch nicht verraten! Nope, das wäre ja verrückt. Und genau das ist jeder der sich den Quatsch anguckt, denn hier ist nichts Neues dabei. Hier und da ein paar Blutspritzer und einige nett anzusehende Tode und dann war's das auch schon. Da hilft nur schnell eine Kugel in den Kopf drücken bevor man hier völlig verrückt wird!

http://www.imdb.com/title/tt0455407/

Defendor (2009)



Story:
Arthur Poppington (Woody Harrelson) ist geistig nicht wirklich auf der Höhe und eher unterdurchschnittlich intelligent, doch er will um jeden Preis den bösen Captain Industry dingfest machen. Als selbsternannter Superheld 'Defendor' durchstreift er die Straßen bei Nacht um die Leute der Stadt zu schützen. Doch immer wieder landet er auf der Polizeistation, wo man jedoch noch nichts gegen ihn in der Hand hat. Als eine Prostituierte ihm verät das der größte Gangsterboss der Stadt Captain Industry ist, stellt er sich zum Showdown...

Fazit:
Diese Tragikomödie bietet sehr kreative Ideen zur Verbrechensbekämpfung, einen eher traurig-tragischen Verlauf über das Leben oder besser den Gerechtigkeitssinn eines geistig zurückgebliebenen Mannes und einige ganz kleine Lacher. Der Streifen platzt nicht gerade vor Action, aber es reicht um das Thema abzudecken und Harrelson unterhält gekonnt als Protagonist mit IQ-Defizit. Die Botschaft kann sich ruhig sehen lassen, denn wenn ein geistig Behinderter Gerechtigkeit erkennt und für sie kämpft, dann muss das doch ein Weckruf für eine Gesellschaft voller Weggucker und Feiglinge sein. Dieser stille Weckruf ist ein Tribut für Viele die sich im Namen der Zivilcourage erhoben haben und im Angesicht der Ungerechtigkeit 'Nein' zu sagen wagten, nur um alleingelassen zu Grunde zu gehen. Für Leute die das Kick-Ass(2010)Prinzip mögen, sehr zu empfehlen, aber auch nur wenn man mit viel, viel weniger Action auskommen kann.

Zitate:
"There are at least 8 ways to break out of that dump. I'm taking th front door!"
"Guns are for cowards!"

http://www.imdb.com/title/tt1303828/

Eagle Eye (2008)

aka Außer Kontrolle


Story:
Als Jerry (Shia LaBeouf) nach Hause kommt und seine Wohnung mit Waffen, falschen Ausweisen und Sprengstoff gefüllt vorfindet, da vermuten die Behörden Jerry sei ein Terrorist. Eine mysteriöse Frau ruft ihn ständig an, um eine ihm unbekannte Mission zu erfüllen. Als Jerry sich weigert 'zwingt' ihn die Frauenstimme zur Kooperation, denn sie scheint auf alle Computer zugreifen zu können, ob Ampeln, Handy oder Stromleitungen. Agent Morgan (Billy Bob Thornton) versucht alles um Jerry aufzuhalten, doch der Feind ist viel mächtiger als alle glauben...

Fazit:
Ein Action-Krach-Film, der Angst vorm bösen Überwachungsstaat schafft und Kritik am technischen Fortschritt [alla Live Free or Die Hard (2007)] übt, sowie amerik. Patriotismus nicht zu zelebrieren vergisst. Der Film startet schnell, verliert jedoch nach der Hälfte eine Menge an Fahrt. Die aufdringliche Botschaft kann man erahnen, doch wird sie einem immer wieder aufgezwungen. Aber mal im Ernst, BigBrother ist watching you! Und den Rest übernimmt man doch gerne selbst in dem man ein Profil auf MySpace, Studi und sonst wo erstellt. Tja, Handys abhören, Rechner und Mails anzapfen. Polizeistaat...Hallo! Ach, ich drifte ab, schließlich sind WIR eine Demokratte. Zurück zum Film, LeBeouf ist kein Action-Held und wird auch nie einer und der Rest der Cast ist nicht besser. Die Überwachungsfiktion ist nett, doch ein wenig abgespaced, z.B. da wissen die Bösen genau welches Auto wann wo steht und wer gerade wo ist, parallel kann man natürlich Dutzende Leute auf dem Handy anrufen und mit persönlichen Dingen erpressen, die nun mal nobody knows. Für mich ist der Film wie ein Kaugummi, der schnell seinen Geschmack verliert - aber hey, es knallt ein paar Mal richtig! Eure Niezu-Filmaugen sind wachsam, seid ihr es besser auch!

http://www.imdb.com/title/tt1059786/

Hot Tub Time Machine (2010)



Story:
Nachdem Lou (Rob Corddry) sich zu den Klängen von Mötley Crüe fast umgebracht hätte, nehmen ihn seine alten Freunde Adam (John Cusack), Jacob (Clark Duke) und das fünfte Rad am Wagen Nick (Craig Robinson), mit an ihren alten Winterurlaubsort in den Bergen, um ihre alte vernachlässigte Freundschaft aufzufrischen und Lou auf andere Gedanken zu bringen. Durch einen mysteriösen Hot Tub landen sie in ihre Jugendzeit und machen sich auf einiges in 'ihren' 80ern zu ändern....

Fazit:
Mit der Erwartung eine 08/15 Komödie zu sehen habe ich mir den Film gegönnt und siehe da, er ist verdammt lustig. Ich habe einige Male gelacht und mich schnell an Corddry als fiesen Komiker gewöhnt, den ich sonst eher als Bösewicht kenne. Cusack kommt da nicht wirklich zum Zug und verkommt so nur zu einer netten Randerscheinung, die nicht viel zu den Gags beiträgt. Chevy Chase hat eine winzige Nebenrolle als mysteriöser Hausmeister, der scheinbar mehr weiß als er zugibt. Für Freunde von guten Lachern, die nicht so stark auf Logiklöcher achten, ein sehr zu empfehlender Film, mit einer wichtigen Botschaft über wahre Freundschaft!

Highlight:
- Jacob ruft seine Frau (als diese noch ein Kind ist) an und redet Klartext

Zitate:
"Which colour has Michael Jackson?" - "Black! Why?"
"It's so impossible black!" (als Lou Jacob's Schwanz sieht)

Bemerkung:
- Whirlpools sind eine der genialsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte

http://www.imdb.com/title/tt1231587/

Cop Out (2010)

aka Geladen und entsichert


Story:
Polizist Jimmy (Bruce Willis) und sein durchgeknallter Partner Paul (Tracy Morgan) jagen einer gestohlenen, sehr seltenen Baseballkarte hinterher, damit Jimmy die unglaublich teure Hochzeit seiner Tochter bezahlen kann. Auf ihrer Jagd geraten sie an einen Latino-Gangsterboss, der eine große Lieferung Drogengeld erwartet und dummerweise Jimmy's Karte hat...

Fazit:
Regiesseur dieser kleinen, feinen Komödie ist Kevin Smith, der sicherlich einigen von euch noch als Silent Bob bekannt sein dürfte, er führte ebenso Regie bei den Clerks I+II (1994/2006), Dogma (1999), Jay and Silent Bob Strike Back (2001) und Zack and Miri Make a Porno (2008). Ich würde den Streifen gekonnt als Action-Blockpuffer bezeichnen und ihn als Action-Zwischenkost, mit vielen Humor-Vitaminen und Peng-Peng-Ballaststoffen empfehlen. Bruce nimmt sich hier ab und an selbst auf die Schippe, Tracy Morgan ist mir weniger im Gedächtnis bis unbekannt und überzeugt nicht wirklich als 'Der lustige Spinnercop', dafür ist Bruce teilweise witzig. Die Story stürzt zwar an so mancher Ecke und man fragt sich berechtigter Weise woher man die Drehgenehmigung geklaut hat, aber schaltet man den Story-Erwartungs-Modus aus, dann steht einem Buddy-Cop-Film-Abend nichts im Weg. Wer die (um einiges bessere) vierteilige Reihe von Lethal Weapon (1987/89/92/98) mochte, wird hier voll bedient, einzige Unterschiede sind hier die Explosionsknappheit und die lockere Gangart des Films, die eben nicht auf so viel Adrenalin setzt. Ein Actionfilm mit dem Genrefreunde einfach mal einen anspruchslosen Abend verbringen sollten, so wie mit Stiflers Mom!

Bemerkungen:
- in einer sehr lustigen und überraschenden Nebenrolle: Seann William Scott
- Wieso steckt kein Filmstudio Bruce Willis noch mal mit ein paar deutschen Terroristen in ein Hochhaus? Ach, ich vergaß, Hollywood hat ja soooo viel besseres!

http://www.imdb.com/title/tt1385867/

Not the Messiah (He's a Very Naughty Boy) (2010)



Story:
Eric Idle präsentiert eine Aufzeichnung vom Oktober 2009 in der Royal Albert Hall zur Feier von 40 Jahren Monty Python. Basierend auf Händels Oratorium 'Der Messias' (1741) wird die Geschichte von Life of Brian (1979) 90 Minuten lang leicht verändert im Klassik-Musik-Gewand dargestellt...

Fazit:
Classical Monty Python Comedy goes Classic! Nach dem Musical Spamalot (2005), dass natürlich nur auf deutsch nach Deutschland kam, kommt nun dieses Operngemetzel ungeahnter Größe. Eric Idle ist nicht nur ein brillanter Komiker, sondern auch ein musikalisches Genie, was er mit diesem Selbsttribut beweist. Genial-witzige Texte werden monumental performt, von berühmten Opernsängern und passendem Orchester. Ich kann nicht beschreiben wie sehr ich mich darüber geärgert habe, dass ich nicht zur Aufführung in London war, aber wenigstens war ich einer der Wenigen die bei der Deutschlandweiten Kinoausstrahlung dabei waren. Ich war glücklich die alte Komikergarde sehen zu können und wie sehr sie doch gealtert sind. Michael Palin, Terry Jones und Terry Gilliam leisten unbezahlbare Beiträge zu dem Stück. Leider fehlt John Cleese um die Sache perfekt zu machen und so manch ein guter Gag (u.a. Römer gehen das Haus?), aber so spielt manchmal das Leben. Wer sich im Sommer die DVD holt sollte aber kein Musical erwarten, eher eine Mischung aus Oper und Slapstik-Einlagen, mit Texten bei denen man nur lachen und staunen kann, sowie einer Odyssee durch die unterschiedlichsten Musikstile. Sogar die ein oder andere Träne presste sich mir aus dem Auge, einfach weil es so verdammt schön war. Für Monty Python Fans ein MUSS und für Klassikfans mit Humor, ein bizarrer Meilenstein der Klassikgeschichte.

http://www.imdb.com/title/tt1616543/

Repo Men (2010)



Story:
In der nahen Zukunft können künstliche Organe auf Kredit gekauft werden, jedoch können nicht alle die Kredite abbezahlen und ab diesem Zeitpunkt kommen die Repo Men ins Spiel. Remy (Jude Law) ist einer von ihnen und zusammen mit seinem Kollegen Jake (Forest Whitaker) macht er sich täglich auf die Jagd nach den überfälligen Kreditnehmern bzw. deren künstlichen Organen. Doch nachdem Remy bei seinem letzten Auftrag einen Unfall hatte ist er nicht mehr in der Lage seinen Job zu machen und so sein neues künstliches Organ abzuzahlen. Bald schon wird sein alter Kollege auf ihn angesetzt...

Fazit:
Mit netter Action und einem feinen Twist am Ende freundet sich diese dunkle Utopie schnell mit dem geneigten Zuschauerauge an und hinterlässt doch das ein oder andere Bild im Kopf. Hier geht es nicht wirklich um Schauspielkunst, dafür ist es einfach zu weit im Actiongenre drin und man kann nur sagen das Law und Whitaker beide zu überzeugen vermögen. Bis zum Ende hin fragt man sich warum die Protagonisten so dumm sind und sich jeden nur erdenklichen Schmerz antun, anstatt das Drecksding einfach in die Luft zu jagen, aber die Auflösung hat dann doch eine befriedigende Antwort parat. Ein minimal futuristischer Zukunftsalptraum mit aufdringlicher Botschaft, die genauso schwer loszukriegen ist wie Rosenverkäuferinnen. Dennoch kann der Film gekonnt unterhalten und wartet sogar mit einigen blutig-netten Kampfszenen auf.

Bemerkungen:
- super Soundtrack, vor allem: Rosemary Clooney mit 'Sway'
- Nebenrollen: Liev Schreiber und RZA

http://www.imdb.com/title/tt1053424/

Book of Blood (2009)



Story:
Eine Wissenschaftlerin die sich mit übernatürlichen Ereignissen befasst, arbeitet mit einem Medium zusammen um ein unheimliches Haus zu untersuchen. Am Anfang täuscht der junge Mann seine Visionen vor, doch bald kommen echte Geister und benutzen den Typen als Schnitzfigur, um die Stories zu verbreiten, die kein Verlag haben wollte. Und die Toten haben viele Geschichten zu erzählen...

Fazit:
So ein gottverdammter Müll! Basierend auf Clive Barker's Book of Blood (s.u.), wird hier Langeweile und Non-Horror im Horrorgenre wie nur selten zuvor geradezu zelebriert. Die Darsteller sind Dreck, die Story zum einschlafen, die Effekte Mangelware und der Horror ist gleich am Anfang der Dreharbeiten verstorben. Hier geht's um dumme Existenzprobleme, ein bissl Blut im Haus und einen überfüllten Geisterhighway. Manche Filme sollten -wie so manches Buch- einfach nie mit Menschen in Kontakt kommen, denn Hirntote haben sie geschaffen und wollen uns mit in die Verdammnis reißen. Jeder der auch nur einen einzigen guten Horrorfilm in seinem Leben gesehen hat, der sollte diesen verkackten Dreck schnell vergessen und noch seine Kindeskinder davor warnen. Da kann man nur hoffen dass die Produzenten ihr ganzes Geld ausgeblutet haben!

Bemerkungen:
- In den Jahren 1984-85 erschien eine Sammlung von 6 (Blut-)Büchern, mit jeweils 5-6 Horrorkurzgeschichten
- das kurze Face off irgendwo am Anfang kann sich sehen lassen
- Warum kein Papier?
- Was ist mit toten Legasthenikern? Malen die Bilder?

http://www.imdb.com/title/tt1169809/

Merantau (2009)



Story:
Yuda (Iko Uwais) lebt im Westen von Sumatra und verlässt seine Familie um sich selbst zu beweisen und ein Mann zu werden. In Jakarta will er als Silat Trainer viel Geld verdienen, doch schnell gerät er an Gangster, die junge Frauen schmuggeln. Seine Gegner sind nicht nur in der Überzahl und haben zu allem Übel auch so einiges an Martial Art vorzweisen...

Fazit:
Indonesien's großer First Strike ins Martial Art Genre, hat einiges an schnellen, effizienten und realen Handkanten-Gebelze zu bieten, leider auch viel zu langatmiges Emotionsgehabe und zwar genau dann wenn man die Fäuste fliegen sehen will. Vorweg sei angemerkt, dass der Streifen es nicht mit Ong-bak (2003) aufnehmen kann, dafür aber viel mehr Stil und saubere Formen zeigt. Zwar sehe ich noch keinen neuen Jackie Chan in der Ferne, aber dafür viel Potential. Auch ist man hier Bodenständiger unterwegs, denn Gegner gehen nicht gleich nach den ersten zwei-drei Schlägen zu Boden, sondern zeigen auch was sie können. Die Überlegenheit eines Tony Jaa's fehlt, was das Ganze ein wenig spannender macht. Der Endkampf ist cool und währt lang und auch wenn die komplette Story vorhersehbar ist, das Ende bietet eine Überraschung, die aus dem bisherigen MA-Brei heraussticht. Wer Geduld aufbringen kann und auf's Detail achtet, der wird mit einem frischen und harten, aber dennoch uralten Stil aus Fernost belohnt, bei dem nur das zwischenzeitliche emotionale Dauergeseier nervt.

Zitate:
"I do business, but I'm not a businessman!"
"Bring me the biggest knife and that is going to happen!" (What?)

Bemerkungen:
- Merantau = Wanderung
- Silat ist eine Kampfsportart aus dem Südosten Asiens, von der es Hunderte von unterschiedlichen Stilen gibt, die sich z.B. auf Schläge, Gelenkmanipulationen, Waffen, Würfe oder Tierstile fokusieren.

http://www.imdb.com/title/tt1368116/

Clash of the Titans (2010)

aka Kampf der Titanen


Story:
Die Menschen verlieren den Glauben in die Götter der Antike und aus Zorn lässt Zeus (Liam Neeson) seinen Bruder Hades (Ralph Fiennes) auf die Menschen los. Perseus (Sam Worthington), Halbgott und Sohn des Zeus, erreicht Argos, als Hades den Menschen der Stadt droht entweder ihre Prinzessin zu opfer oder durch sein Kraken-Monster, das einst die Titanen tötete, vernichtet zu werden. Auf der Suche nach einer Waffe gegen den unbesiegbaren Kraken muss er sich unzähligen Gefahren stellen...

Fazit:
Ein solides Remake das unterhält, aber hier und da an Phantasielosigkeit überläuft und anstatt sich von alten Fesseln zu befreien, nur magere Neuerungen einbaut. Nimmt man sich die Originalgeschichte von Perseus zur Hand, dann fällt auf das sie voller Lücken ist, aber leider nutzt man diese hier nicht um richtig kreativ zu werden. Zwar sind die Effekte um einiges besser als im Vorläufer von 1981 (vor allem der Kraken rockt sowas von derbe), aber die Story stolpert über sich selbst. Die Rachegefühle von Perseus für Hades verschwinden einfach und er gibt sich mit einer Inhaftierung von diesem zufrieden und es wird ein komisches Magier-Wesen eingebaut, das sich wie Chewbacca verständigt. Die Action ist satt (z.B. als Perseus sich durch einen Riesenskorpion schneidet), die Emotionen okay und die zaghaften Humorelemente klischeehaft. Es gibt hier und da Warnungen vor dem Film in 3D, da er nicht mit 3D Kameras gedreht, sondern nur im Nachhinein bearbeitet wurde. Man merkt zwar den Unterschied, aber die Effekte kommen trotzdem gut zur Geltung. Kein Titan unter den Filmen, dennoch für alle Action-Freunde ein Muss.

Bemerkung:
- Nebenrollen: Mads Mikkelsen, Pete Postlethwaite und Jason Flemyng

http://www.imdb.com/title/tt0800320/

Clash of the Titans (1981)

aka Kampf der Titanen


Story:
Perseus (Harry Hamlin), Sohn des Zeus (Laurence Olivier) und einer sterblichen Mutter, will seine wahre Bestimmung finden. Durch Intrigen der Götter kommt er nach Argos, wo er um die schöne, aber verfluchte Prinzessin Andromeda werben will. Auf der Suche nach dem Ursprung des Fluches der auf ihr lastet erzürnt er erneut die Götter. Als Strafe wollen diese Argos durch den Kraken, den letzten Titan, zerstören lassen. Der einzige Weg das Monster aufzuhalten ist die Medusa zu finden, deren Anblick jeden Sterblichen in Stein verwandelt...

Fazit:
Man, man, man, waren die Effekte Kacke! Aber damit auch irgendwie, irgendwo und irgendwann wie z.B. damals und heute einfach nur kultig! Das Effektgewitter war so beeindruckend das man Jahre lang nichts besseres fand, man betrachte nur: Sinbad of the Seven Seas (1989). Wer mit den legendären Sinbad Monstern (u.a. Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)) leben konnte, der wird diesen Film einfach vergöttern. Der Protagonist wirkt arrogant und erinnert an Michael C. Hall, passt aber dennoch in die Rolle. Für die Kostüme und die Effekte hätte der Streifen einen Oscar verdient. Ein legendärer (von den Effekten her schon beinahe Trash würdiger) Film über die griechische Mythologie, der auch ohne Lou Ferrigno überzeugt und in den Gewässern von Jason and the Argonauts (1963) plätschert.

Bemerkungen:
- Zerberus, der Höllenhund, bewacht hier die Medusa, hat aber nur 2 anstelle von eigentlich 3 oder 5 Köpfen (wie man ihn in der Mythologie beschrieb), es gab ihn aber auch mit nur einem Kopf (also who cares?) UND eigentlich bewacht er den Eingang zur Unterwelt
- Die Graien (aka Gorgonen) waren seit ihrer Geburt alt und grau UND teilen sich einen Zahn und ein Auge
- der 'Kraken' war in der griechischen Mythologie ein Meeresungeheuer (in Gestalt eines Wales oder großen Fisches) UND hieß Keto (war u.a. die Mutter von Medusa und den Gorgonen)

Laurence Olivier



R.i.p

http://www.imdb.com/title/tt0082186/

Little Big Soldier (2010)

aka Da bing xiao jiang


Story:
Nach einer schrecklichen Schlacht gibt es nur 2 Überlebende. Ein alter Soldat (Jackie Chan), der sich lieber tot stellt als zu kämpfen und sich sonst auch eher nur mit diversen Tricks verteidigt, nimmt den jungen und verletzten General (Lee-Hom Wang) der gegnerischen Seite gefangen um sich seine Belohnung für diese Heldentat abzuholen. Jedoch warten eine Menge Gefahren auf dieser Reise auf die Beiden, doch mit der Zeit schweißen diese sie immer mehr zusammen...

Fazit:
Vorweg eine Warnung, denn dies ist kein Back-to-the-roots-Movie! Wer die alten Filme von Chan liebt, wo Spaß und (endlos) lange Kämpfe den Bildschirm und die Story regierten, der wird hier enttäuscht. Man bekommt nur Sehnsucht nach eben diesen alten Tagen, denn bis auf die Zeit in der das Filmchen spielt und dem Humor hat es nichts mit Chans frühen Arbeiten gemein. Erstaunlich ist das Ende des Films, was Chan eigentlich nur selten in seinen Filmen einbaut. Ein kleiner Bremsklotz von Anfang an ist die Beinverletzung des jungen Generals, der aufgrund eben dieser Behinderung nicht viel zu den Kämpfen beitragen kann. Mit Hilfe der liebevollen Kostüme, Chans lustigen Einlagen, der Landschaft und einigen netten Akrobatik-Kämpfen, sowie den Outtakes, ist der Film für Jackie Chan Fans okay und kommt als solider Mainstream mit einem immer mehr zu Chans Markenzeichen werdenden Ernst&Spaß Gemisch als mit Kämpfen daher.

Bemerkung:
- die Idee zum Film stammt von Chan selbst (seit 20 Jahren in der kreativen Mache)

http://www.imdb.com/title/tt1319718/

How to Train Your Dragon (2010)

aka Drachenzähmen leicht gemacht


Story:
Hiccup will, wie sein Vater, ein großer Drachentöter werden. Doch alles was er anfässt geht schief. Als er es schafft einen legendären Nachtschatten Drachen zu verwunden glaubt ihm niemand. Schnell stellt Hiccup fest das er keinen Drachen töten kann und freundet sich mit dem schwarzen Drachen an. Sein Vater sucht derweil nach dem Versteck der Drachen um sie ein für alle Mal zu vernichten, jedoch wartet dort etwas viel schlimmeres als ein paar Drachen...

Fazit:
Ein wunderbarer Film mit rührseeliger Story, viel Spaß und Action - ideal fürs 3D-Format und nimmersatte Kinderaugen! Der ca. 100 Minuten lange Streifen handelt von Freundschaft in exellent-weich animierten Bildern. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die ein oder andere Stimme, vor allem aber die vom Protagonisten. Dennoch ein Film für Groß und Klein in Punkto Animationen und Fun-Faktor. Definitiv ein heißer Tipp für 3D-Fans und mein Favorit auf den Titel 'Bester Animationsfilm 2010!'.

http://www.imdb.com/title/tt0892769/

The Informant! (2009)

aka Der Informant!


Story:
Mark Whitacre (Matt Damon) ist ein Manager bei dem mächtigen Getreide- u. Ölsaatenhersteller ADM, doch als er sie heimlich zu erpressen versucht, schaltet die Firma das FBI ein. Whitacre windet sich aber aus der Affäre indem er dem FBI von illegalen Machenschaften seiner Firma berichtet und somit als Informant für sie tätig wird. Doch als sich die Sache zuspitzt wird er selbst zur Zielscheibe...

Fazit:
Angelehnt auf das Leben des echten Whitacre (s.u.) wird hier ein langatmiger, minimal lustiger und traurig-langweiliger Film mit einem fett-hässlichen Matt Damon geboten. Bis auf Damon, der durch pure Dummheit, Hässlichkeit, Damon-Haftigkeit und Peinlichkeit immer wieder ins Auge fällt und für Kopfschütteln sorgt, gibt es nichts weshalb ich den Film empfehlen sollte, mal abgesehen von dem dreisten Informantenspiel und den fiesen Preisabsprachen, die einfach nur zeigen how little we know. Also lasst mich euch allen im Stillen raten, ihr fahrt besser mit der Discovery Channel Doku Undercover: Operation Harvest King (2009), als mit diesem viel zu langen und lahmarschigen Filmchen.

Bemerkung:
- Mark E. Whitacre, President der BioProducts Division bei Archer Daniels Midland (ADM) (1989 bis 1995) arbeitete ab 1993 mit dem FBI zusammen um internationale Preisabsprachen seiner Firma aufzudecken, doch da er selbst 9 Mio. Dollar unterschlug kam er ins Gefängnis. Heute ist er Chief operating officer und President of Operations bei Cypress Systems (Bio-Technologiefirma in Californien)

http://www.imdb.com/title/tt1130080/

Surf Nazis Must Die (1987)



Story:
Ein Erdbeben mit der Stärke 8.6 verwüstet die Küste Kaliforniens. 80.000 Menschen finden den Tod, die Polizei ist hoffnungslos überlastet und in den Städten bricht die Anarchie aus. Die Surf Nazis, Adolf, seine Frau Eva, Göring und Mengele nutzen die Gunst der Stunde und beginnen einen Surfer Bandenkrieg, um die Strände Rivalisierender Surfer Banden zu erobern.

Fazit:
Die Handlung des Filmes beginnt mit einer Durchsage des Katastrophenschutzes, „Achtung, Achtung! Dies ist kein Test! Dies ist ein Notfall!“(nervende Wiederholung), klarer hätte man es nicht ausdrücken können. Der gesamte Film ist ein einziger Notfall dem man getrost das Prädikat NO-Budget-Streifen geben kann. Während Adolf einen Schnauzer (keinen Onkel Adi Bart), Schal und hautenge Klamotten trägt (Gay³), Eva wie ein Clown geschminkt ist und Göring sich vom Anfang bis zu seinem durchaus unterhaltsamen Ende über seine Hakenhand ärgert, die schon mal die Form einer spitzzulaufenden Hacke haben kann (man sieht immer wie er die Hakenhand mit seiner gesunden Hand festhält) und sich dabei anscheinend gern in auffällig gelben Mülltonnen versteckt (wohl Stundenlang) wird hier gesurft, geklaut und unspektakulär gekämpft, unter anderem auch beim surfen. Eine der rivalisierenden Surf Gangs sind die Samurai Surfer, die wohl einzigen 3 Asiaten die absolut keinen Kampfsport beherrschen, aber dennoch gern mit Nunchucks, Messern und lächerlich wirkenden Bewegungen versuchen Eindruck zu schinden und/oder zu kämpfen. Der ekelerregende Synthie-Soundtrack verleitet allzu oft dazu die Mute taste zu nutzen. Einen wirklich sinnvollen Dialog verpasst man ohnehin nicht, es gibt wohl auch nicht genug Plot zu dem man einige begleitende Dialoge hätte schreiben können. Unnötig zu erwähnen das keiner der, ich nenne sie mal „Schauspieler“, in irgendeiner Art und Weise überzeugen kann, von der Glaubwürdigkeit der Kulissen ganz zu schweigen. Immer und immer wieder sieht man in diesem Film das Hakenkreuz, mal links, mal rechts herum, niemanden scheint es zu interessieren in welche Richtung das Swastika verläuft - Warum auch?! Hakenkreuz = Nazi, egal wie herum. Während Adolf auf einer Versammlung aller Surfer Gangs, die meist nur aus 3 Leuten bestehen, verkündet das bald Nazi Schlachtschiffe vor den Küsten auftauchen werden (!!!) sieht man sogar ein großes rotes Swastika hinter ihm an eine Wellblechwand gehängt, es verläuft (natürlich) entgegen dem Uhrzeigersinn. Auch die restliche Kulisse dieses Streifens mutet mehr als nur merkwürdig an und offenbart einige Logiklöcher. Während alle Strände praktisch Menschenleer sind wohnen die Gangs in Tunneln, Pagoden oder Abbruchhäusern, die natürlich alle von diesem gewaltigen Erdbeben verschont geblieben sind, da wie jeder weiß baufällige Ruinen und Pagoden äußerst stabil und erdbebenfest sind. Man fragt sich wie dieses D-Movie es schaffen konnte das mitten im Sommer keine Sau, außer den Gangs, die Strände bevölkert. Doch dann erblickt man bei einigen „Panorama“ Einstellungen die malerische Schönheit von unzähligen Bohrtürmen und Industriegebieten (die natürlich auch das Erdbeben unbeschadet überstanden haben) und es wird klar das es ca. 2$ gekostet haben dürfte um den Strand eine Woche lang zu sperren. Der Showdown, wenn man so verwegen ist das Ableben der Top Nazis (Adolf, Eva, Göring und Mengele) als Showdown zu bezeichnen, plätschert 12 Minuten lang vor sich hin und ist mehr als nur langweilig inszeniert.
Dennoch gibt es 2 positive Dinge über diesen Film zu berichten: 1. am Ende bekommen die Nazis was sie verdienen (= Happy End) und 2. dieser Streifen hat wohl die Schauspiel-„Karrieren“ aller Darsteller so nachhaltig beeinträchtigt das sie eben diese auch gleich beenden konnten (ausgenommen Michael Sonye aka Mengele)

Bemerkungen:
- Eva stirbt an Wunden die auch von einem Weißen Hai stammen könnten (Insider)
- es gibt eine deutsche Punkband die sich nach diesem Film benannt hat Surf Nazis Must Die
- der Film genießt aufgrund seiner Herkunft (Thoma Studios) in gewissen Kreisen Kultstatus

http://www.imdb.com/title/tt0094077/

Crazy Heart (2009)



Story:
Bad Blacke (Jeff Bridges) ist ein alternder Countrysänger, der seit Jahren keinen erfolgreichen Song mehr hatte und sich nun von einem Kneipenauftritt zum nächsten säuft und kotzt, um danach weiter zu saufen. Als er die junge Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) kennenlernt versucht er sich zu fangen und sein Comeback ins vernünftige Leben zu schaffen, doch sein altes Laster holt ihn bald wieder ein ...

Fazit:
Eine berührende Reise ins Leben eines abgehalfterten Countrystars, der versucht seinen Weg zu finden und dabei mit Liebe, Alkoholentzug und anderen Problemen zurechtkommen muss. Der Soundtrack begleitet die Akteure wie guter Whiskey chillig durch den Film (einige der Klasse Songs werden vom Dude himself performt) und kann sich auch ohne den Film hören lassen. Die Cast ist, bis auf einen genial spielenden Mr. WhiteRussian (der für solche Rollen nun ein Mal lebt), eher gewöhnungsbedürftig (Maggie Gyllenhaal und Colin Farrell) und eindeutig Mittelmaß. Auch wenn ich einen Großteil des Films gequatscht habe so ist der Dude und die Songs doch in meinen Augen und Ohren hängen geblieben. Zwar ist es Schade das der Film nur die Geschehnisse eines Zeitraums einfängt, dennoch ist gerade dieser eine spannende Reise zwischen Abgrund und Rettung. Für Country-Neueinsteiger und Dude-Fans, die eine Dramaversion unseres Helden vertragen, ein unterhaltsamer Film, der dennoch nur aufgrund seiner Musik und dem Slackergott himself (Jeff Bridges) es bis ins Mittelfeld schafft.

Bemerkungen:
- basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Cobb, inspiriert von der Biographie des 2007 verstorbenen Country-Sängers Hank Thompson
- The Weary Kind (Theme from Crazy Heart) geschrieben von Ryan Bingham and T-Bone Burnett, der auch schon 2005 zusammen mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon für Walk the Line (2005) arbeitete, gewann den Academy Award für Best Original Song
- zwei Golden-Globes, sowie zwei Oscars, u.a. der Oscar für den Dude als Best Performance by an Actor in a Leading Role

Hank Thompson



R.i.p

http://www.imdb.com/title/tt1263670/

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